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 The Scarlet Pimpernel Reloaded

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Hexxe
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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Fr Mai 29, 2015 2:39 am

Laila wusste absolut nicht, ob sie froh sein sollte, dass sie Sir Blakeney nicht enttäuschen musste, oder ob sie sich ärgern sollte, weil sie nun keine gute Entschuldigung mehr hatte, nicht mit ihm hin zu gehen. Andererseits, wenn er so dringend ihre Begleitung sein wollte, sollte man meinen, dass er sich das gut überlegt hatte, oder?
Wie auch immer, den Gedanken an diese Gesellschaft schob sie nun beiseite.
Auf Armands Kommentar zu ihrer Meinung hin, richtete sich Lamia etwas auf. Oh je, über diese Bemerkung hätte er doch lieber ein zweites Mal nachdenken sollen.
"Nun, mir ist klar, dass Sie keinerlei Interesse an der Kunst der Schneiderei haben, Monsieur Chauvelin, aber das ist noch lange kein Grund, dieses ehrenwerte Handwerk zu beleidigen. Ohne Schneider müssten wir alle wie Adam und Eva unsere Blöße mit Feigenblättern bedecken. Lassen Sie sich im Urteil über ein ganzes Gewerbe, mit dem auch Sie in Verbindung stehen, also bitte nicht von ihrer Ablehnung gegen eine einzelne Person leiten", antwortete die Schneiderin frostig auf diese Bemerkung. Laila hörte selten ein strenges oder verärgertes Wort von ihr, aber nun hörte sie nicht nur deutlich den Missfallen ihrer Freundin heraus, sondern sie war von dem freundschaftlichen Du, das sie auch mit Armand pflegte, in das förmlich-distanzierte Sie gewichen. Sie musste ausgesprochen wütend und in ihrer Ehre als Schneiderin tief gekränkt sein. Laila konnte das sogar verstehen, immerhin würde sie noch deutlich leidenschaftlicher reagieren, wenn jemand ihre Arbeit als Autorin als oberflächlich bezeichnete. Auf ihre Art und Weise musste Laila über einen großen Schatz an wissen verfügen. Die meisten Schneider hatten nur wenige Schnittmuster, die sie anboten. Lamia dagegen verfügte über ein breit gefächertes Repertoir und lernte auch bereitwillig dazu, was ihr die Möglichkeit gab, aus der gesamten Geschichte zu schöpfen, da ihre Freundin ohne Probleme die Kostüme dafür anfertigen konnte.
"Ich bin mir sicher, dass diese Bemerkung sich nciht auf alle Schneider bezog, sondern nur auf den Gesprächsstoff, der mich mit diesem Sir Blakeney erwartet. Armand hat natürlich größten Respekt vor deinem Handwerk und insbesondere vor deinem Können, Lamia, bitte sei ihm nicht böse", schritt sie ein und warf Armand einen auffordernden Blick zu. Lamia schien etwas besänftigt und sah Armand auch wieder wesentlich freundlicher an.
Als sie schlussendlich unterwegs waren, unterhielt sich Laila wieder vergnügt mit Armand über ihre Ideen für weitere Stücke.
"Wenn Sie Anmerkungen haben, sagen Sie sie mir bitte. Ich möchte schließlich, dass meine Stücke so gut, wie möglich sind. Logikfehler oder Ähnliches, möchte ich vermeiden", meinte sie lächelnd und warf ihm von der Seite neugierige Blicke zu.

Bei Henris Worten musste Lamia einfach erfreut lächeln. Vermutlich lag es daran, dass sich keiner von ihnen in den vordergrund drängte, dass sie sich so gut verstanden und so viel Zeit miteinander verbrachten, aber dennoch freute es sie ungemein, dass er sie gern sah.
"Ich bin jedes Mal überaus erfreut, wenn Rosé und Laila aus dem Fenster sehen und sagen, dass auch du draußen wartest. Wir haben schon überlegt, ob es nicht machbar wäre, dass ihr, jetzt wo der Winter kommt, durch den Hintereingang ins Theater kommt. Dann frierst du und Armand weniger und das gleiche gilt für Ramonas Professor. Wir wissen ja, dass ihr drei nicht gefährlich seid. Was denkst du? Wäre das nicht eine gute Möglichkeit? Auch wenn ich ein wenig Sorge habe, dass ihr dann desillusioniert seid davon, wie es hinter der Bühne wirklich zugeht", bemerkte sie noch mit einem leisen Lachen.

Bei Percys Kommentar zum Stück, musste Cass leise lachen.
"Nun, es ist von einer Französin für Franzosen geschrieben. Du warst dort, um besagte Französin zu sehen, nicht das Stück. Was lässt du dich auch ausgerechnet von einer Französin, die solche Stücke schreibt derart beeindrucken", neckte sie ihren Freund belustigt und nahm das Kleid, zu dem er ihr geraten hatte, um es an sich zu halten.
"Ja, die Franzosen vielleicht, aber was ist mit dieser ganz besonderen Französin? Es geht mir darum, dass sie mich nicht gleich beim ersten Anblick hasst. Wenn sie das nicht tut, werde ich sie umgarnen und meinen unwiderstehlichen Charme spielen lassen, bis sie mir rettungslos verfallen ist. Das soll ich doch tun, nicht wahr?", hakte sie schmunzelnd nach. Nach allem, was Percy bisher erzählt hatte, stand diese Dame Briten wohl eher ablehnend, wenn auch höflich gegenüber. Wenn sie es also schaffte, sich an einem Abend ein wenig mit ihr anzufreunden und ihr ein positiveres Bild ihrer Leute zu vermitteln, hätte Percy es sicher leichter, ihre Sympathie zu gewinnen. Es ging darum, Vorurteile zu beseitigen.
Cass hängte beide Kleider vorläufig zur Seite und bot Percy einen Sitzplatz in einem der Sessel an, die im Zimmer standen, während sie selbst sich ihm gegenüber setzte.
"So, und nun erzähl mir noch mal von dem Mädchen und ich möchte jede noch so kleine einzelheit hören! Wie hast du sie kennen gelernt? Was war dein erster Eindruck, was hast du gedacht, als du sie das erste Mal gesehen hast? Wiederhole am besten jedes einzelne Wort, das du von ihr bisher gehört hast und erklär mir haargenau, was dir so gut gefallen hat, dass du so dringend noch mal nach Paris musstest. Nach allem, was ich bisher weiß, solltest du ihr übrigens nicht sagen, dass dir der Inhalt ihrer Stücke nciht zusagt. Das kann sie sich sicher denken und legt bestimmt keinen Wert darauf, es noch mal zu hören."
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Arawn
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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Fr Mai 29, 2015 11:03 am

Chauvelin sah zu Lamia, die plötzlich eine empörte Schimpftriade startete, dabei hatte er keineswegs Probleme mit Schneidern, nur sollte ein Mann über mehr als nur Stoffe reden können. Das Hauptthema heutzutag war nuneinmal Politik und jeder Mann, der etwas auf sich hielt, sollte darüber reden können. Natürlich mit dem richtigen Gespür dafür, was einem den Kopf kosten könnte.
"Laila hat Recht. Es lag mir fern, die Schneider und ihr Handwerk zu beleidigen oder herabzustufen. Nur sollte ein Mann auch von mehr als Stoffen reden können", erwiderte Armand aufrichtig und sie gingen weiter.
"Wenn mir Fehler auffallen, sage ich es, aber bisher fiel mir keiner auf", erklärte er ihr.

Abraham lächelte glücklich und strich ihr sanft über die Wange.
"Wir sollten weitergehen. Es ist langsam kühl und ich will nicht, dass du die Nacht des Geständnisses als die Nacht in Erinnerung behältst, in der du dir eine saftige Erkältung eingefangen hast", verriet er ihr schmunzelnd, während er sa ft ihre Hand umschloss.

Victor lächelte.
"Genau der bin ich. Genie und Talent sind nicht an Geld gebunden, deshalb will ich jedem die Möglichkeit bieten, sich zu entfalten. Zudem sind die Leute, die sich von ganz unten hocharbeiten oft die zuverlässigsten Arbeiter", erklärte er lächelnd. Als sie sich vorstellte, lächelte er.
"Natürlich. Die begabte, junge Schauspielerin, von der ganz Paris spricht. Ich muss sagen, Sie übertreffen die Erzählungen", erwiderte er.
"Leider schaffe ich es selten ins Theater, doch vor einigen Jahren sah ich Sie auf der Bühne. Sie müssen da noch relativ neu gewesen sein, denn Sie spielten da lediglich eine kleine Nebenrolle, während Sie jetzt wohl immer die Hauptrollen spielen, wie ich hörte", erklärte er.
"Vielleicht sollte ich mir einmal einen Abend freinehmen und mich von ihren Fortschritten selbst überzeugen", überlegte er.

Henri hörte ihr zu und lächelte leicht.
"Und ich bin froh, wenn ich Armand begleiten kann, um dich zu treffen", erwiderte er und lauschte ihrem Vorschlag.
"Es klingt nach einer guten Idee. Und ich werde sichef nicht enttäuscht sein, denn ich weiß, dass ihr sehr viel Arbeit hineinsteckt", erwiderte Henri lächelnd.

Percy lächelte leicht.
"Ich bemerkte sie bei einem Fest . Sie war schwer zu übersehen, denn sie war pausenlos der Mittelpunkt. Sie hat eine spitze Zunge und sagt, was sie denkt. Zudem scheint sie sehr klug zu sein. Ich denke, du könntest dich gut mit ihr verstehen. Leider scheint sie im Moment noch keine hohe Meinung zu haben, doch sie ist es wert, um sie zu kämpfen und zu werben", verriet er ihr.
"Aber ich glaube, du musst sie selbst sehen, denn Worte reichen für sie nicht", gestand er.

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