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 "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven

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Arawn
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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do März 03, 2016 8:16 pm

Tyr hatte den Knirps schon wieder so ziemlich vergessen. Es vergingen einige Wochen und Monate, bis dann mal Gerüchte aufkamen, dass Lord Stark zu den Waffen rief. Offenbar hatte der kleine Lord langsam mal verstanden, was es bedeutet, Lord zu sein. Hatte sich ja auch lange genug Zeit gelassen. Wenn er wie sein Vater war, gab es aber nur wenig Anlass, ihm seine Dienste anzubieten. Stark hielt nicht viel von Söldnern. Seine Ehre hatte ihn am Ende den Kopf gekostet. Deshalb war er auch auf dem Weg nach Casterlystein, wo der neue Lord Lannister saß. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis dieser Jaime das wurde. Der Gnom ist stiften gegangen und soll sich mit den Targaryen verbündet haben - manche behaupten sogar, er wäre ein Bastard und zur Hälfte Targaryen, aber das bezweifelte Tyr. Cercei war Mutter Regentin, die konnte den Platz auch nicht einnehmen. Der Sohn war König. Ein Cousin, Vetter oder irgendsowas hatte dann Casterlystein geführt, war aber beizeiten bei einer Schlacht gefallen. Nunja, irgendwann wurde dann der einhändige Lord. Er hatte ziemlich lange gebraucht, um da durchzustehen, aber bei guten Auftragsgebern machte er sich die Mühe.
Nunja, so ritt er den Königsweg entlang und Pfiff ein Lied. Die letzte Nacht hatte er mal eine richtig gute Hure gehabt, das Wetter war gut und ihn trennte nur noch ein Auftrag von Essos. War doch ganz gut.
Und dann kam ein Rabe. Er war etwas überrascht, den Schattenwolf als Siegel zu sehen, aber egal. Der kleine Lord hatte endlich mal Eier bewiesen und vielleicht nun sogar Geld. Es könnte sich lohnen. Er hoffte zumindest, dass dieser den Preis eines Söldners kannte - seinen Preis.
Drei Tage. Hatte der Knirps mal bedacht, dass Westeros groß war? Das hieß wohl, sich beeilen. Auftraggeber ließ man nicht warten und so gab er seinem Pferd die Sporen und schaffte es tatsächlich rechtzeitig dorthin.
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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do März 03, 2016 9:45 pm

Bran hatte ganz andere Sachen über den Süden gehört, nämlich das die Mutter Regentin im Kerker saß, und König Tommen kaum in der Lage war den eisernen Thron zu halten.
Ein Lächeln umspielte die Lippen des jungen Lords, er hatte einmal gegen König Tommen, damals noch Prinz Tommen, gekämpft.
Ein Übungskampf, im Hof der Burg Winterfell.
Er hatte damals hauchhoch gewonnen, alle drei Runden, woraufhin seine Mutter ihn zur Seite genommen hatte, und ihm gesagt hatte er hätte Tommen ruhig gewinnen lassen sollen.
Bran hatte alsbald verstanden weshalb seine Mutter das sagte, doch das war ihm damals egal gewesen. Wenn er mit dem Schwert kämpfte war er in seinem Element, neben dem Klettern.
Doch das war damals.
Heute stand er hier und er wartete ob Tyr seiner Aufforderung nachkam.
Er wusste das er ein knappes Zeitlimit gesetzt hatte, doch er wollte wissen wie ernst der Söldner ihn nahm.
Er hatte den Schattenwolf als Siegel gesetzt, allerdings nicht seinen Name drunter gesetzt. Und für einen Augenblick fragte er sich ob er Tyr seinen Name genannt hatte?
Doch eigendlich nicht, er war ja gleich zu kleiner Lord übergegangen.
Das Siegel hatte ihm Sansa geschickt, mit der er inzwischen in regem Briefverkehr stand. Er hatte sie gebeten ihm das alte Siegel seines Vaters zukommen zu lassen.
Zwar hatte Bolton alles verbrannt was auch nur ansatzweise an Stark erinnerte, doch Sansa hatte noch ein Siegel gefunden, und ihm gleich Wachs dazu geschickt.
Und auch seine ehemaligen Begleiter der Crannogmen waren zu ihm gestoßen, Jojeens Visionen hatten sich geändert, und mit ihnen auch seine ganze Persönlichkeit.
Und auch Meera unterstützte ihn.
Bran unterhielt sich kurz mit Meera, sie sollte den Norden von Essos auskundschaften, und ihm ihre Beobachtungen mitteilen.
"... später kommst du nach Mereen, die Fighting Pits dürften der richtige Ort für dich sein.", stellte der junge Lord Stark fest.
Die Brünette nickte, sie kannte den Plan.
Sie würde unter den Kämpfern Informationen sammeln, und wenn Bran es schaffte würde er sie Freikaufen. Wenn nicht- wäre nicht das erste Mal das sie tötete.
"Du kannst mir vertrauen, ich schwöre es bei Bronze und Eisen.", entgegnete die Crannogmenlady und sie reichte Bran ihre Hand.
"Und du kannst mir vertrauen, ich schöre es bei Eis und Feuer.", entgegnete er ernst, da er wusste wie wichtig ihrem Volk diese Schwüre waren.
Gerade als Merra das Schiff bestiegen hatte, hörte er auch schon das Pferd des Söldners- er war tatsächlich gekommen- und das innerhalb der Frist.
Bran griff an seinen Gürtel und er nahm das Säckchen und warf es Tyr entgegen.
"Das ist für dein Kommen.", begann er, und seine Stimme verriet das er es inzwischen gewohnt war Befehle zu geben.
"100 Golddrachen zähl ruhig nach, das dürfte als Anzahlung reichen. Die restlichen 400 gibt es wenn du mich nach Mereen und wieder zurück gebracht hast, Braavos genügt mir.", fuhr er unbeeindruckt fort.
Der junge Lord ritt neben Tyr und er flüsterte so leise das ihn niemand außer der Söldner hören konnte.
"Das sind 500 Golddrachen, das dürfte reichen um in Essos ein neues Leben anzufangen. Allerdings biete ich dir noch etwas an. 50 Golddrachen für jede Burg im Norden die ich mit deiner Hilfe zurück erober. Und das sind einige.", unterbreitete Bran Tyr, und seine Stimme verriet das er das durchaus ernst meinte.
"Für den ersten Teil des Angebots will ich jetzt eine Antwort, das Schiff nach Braavos geht in wenigen Augenblicken, über den zweiten Teil lasse ich dir Zeit bis wir Braavos wieder erreichen.", meinte er dann unbeeindruckt.
Sein Blick ruhte auf dem Söldner, eine Hand lag auf seinem Schwert- sollte der Söldner auf dumme Gedanken kommen und ihn angreifen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa März 05, 2016 12:17 am

Tyr fing den Beutel auf und nahm prüfend ein Golddrachen heraus. Er war echt. Das Gewicht stimmte auch.
"Ich kenne das Gewicht von Geld. Es sind 100", erwiderte er nur. Er war Söldner und viele Summen waren durch seine Hände gegangen. Er konnte Geld vermutlich noch zuverlässiger schätzen, als die Leute in der eisernen Bank.
Er hörte dem Jungen zu. 500 Golddrachen. Ja, es wäre keine schlechte Aufstockung seiner Summe. Als Söldner freute er sich durchaus über solche Summen, wenn der kleine Lord plante, einen Krieg zu führen, unterschätzte er die Kosten einer Armee, aber es sollte nicht Tyrs Problem sein, ob der Junge Krieg spielen konnte oder nicht.
"Ich bin sicher nicht hergeritten, um einen bezahlten Auftrag abzulehnen. Ich bringe dich meinetwegen nach Meereen - allein. Es ist unmöglich, dass sich eine große Gruppe Soldaten Meereen nähert. Die Targaryen lässt ihre Drachen alle töten, die auch nur ansatzweise nach einer Gefahr aussehen", stellte er fest.
"Davon abgesehen hält eine große Gruppe auf und sorgt in Essos nur für Ärger. Nimm meinetwegen noch vier andere mit, aber nicht mehr”, gestand er dem Jungen zu. Es waren nicht nur die Drachen in Meereen. Schon über das Gebirge und dann in dothrakisches Gebiet. Sie würden die dothrakische See meiden und um sie herumgehen. Den Dothraki lief er ungern über den Weg. In den Städten kam er mit ihnen gut klar, aber in der Ebene so ein ganzer Stamm, das war etwas anderes.
Es war wirklich besser wenig Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.
“Also?”, fragte er, während er weiter neben ihm her ritt.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa März 05, 2016 2:41 pm

Bran lies dem Söldner Zeit das Geld zu schätzen und zu überprüfen.
Als er den Auftrag annahm, nickte der junge Lord zufrieden.
"Gut, wir reisen allein. Ein Mann richtig eingesetzt kann so gut wie eine ganze Armee sein.",
meinte der junge Wolf und Grünseher dann.
"Ich hoffe an dem Satz ist was drann.", meinte er ungerührt.
Um die Kriegskosten musste sich der junge Lord keine Sorgen machen.
Er hatte viele Verbündete, und er hatte den Winter.
Niemand kannte den Winter so gut wie die Starks.
Am Dock angekommen schwang sich Bran von seinem Pferd. Er hatte es inzwischen abgerichtet das es ihn überall hin folgte.
Auch auf ein Schiff.
Sollte Tyrs Pferd spirenzchen machen, würde er sich darum kümmern, auf seine Weise.
Er wollte heute noch in Braavos ankommen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa März 05, 2016 8:08 pm

Tyr nickte leicht und stieg von seinem Pferd ab und führte es auf das Schiff. Hätte es sich geweigert, hätte es dem nächstbesten Händler verkauft und ein neues in Braavos besorgt, aber dieses entpuppte sich als guter Kauf. Schnell, ausdauern und gehorsam.
Dem Söldner entging nicht, dass der Junge wieder laufen konnte und ganz so vergesslich war er nicht, dass er nicht mehr wusste, dass der Junge das Mal ein Krüppel gewesen war, aber er hatte auch schnell die Antwort.
Er war in Essos gewesen und so, wie die Warge im Norden von Westeros verbreitet waren, so waren es die roten Priester in Essos. Er wusste nicht, ob er sie beeindruckend oder beängstigend nennen sollte. Er hatte gesehen, wie sie Tote wieder erweckten und Blinde sehen ließen. Es war kein Trick - zumindest ersteren hatte er persönlich das Herz durchstoßen.
Eines wusste er jedoch: Sie waren verdammt gut im Vögeln. Wenn man herumkam, musste man auch alles einmal versuchen und diese schien damals vor knapp zehn Jahren ziemlich auf ihn abgefahren zu sein. Ein wenig hatte es ihn verwundert, dass sie wusste, dass er Bastard eines Adelshauses war, aber hey, sie konnten Tote wiedererwecken. Er konnte nur hoffen, dass eine in der Nähe war, wenn ihm jemand mal ein Schwert durchs Herz bohrte.
Er lehnte sich auf die Reeling. Er genoss es, wieder auf einem Schiff und auf dem Weg gen Braavos zu sein. Immerhin war er ein Eisenmann. Ihm lag das Seewasser im Blut. Manche behaupteten sogar, dass das Herz der Eisenmännern im Takt der See schlug und der Herzschlag vom Rausch des Meeres begleitet wurde, doch daran zweifelte er. Auf jedenfall kam kein Salzwasser, sondern nur Blut aus ihnen, wenn man sie tötete. Wahrscheinlich war es Geschwätz der Huren, um noch ein paar Münzen mehr herauszukitzeln. Sie wussten über jedes Haus etwas zu erzählen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa März 05, 2016 9:16 pm

Bran betrat das Schiff, und der Kapitän lehnte ab, als der junge Lord ihm das Geld für die Überfahrt geben wollte.
"Es ist mir eine Ehre My Lord Stark.", murmelte er ehe er sich hinter das Steuerrand stellte.
Bran sah ihm nach, und ein wenig befremdlich war es noch immer als Lord zu agieren und als solcher angesehen zu werden.
Fast wäre ihm über die Lippen gerutscht das dies ein Versehen sein musste, doch dann besann er sich eines besseren.
Er reiste nun nicht mehr verdeckt als Wildlingsjunge.
Bran band sein Pferd fest, und er lehnte sich dann ebenfalls an die Reeling.
Früher hätte man den jungen Wolf wohl eher oben am Mast angetroffen, doch er war nun Lord von Winterfell, und musste sich auch wie ein solcher benehmen.
Und Lords kletterten nicht in den Seilen herum.
"Was muss ich über Essos wissen?", fragte Bran nach einer ganzen Weile.
Denn obwohl er Lord war, hatte sich ein was nach wie vor nicht verändert, er kein wirkliches zu Hause.
Also hatten ihm auch keine Bücher zu Verfügung gestanden.
Manchmal, wenn er unbeobachtet gewesen war hatte er die Götterhaine und Werholzbäume aufgesucht, doch gerade wenn er soweit war, um in die Adern und Wurzeln der Bäume zu reisen kam jemand um mit ihm zu sprechen.
Also hatte er es irgendwann sein gelassen.
Bran der Grünseher gehörte in den hohen Norden weit hinter die Mauer. Hier unten im Süden war er Lord Stark von Winterfell.
Und als dieser hatte er Großes vor.
Doch zuerst musste er sicher nach Mereen kommen, und sein Plan musste aufgehen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa März 05, 2016 11:33 pm

Tyr hing gerade kurz einigen, recht diffusen Gedanken nach, als sein neuer Auftraggeber ihn ansprach und einen Moment dachte Tyr nach.
"Dass du dort so ziemlich all dein Wissen über Bord werden kannst", stellte er fest.
"Essos ist nicht wie Westeros. Mal abgesehen von der Größe, die um ein Vielfaches mehr Land umfasst, hat jede Stadt, jede Region andere Sitten, Gebräuche und Sprachen. Es gibt keine Vereinigung, wie ie sieben Königslande von Westeros. Ich habe selbst nie alle bereist, obwohl ich viele Jahre dort verbrachte", gab er zu.
"In nur wenigen Städten wird man die gemeine Zunge verstehen. Du solltest zumindest dein Valyrisch aufpolieren - ich hoffe doch, dir wurde es beigebracht", meinte er. Nicht jedes Adelshaus brachte seinen Sprösslingen Valyrisch bei.
"Zudem gilt weder Titel noch Name etwas. Du wärst nicht der erste Lord, der auf dem Sklavenmarkt landet, weil er dachte, sein Titel schütz ihn. Vor der Targaryen bedeutet er etwas und da bestenfalls der Tod durch das Schwert, immerhin waren die Starks nicht unwesentlich an dem Sturz des Hauses Targaryen beteiligt", gab er zu Bedenken.
"Zudem werden wir einen Umweg machen. Wir werden das dothrakische Meer umgehen, alles andere wäre Selbstmord. Wir werden also einige Monate unterwegs sein - ich hoffe, du hast es nicht eilig", gab er zu Bedenken.
"Und du solltest genug Geld einstecken. Wir werden viele Wegzolle, Wegführer und viel Zeit bei den Städten einplanen müssen. De Stadträte sehen es schnell als Beleidung, zieht man an den Stadttoren vorbei ohne Geld in der Stadt zu lassen. Es könnte ratsam sein, die Ratsherren nicht zu verärgern. Sie könnten unter anderem die Weiterreise verhindern oder auf dem Rückweg die Einreise in die Stadt, was dann späätestens in der Wüstenregion unseren Tod bedeuten würde und ich lebe doch ganz gern", gab er zu.
"Das meiste wirst du letztlich vor Ort selbst lernen. Ich war vor Jahren hier. Möglicherweise ist auch schon alles wieder völlig anders. Man kann regelrecht zusehen, wie Essos sich ständig wandelt", fügte er hinzu.
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Hoffe, das passt xD hab im wiki bisschen was zu Essos gelesen xD

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So März 06, 2016 2:52 pm

Ich weis gar nicht ob valyrisch im Norden überhaupt gelehrt wird. ^^ Ich denke schon, alles weis ich nun auch wieder nicht. ^^° Hab vor Ewigkeiten die Bücher gelesen, das wars. ^^°//

Der junge Lord hörte Tyr aufmerksam zu, und was er sagte hatte er sich fast gedacht. Essos schien fast eine gänzlich andere Welt zu sein als Westeros.
Als sein Begleiter von Valyrisch sprach, nickte der Junge leicht.
Er hatte einst Maester Luwin gebeten ihm die Sprache beizubringen. Denn eine Weile hatte es sich der junge Lord in den Kopf gesetzt sich der goldenen Kompanie anzuschließen.
Und dafür hatte er valyrisch lernen wollen.
Doch diese Idee hatte er nach etwa 5 Monden wieder verworfen, und dann kam jeder Schicksalshafte Tag an dem er von Jaime Lannister zum Krüppel gemacht wurde.
"Ein paar Brocken kann ich noch.", meinte er dann, und leicht belustigt stellte er fest das ihm diese fixe Idee nun endlich doch noch nützen würde.
Jedoch speicherte er die Information ab, das er hier lieber nicht zu oft erwähnte das er ein Lord war.
Aber das fiel ihm nicht schwer, und seinen Umhang würde er hier wohl bald ablegen, einfach weil es in Essos so verdammt warm war.
Obwohl dies nach den Monaten in der Kälte eine willkommene Abwechslung war.
Auch die Aussage das sie Monate unterwegs sein würden nahm er zur Kenntnis.
Er hatte Holand und seinem Sohn Jojeen Reed den Befel überlassen. Holand war ein treuer Freund seines Vaters.
Tyrs nächste Worte jedoch liesen den jungen Lord die Augen verdrehen.
"Daenerys' Bruder hat meinen Onkel und meinen Großvater auf perverse Art abgeschlachtet, Jaime Lannister hat Daenerys' Bruder daraufhin abgeschlachtet. Tyrions Vater hat Daenerys Nichte und ihre Kinder hinrichten lassen, Ich habe Tyrions Bruder und seine Schwester in flagranti erwischt, Tyrions Bruder hat mich zum Krüppel gemacht- ich könnte diese Liste ewig lang fortsetzen. Ich kenne die Geschichte nur zu gut, und dennoch ersuche ich eben diesen Tyrion Lannister und eben diese Daenerys Targaryen um ein Bündniss.", zählte Bran auf, und er hoffte das die Beiden ein wenig besonnener waren und ihn wenigstens anhören würden.
Zumal Tyrion ihm damals geholfen hatte das er wenigstens wieder reiten konnte.
Er hoffte das Tyrion das nicht vergessen hatte.
Letzteres klang doch sehr wie die Politik von Westeros, lasse genug Geld da, dann geschieht dir nichts.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So März 06, 2016 3:44 pm

Als der kleine Lord meinte, ein paar Brocken könne er noch.
"Dann ist es wohl besser, überlässt das reden mir. Bevor sich noch herausstellt, dass du die falschen Brocken beherrst. Zumindest das normale Valyrisch beherrsche ich. Beim Hochvalyrisch hört es auch recht schnell auf. Das wird aber auch kaum noch gesprochen", meinte er. Mit Valyrisch kam man überall zurecht und wer Hochvalyrisch beherrscht, versteht auch einfach valyrisch.
"Die Beiden, mit denen du reden willst, beherrschen vermutlich beide die gemeine Zunge, zumindest der Gnom. Wenn er dieser Daenerys ergeben ist und dich erkennt, kann es auch sein, dass du dir um die Sprach die geringsten Sorgen machen musst", stellte er fest. Eigentlich wäre es ihm egal, aber dann würden ihm 400 Golddrachen durch die Lappen gehen.
Als der Junge die Ereignisse aufzählte, war Tyr nicht sonderlich beeindruckt.
"Das interessiert herzlich wenig. Von Interesse ist nur, dass du dem Haus angehörst, dass das große Bündis gegen den irren König schloss. Ich habe die Regeln nicht gemacht", meinte er.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So März 06, 2016 8:33 pm

"Deshalb hab ich dich angefordert. Du sagtest du warst hier schon. Und das können nicht viele von sich sagen.", meinte er dann.
Ihm war es gleich, und da 400 Golddrachen im Raum standen sollte sich Tyr besser Mühe geben ihn sicher wieder nach Braavos zu bringen- und ihn sicher durch die Verhandlung führen.
"Ich weis sehr wohl an was mein Haus alles beteiligt war. Doch ich hoffe das Daenerys ebenfalls klar ist das sie Westeros Verbündete braucht, wenn sie es erobern will. Vor 300 Jahren hat der König des Nordens, ein Stark vor den targarischen Eroberern sein Knie gebeugt um sein Volk vor einem drohenenden Krieg zu schützen, ich hoffe ihr ist auch dieser Teil der Geschichte ein Begriff.",
meinte der junge Lord dann, und er wirkte ein wenig Nachdenklich.
"Außerdem befindet sich das Land jetzt im besten Zustand für eine Eroberung. Der Krieg hat seine Spuren hinterlassen, der Winter bricht herein, und die weisen Wanderer kommen aus dem hohen Norden in Richtung Mauer. Wer, wenn nicht eine Königin mit drei Drachen, ist in der Lage schnelle Beliebtheit beim Volk zu sammeln.", meinte er dann.
In seiner Vorstellung klang es zumindest logisch, und nachvollziehbar.
Er hoffte blos das diese Drachenkönigin das Ebenfalls so sah, und Tyrion Lannister.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Fr März 18, 2016 11:37 pm

Bei den Worden des Jungen musste Tyr lachen.
"Jetzt ist der beste Moment, seinen Arsch aus Westeros zu bewegen - nicht es zu erobern", erwiderteTyr. Wer rannte bitteschön freiwllig den weißen Wanderern entgegen? Jeder
"Ich werde nie verstehen, was ihr alle mit diesem unbequemen Teil von Thron wollt", gab er zu.
"Ich an deiner Stelle würde mir ein Häuschen hier zulegen, ein pflichtfreies Leben genießen und die Wanderer sich um die Rache kümmern lassen", stellte er fest. Es war wohl ganz gut, dass er nicht zu Lord Goodbrother erklärt wurde und sich um Ländereien kümmern musste. Da war so ein pflichtfreies Söldnerleben als Bastard viel besser. Glücklicherweise hatte er der Nachtwache den Rücken gekehrt, bevor er den Eid sprechen konnte. Er wollte nicht in der Haut der armen Schweine stecken, die das Einzige zwischen den weißen Wanderern und Westeros waren.
"Aber gut, wenn es mir meine Taschen füllt, dann soll es mir Recht sein", fügte er hinzu.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa März 19, 2016 12:26 am

Der junge Lord Stark lachte leise, ehe er sich umdrehte und sich gegen die Reeling lehnte.
"Der eiserne Thron ist mir ziemlich egal. Mich interessiert der Norden, der gesamte Norden.", meinte der Junge dann.
Und er schloss dabei die Wildlinge und die Kinder des Waldes, jene die das Lied der Erde sangen, mit ein.
"Das letzte Mal als ich mich absetzen wollte ging es nach hinten los.", meinte er dann.
Er lauschte Tyrs Ausführungen und er lächelte.
"Du siehst das Falsch. Daenerys hat drei Drachen, und sie will Westeros zurück erobern. Nur wer denkt sie wird ihr folgen wenn sie einfällt während der Wiederaufbau beginnt? Die weißen Wanderer wurden schon einmal besiegt, also können sie ein weiteres Mal vernichtet werden. Und dann heißt es das Land erneut aufbauen. Die Bewohner werden sich bedanken wenn sie sich nach der langen Nacht drei Drachen gegenüber sehen. Wenn Daenerys allerdings jetzt nach Westeros kommt wird sie als Retterin in der Not empfangen. Und sie hat möglicherweise alle Häuser hinter sich stehen.", meinte er und er sah zum Himmel hinauf.
Er hoffte das Daenerys dies ebenso sehen würde, und sie seinen Plan unterstützte.
Denn ihre Drachen hatten eine Chance gegen die Wanderer und Wiedergänger.
"Außerdem bezweifle ich das sich die Wanderer mit Westeros zufrieden geben.", gab er dann zu, ehe er zu Tyr sah.
"Ich hörte das Wanderer auch hier in Essos gesichtet wurden. Im Norden, an den Küsten des zitternden Meeres. Ich habe einen Kundschafter los geschickt. Bleibt zu hoffen das das nicht stimmt.", fuhr Bran fort.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo März 28, 2016 9:55 pm

Tyr hörte dem kleinen Lord zu.
"Den gesamten Norden? Nun, dann wünsche ich dir viel Spaß mit einer Eiswüste. Das ist ja noch unlukrativer, als ganz Westeros im Moment", stellte er fest. Er war wirklich froh, kein richtiger Lord zu sein. Sicher, in ihm floss das Blut eines Lords und er hatte die Ausbildung eines Lords erhalten, aber glücklicherweise hat die Frau seines Vaters noch ein paar Mal die Beine breit gemacht und einen Erben geboren. Damit war er von jeglichen Verpflichtungen entbunden. Wenn er sich vorstellte, er müsse jetzt die Ländereien verwalten, während sich alle die Köpfe einschlagen und die weißen Wanderer vor der Tür stehen... Er war wirklch froh, ein freier Söldner zu sein und seinen Arsch grazil und ungebunden in Sicherheit zu bringen.
"Wen das stimmt, dann sollte ich der zitternden Küste fernbleiben und nach meinen Auftrag dann auch Essos verlassen und in neue Gebiete aufbrechen. Ich habe wenig Lust ein Wiedergänger zu werden", stellte er fest.
Die nächsten Tage verliefen ruhig und endlich erreichten sie Braavos.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di März 29, 2016 9:05 am

Der junge Wolf hörte seinem Begleiter zu, während sein Blick über das Meer glitt.
"Und du glaubst das sich die Wanderer mit Westeros und Essos zufrieden geben?", hinterfragte er dann skeptisch.
"Sie werden jeden Kontinent infiltrieren. Nirgendwo ist es mehr sicher.", meinte der junge Lord dann ruhig, beinahe gleichgültig.
Tyrs Vorschlag klang verlockend, doch die Starks waren die Wächter des Nordens, und als solcher hatte auch er Verpflichtungen.
Und nach Robb und Jon war er der wahre Wächter des Nordens, kein Bolton, kein Graufreud.
Bran hatte es in einer der vielen Visionen gesehen sie sein Mentor Brynden Strom, der dreiäugige Rabe, ihm aufgezwungen hatte.
Und was er gesehen hatte ihm mehr als einmal schlaflose Nächte und Tage beschert.
"Die Meere werden gefrieren, die Kontinente von Eis überzogen.", stellte er fest.
Die Bilder die vorbei zogen liesen den Jungen erneut frösteln obwohl es warm war.
So vergingen die nächsten Tage bis sie endlich die Stadt Braavos erreichten.
Bran konnte sein Staunen nicht verbergen, er hatte vom Titanen zwar schon gehört aber ihn logischer weiße noch nie gesehen.
Auch an sich machte die Stadt mit ihren 1000 Brücken und Flüssen mächtig Eindruck auf den jungen Lord.
Das Schiff legte an und Bran trat von Bord und er sah sich um.
Er erinnerte sich an die Vision die er hatte.
Ganz Braavos war vereist, die Gesichtslosen waren als Wiedergänger mit eisblauen durch die Straßen gezogen.
Totbringend.
Nichts und niemand hatte sie stoppen können.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do Apr 07, 2016 9:34 pm

Tyr ging nach dem kleinen Lord von Bord. Es war schon ein paar Jahre her, seid er hier gewesen war, aber viel hatte sich nicht verändert. Er mochte die Stadt. Sie war bei weitem weder die größte noch die schönste Stadt, doch nirgends waren die Bordelle bunter gemischt, die Weinauswahl größer und die Aufträge Zahlreicher als hier.
"Es hat wenig Sinn, jetzt noch aufzubrechen. Wir solltenuns in einem der Gasthäuser einquartieren und uns dann auf dem Markt mit allem eindecken, was wir benötigen", stellte er fest. Bis zum nächsten Ort waren sie schon ein Stück unterwegs und viel Angebot hatte der dortige Markt nicht. Danach kam das Gebirge. Es gab Wanderwege, aber von Zeit zu Zeit waren sie unpassierbar. Sie sollten also auch Kletterausrüstung mitnehmen, sollten sie auf eine solche Stelle stoßen. Und nach dem Gebirge war auch nicht gleich eine Stadt dahinter, sondern es dauerte dann nochmal zwei oder drei Tagesmärsch - denn die Pferde würden sie zurücklassen müssen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do Apr 14, 2016 9:55 pm

Der junge Wolf ging von Bord als das Schiff in Braavos vor Anker ging. Er musste sich doch sehr zusammen nehmen um nicht all zu staunend und verblüfft drein zu blicken.
Bran hörte dem Söldner zu, während er seinen Mantel zusammen faltete und in seine Tasche legte. Auch die Spange in Form eines Wolfskopfes, die ihn zusammen hielt legte er hinein.
Tyr hatte ihn gewarnt das sein Name hier nichts Wert war, und das glaubte er ihm aufs Wort.
Das hier war nicht wie Westeros, das sah man sofort.
"In Ordnung. Muss ich irgendwas wissen. Sperrzeiten? Gassen die man meiden sollte, als was bin ich hier am sichersten unterwegs?", fragte er dann.
Er hatte Tyrs Worte nicht vergessen das er sich nichts auf seinen Titel einbilden sollte, und das auch schon hohe Lords und Ladys auf dem Sklavenmarkt wiedergefunden hatten.
Es war schon Ironie, vor ein paar Monaten hatte Tyr ihn regelrecht gedrängt endlich zu seinem Name zu stehen, und jetzt riet genau dieser Mann ihm lieber keine zu große Aufmerksamkeit auf seinen Name zu lenken.
Natürlich verstand der junge Lord das die Umstände heute anders waren als damals, doch amüsant war es dennoch.
Bran sah sich genau um, denn er wollte sich einen ersten Eindruck verschaffen.
Vermutlich würde Tyr sich im nächsten Freudenhaus vergnügen, doch für ihn war das nicht wirklich etwas. Dafür war er wohl einfach zu nordisch.
Er würde sich wohl stattdessen in der Stadt umschauen, entweder in seinem Körper oder im Körper eines Tieres.
Der junge Lord Stark lief neben dem Söldner her, während er sich alles in Erinnerung rief was er einmal über Braavos gelernt hatte.
Plötzlich erklang ein Horn, es klang wie aus weiter Ferne, und doch wiederum als käme es aus der Nähe.
Ein Beben erschütterte die Stadt, und der junge Lord ahnte das es drüben in Westeros drei Mal so stark sein musste.
Bran Stark jagten kalte Finger über den Rücken, und seinen Blick hatte er in die Ferne gerichtet.
Es war nichts zu erkennen, doch am Himmel stieg plötzlich eine gigantische Wolkenfront gen Himmel.
Zumindest sah es so aus, doch Instinktiv wusste Bran was geschehen war, dazu musste er kein Warg sein.
"Das Gasthaus muss warten.", stellte er fest, den Blick starr auf die aufsteigende Wolken- Nebelfront gerichtet, die man überall sehen dürfte.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Apr 17, 2016 11:47 am

Tyr dachte kurz nach, als der kleine Lord ihn fragte, ob er etwasbeachten müsse.
"Nicht viel mehr, als sonst auch. Es ist deine Sache, wie lange du dich hier herumtreibst, doch für ein Kind ist es besser, mit Sonnenuntergang nicht mehr draußen sein und dich von Seitengassen fern halten", erwiderte er.
"Am besten reist du mit nur einem Namen. Nur Bastarde und einflussreiche Männer tragen einen zweiten Namen", erklärte er.
Plötzlich Hörte er einen Hornstoß und di Erde bebte. Er sah ebenfalls nach Westeros und sah die Nebelwand.
"Da sind wir gerade rechtzeitig dort weg", stellte er fest.
"ich will nicht hier draußen sein, wenn die Nebelwand über Bravos hinwegzieht", entgegnete Tyr, als der kleine Lord meinte, das Gasthaus müsse warten. Dieser Nebel war definitiv nicht normal.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Fr Apr 29, 2016 1:57 am

Bran verdrehte leicht seine Augen. Er fühlte sich halb wie ein Wildling, halb wie ein Lord, doch auf gar keinen Fall fühlte er sich wie ein Kind.
Er hatte eine monatelange Reise durch den kalten und totbringenden Norden hinter sich gebracht, und er war aus der Höhle des letzten Grünsehers geflohen.
Und in den letzten Wochen hatte er die eine oder andere kleinere Schlacht geschlagen, da ängstigten ihn irgendwelche Jungen oder irgendwelche dunklen Gassen nicht wirklich.
"Tom.", erwiederte er, und er hoffte das Tyr seiner Bitte wenigstens diesmal nachkommen würde.
"Und sieh davon ab mich kleiner Lord zu nennen.", bat er Tyr dann, da dieser ihn gleich zu Beginn so getauft hatte.
Als alles sich wieder beruhigt hatte, sah Bran zu Tyr und er wusste nicht wirklich was er sagen sollte.
"Ich weis nicht mal ob ich da drinnen sein will wenn die Nebelwand über Braavos hinweg zieht.", gab der junge Lord zu bedenken, und er zeigte auf das erste Gasthaus das er entdeckte.
Aber in einem Stimmte er Tyr zu, dieser Nebel war nicht normal, und Bran hatte eine Ahnung was der Grund dessen war.
"Die Mauer.", flüsterte der Junge dann leise, mehr zu sich als zu Tyr.
"Ich folge dir.", meinte er dann, während er mit seinen Gedanken bei Jojeen, Summer und seinen Gefolgsleuten war.

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