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 Mutant Life

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Cain Soles

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BeitragThema: Mutant Life   Do Apr 23, 2015 10:46 pm

Wir schreiben das Jahr 2054. Es herrscht Krieg. Ein Krieg von enormen Ausmaßen, denn er herrscht weitweit in den unterschiedlichsten Intensitäten. Hier Graffities an der Hauswand, dort bereits Massaker und blutige Schlachtfelder. Wo man auch hinkommt, beherrschen Parolen und Propaganda die Anzeigen und Misstrauen beherrscht die Nächte auf dem Planeten Erde.
Doch wie kam es eigentlich dazu?
Es geschah am 21. Dezember 2012, an einem eisigen Wintertag in New York City. Da begann der Verfall der menschlichen Zivilisation. Die Strahlensphäre war eigentlich ein Prototyp für ein Forschungsprojekt zu effizienter Energiegewinnung. Es handelte sich laut Aufzeichnungen um ein Objekt, das mit Regierungsmitteln finanziert wurde und die höchste Sicherheitsstufe genoss, die es auf Erden gegeben hatte.
Die Strahlensphäre befand sich gerade auf dem Weg in das Forschungslabor, mitten in Manhattan, als das Ende der Welt eingeläutet wurde.

Woher Samir Shadid Etar die Pläne hatte oder woher er überhaupt von der Strahlensphäre wusste, ist nicht bekannt. Der Anführer einer islamistischen Schläferzelle in Manhattan überfiel an jenem Tag den Transporter. Schüsse fielen... und eine Katastrophe, die sogar den 9/11 in den Schatten stellte, löschte halb Manhattan aus. Der Hudson flutete den Krater, der nach der Explosion der Strahlensphäre entstand. Der einzige Überlebende, Samir, floh aus dem Umkreis der Explosion und brachte eine ganze Militäreinheit zu Fall. Augenzeugen berichteten von mörderischen Kräften. Autos flogen durch die Luft oder wurden einfach zerdrückt.
Und der Terrorist sollte nicht der Einzige mit besonderen Kräften bleiben. In den folgenden Jahren wurden auf der ganzen Welt Menschen, die ehemals normal waren, von der Explosion der Strahlensphäre beeinflusst. Die Regierungen der Welt versuchten, dem Einhalt zu gebieten und forschten an diversen Probanden. Doch mit der Zeit begannen die sogenannten Mutanten, sich zu organisieren, sich gegen das Vorgehen der Armee zur Wehr zu setzen. Und dies hatte wiederum ein Eingreifen des Militärs zur Folge. Anschläge und Tote auf beiden Seiten und das Ende der Ruhe war besiegelt.

Samir Shadid Etar hatte seine alte Terrorzelle gänzlich vernichtet und beinahe im Alleingang die amerikanischen Truppen in seiner Heimat ausradiert. Doch der Islam bildete für den geistig labil gewordenen Terroristen keine feste Grundlage mehr. Auf den Ruinen seines Heimatlandes baute er den ersten von Mutanten beherrschten Staat auf und fungierte lange Zeit als oberste Instanz dieser Bewegung. Kein Wunder also, dass jeder Mutant, der eine ähnliche Richtung verfolgte, als Mittäter eines gefährlichen Terroristen galt.
Jahre vergingen und die Bewegung, die unter Mutanten den erhebenden Namen "Ascended" erhalten hat, erlangte so großen Einfluss, dass nach und nach mehrere bedeutende Städte der Welt unter Mutantenhand fielen. Keine gehorchte einer größeren Ordnung. Manche wurden von Kriegsherren beherrscht, andere von einer Art Demokratie. Nicht alle waren so radikal wie Etar und nicht alle gehorchten seiner Führung, doch ausnahmslos alle verfolgen Ziele, die nicht mit jenen der Regierungen vereinbar sind...


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Amunadenus
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Fr Apr 24, 2015 5:30 pm

Der nächste Charakter von Euch darf Ajaka aus-versehen am Arm verletzten, während dieser Ajaka rettet Wink
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Zwar leuchteten die Sterne schön über die Straßen, doch für Ajaka gab es keine Zeit die Pracht dieser wahrzunehmen.
Überall hörte man Schüsse. Jeder einzelne Schuss war tödlicher als der andere und Ajaka wollte nicht in dieser Nacht sterben. Es beruhigte sie gerade nicht, zu wissen, dass sie noch in dieser Nacht verletzt werden würde.
Woher sie das wusste? Während sie träumt, kann Ajaka Bruchstücke der Zukunft sehen. Meistens versucht sie aber diese Bruchstücke nicht geschehen zu lassen. Nur klappt dies meistens nicht.
Ajaka hatte zwar Angst, doch wusste sie wie sie sich wehren konnte. Einen Kampf würde Ajaka aber am liebsten umgehen wollen.
Ajaka kuckte sich um, und erblickte eine halb zerstörte Drohne. Diese wurde von den normalen Menschen ohne Mutationen gebaut, um die Mutanten in Zaum zu halten.
Ich glaube nicht, das mich diese Drohne anschießen wird. dachte Ajaka sich etwas besorgt.
Doch in dem Moment aktivierte sich die Drohne noch ein letztes Mal, um Ajaka mit seinem Laserstrahl pulverisieren zu wollen.
Wirklich? Aber ich hab es anders Geträumt. Ich werde doch gerettet. Die Bruchstücke lügen mich nicht an!

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Arawn
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Sa Apr 25, 2015 12:37 pm

Nathan saß in seinem Büro und sah, wie der Stadtrand angegriffen wurde. Konnt dieser Krieg nicht einfach ein Ende finden. Er ging zu seinem Schreibtisch und griff nach dem Telefon.
"Hier spricht Senator Gray. Verbinden Sie mich zum Verteidigungsminister", sagte er mit fester Stimme und kurz darauf war eine andere Stimme zu hören,die etwas genervt fragte, was er wolle.
"Ich bitte sie, den Angriff abzubrechen. Auf beiden Seiten gibt es unnötig Tote", erwiderte er.

derweilen kämpfte Radames, um die Stadt zu verteidigen. Dies war ihr zu Hause und er würde es nicht einfach kampflos aufgeben. Immer wieder schoss eine Sandfontäne hervor und vernichtete Drohnen und Soldaten. auch baute sich vor ihm immer wieder eine Sandwand auf, die ihn vor Lasern und Kugeln schützte.
Radames bemerkte plötzlich eine junge Frau vor einer aktiviert Drohne. Er streckte seinen Arm aus und eine Hand aus Sand schoss vor, gleichzeitig mit seiner Hand schloss sie sich um ihren Arm und zog sie weg, bevor sich der Sand um die Drohne kümmerte.
"Alles in Ordnung?", fragte er sie besorgt.

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Cain Soles

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BeitragThema: Re: Mutant Life   Sa Apr 25, 2015 1:22 pm

"Ich kann mir wirklich nicht vorstellen, wie sowas passieren konnte..."
"Ich mir auch nicht, aber das ist jetzt unwichtig. Oberste Direktive ist es, diesen kleinen Bastard auszuschalten."
"Mmmh..."
"Was?"
"Naja, er ist ein Kind..."
"Ein Teleporter! Du weißt? Kann überall rein? Jeden umbringen? Truppentransporter für den Feind?"
"Ich weiß, nur... ach, wie konnte das überhaupt passieren? Alle Teleporter auf der ganzen Welt wurden eliminiert! Der letzte, der noch übrig ist, ist Deacon Maybury... und der verschwindet einfach! Stattdessen erhalten wir Berichte über einen Geisterjungen in London! Das kann doch nicht möglich sein!"
"Das können wir uns ja dann fragen... wenn wir ihn erledigt haben..."

Weit entfernt vom Aufruhr und den Toten genoss Jackson Lake den Luxus und den Frieden, den ihm nur seine Gabe schenken konnte. Wozu noch Geld verdienen, wenn man gratis in jedem Hotel wohnen und die tollsten Klamotten tragen konnte? Wenn er mal Geld brauchte, teleportierte er sich einfach in eine Bank und alles war super. Etwas Besseres hätte ihm überhaupt nicht passieren können.
Von den Plänen einer geheimen Spezialeinheit, die die andere Seite sämtlicher Möglichkeiten berauben sollte und außer ihm mittlerweile fast jeden Teleporter auf Erden umgebracht hatte, ahnte er freilich nichts... aber er besaß diese Teleporter-Arroganz, die es ihm ohnehin verboten hätte, sich wegen solcher Normalos Sorgen zu machen...


Mitten in der Schlacht gab es plötzlich eine gewaltige Explosion. Die Rauchsäule die von den zerstörten Panzern herrührte, floss sanft zu Boden und bildete einen festen Körper eines gutaussehenden jungen Mannes, der sich prüfend in der Gegend umsah. Sein Werk bedachte er nur mit einem Nicken und einem kühlen Blick.
Caleb Frost war niemand, der sich daran störte, sich die Hände schmutzig zu machen. Machte sogar irgendwie Spaß... das Leben war ja so langweilig

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BeitragThema: Re: Mutant Life   So Apr 26, 2015 4:34 pm

Jakob war der Typ der sich raushielt. Zumindest zur Zeit. Er konnte nicht garantieren das er in dem Eifer des Gefechts nicht auch die Mutanten und damit seine Verbündeten verletzte. Was jetzt nicht wirklich bedeutete das ihm viel an den anderen Mutanten lag, nur waren es eben diejenigen die ihn nicht jagten. Und wenn er in Rage oder einen Rausch kam, war er sich nicht sicher ob er nicht einfach alles um ihn herum verstrahlte. Er saß in einer der wenigen Gasthäuser der Stadt und starrte auf das Getränk das vor ihm stand. Zumindest sah es so aus. In Wirklichkeit starrte er auf seine Hände die das Glas fest hielten. Er wusste selbst nach all der Zeit noch nicht ob er sich vor sich selbst fürchten sollte oder nicht. Und vor allem wusste er nicht ob es etwas gutes war so 'mutiert' zu sein. Es gab genug Leute die es als eine glückliche Fügung hielt, er war sich da nicht ganz so sicher.

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BeitragThema: Re: Mutant Life   So Mai 10, 2015 9:06 pm

nachdem scheinbar keiner mehr will hier die Totsünde: DOPPELPOST Wink

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Jakob war kein Mensch, oder Mutant, der sich all zu viele Gedanken machte. Normalerweise. Irgendwas war heute aber anders. Er wusste genau das er nicht zu viel trinken durfte. Alkohl senkt die Kozentration und ließ ihn schneller wütend werden. Er konnte es sich nicht leisten wütend zu werden und die Kontrolle zu verlieren. Vor allem nicht hier. Er verglich sich dabei gerne mit Hulk. Wobei es nur in dem Sinne passte das Hulk gefährlich wurde wenn er die Kontrolle verlor. Jakob hatte keine Betty Ross die ihn wieder beruhigen konnte. Er musste es alleine schaffen.
Er hatte Wege gelernt. Aber dabei ging es meistens darum es erst gar nicht so weit kommen zu lassen. Wieso sollte ein wütender Mensch auch etwas machen um sich zu beruhigen, wenn er auch einfach Dampf ablassen konnte?

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BeitragThema: Re: Mutant Life   So Mai 10, 2015 10:11 pm

Plötzlich ging alles schnell. Ajaka wusste nicht, was in diesem Moment geschah. Scheinbar wurde sie von Sand gerettet. In Wirklichkeit aber war es so, dass ein anderer Mutant Ajaka rette.
Ajaka war erst wie erstarrt. Zudem war sie verwirrt.
Der Traum hatte scheinbar wirklich wieder Recht gehabt. Aber was ist jetzt los? Ich fühl mich schwindelig und alles ist so verschwommen. meinte Ajaka in Gedanken.
Der Typ der Ajaka rettete, fragte zu ihr, ob alles in Ordnung währe. Aber ehe Ajaka was sagen konnte wurde ihr schwarz vor Augen.
Doch hatte noch niemand bemerkt, das Ajakas Arm jetzt eine Wunde trug, die dringend verbunden werden musste.
Eine Narbe würde später vermutlich von diesem Vorfall zeugen.
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Dieses Mal ist der Doppelpost noch verkraftbar. Wink

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BeitragThema: Re: Mutant Life   Do Mai 21, 2015 6:50 pm

Brandon Reid

Brandon hatte sich in eine Seitegasse zurück gezogen. Seit der Krieg begonnen hatte lebte er auf der Straße den sein Elternhaus wurde zerstört.
Er hatte gelernt sich durchzuschlagen. Er nahm seinen Rucksack ab, in den er alles nötige zusammen gepackt hatte.
Er holte eine Decke hervor und er wickelte sich in diese.
Von der Ferne her hörte er den Lärm der Kämpfe und er zog sich in die Schatten zurück. Diese Gegen hier war ruhig.
So lehnte der Junge sich an und er schloss seine Augen.
Ein Hund, der einem Wolf glich, streifte durch das umkämpfte Gebiet.
Er war auf der Suche nach etwas zu Essen. Seit die Kämpfe begonnen hatten waren die Straßen voll davon wenn man nicht wählerisch war.
So jagte er auch heute Nacht durch die Straßen.
Neben ihm schossen Sandfontänen aus dem Boden doch das war inzwischen normal.
So störte sich Sommer nicht wirklich daran, sondern er lief unbeirrt weiter.

Markus Durance

Markus saß gerade vor seinem PC an einem geheimen Ort. Er hatte sich in die Überwachungsvideos der Stadt gehackt und beobachtete den Kampf.
Es war jede Nacht das selbe Bild. Zerstörung wohin das Auge sah.
Doch heute Nacht schien nichts aufregendes zu geschehen, andernfalls müsste er einschreiten.
So lehnte er sich zurück und er seufzte leise.
Wie lange sollte dieser Irrsinn noch weiter gehen?

Carolyn Snow (Stecki folgt noch)

Der Kampf tobte als sich plötzlich der Himmel über der Stadt verdunkelte. Der Wind nahm an Stärke zu und ein Gewitter kündigte sich an.
Carolyn war ein junges Mädchen das in die Kriegswirren hinein geraten war.
Ihre Familie wurde von der Gegenseite geschnappt, nur sie hatte es geschafft zu fliehen.
Seither beteiligte sich die Brünette aktiv am Kriegsgeschehen, denn sie will diese Bastarde zur Rechenschaft ziehen.
So tauchte sie alsbald am Ort des Geschehens auf.

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BeitragThema: Re: Mutant Life   So Mai 24, 2015 11:56 am

Radames sah zu der Frau, die langsam blass wurde und eine Sandkugel bildete sich als Schild um sie.
Er legte sie hin und bemerkte die Wunde. Er zog seine Jacke aus und mit einem feinen Sandstrahl schnitt er einen Streifen ab. Ursprünglich war die Jacke mal länger gewesen. Er band den Streifen fest um ydn Arm und brachte das Mädchen erstmal in seine Wohnung und legte sie da ab, deckte sie erstmal zu und ging wieder nach draußen, wo der Kampf noch immer tobte.

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BeitragThema: Re: Mutant Life   Fr Mai 29, 2015 5:45 pm

Jakob spielte immernoch mit dem Glas in der Hand. Nach einiger Zeit begann es zu köcheln. Die meisten würden wohl denken er könnte irgendwas mit Hitze machen, aber auch radioaktives Material konnte Sachen zum kochen bringen. Nicht als würde er jeden hier verstrahlen wollen, das verhinderte er schon, aber irgendwie beruhigte ihn der Anblick des verstrahlten, kochenden Wassers. Die Strahlung war nichts was man normalerweise sah und auch er konnte sie nicht 'sehen'. Er spürte wenn sie da war und ebenfalls wie stark und wo. Wie ein Nebel.
Nach einer Weile ließ er das Wasser zur Ruhe kommen und tranke einen tiefen Schluck, bevor er aufstand, etwas Geld auf den Tisch legte und die Wirtschaft verließ.

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BeitragThema: Re: Mutant Life   Di Jun 16, 2015 9:27 pm

Ich bin so frei, und schreibe noch einen Post.
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Als Ajaka wieder zu sich kam, bemerkte sie erst nicht, wo sie war. Nachdem sich der verschwommene Schleier von Ajakas Augen löste, sah sie erst wo sie war.
Es war ein Raum, der sehr spartanisch eingerichtet war. Es gab nur das Sofa auf dem sie lag, einen mittelgroßen Wandschrank und ein Radio, welches auf dem Boden stand.
Was ist das hier für ein Raum? Heißt das, dass ich nun gerettet oder gefangen bin?! fragte sich Ajaka.
Ajaka wollte schon wieder aufstehen, doch sie war zu schwach und sank wieder auf das Sofa zurück. Ich sollte besser sitzen bleiben, mir geht es scheinbar noch nicht gut.

Erst jetzt bemerkte Ajaka den provisorischen Arm-verband. Er war schon dunkelrot verfärbt. Ajaka wusste, das sie eine Wunde hatte.
Das ist ein weiterer Grund sich zu schonen.
Ajaka würde wohl im Raum bleiben müssen.

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Mavis Gray



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BeitragThema: Re: Mutant Life   Di Aug 25, 2015 3:54 pm

Sorry für die späte Antwort Smile War viel los im Leben hinterm Monitor - Ich hoffe, ich habe jetzt nicht voreilig gehandelt, immerhin fehlt noch mein Beitrag direkt im  Planung-Trend vom Mutant Life.
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Selbstmord
Im Wörterbuch wird es als "absichtliche, auf unterschiedliche Art und Weise herbeiführende Selbsttötung des eigenen Lebens" definiert und gehört zu den Dingen die mir nie in den Sinn kommen würden. Nicht etwa weil ich es für unmoralisch halte, sondern weil ich grundsätzlich nichts dafür übrighabe. Und selbst wenn, ich kann nicht sterben.

Und jetzt bittet mich diese Frau, vor mir auf einer Bahre bittend, dass ich sie töte. Für mein Verständnis kommt es einem Selbstmord gerade gleich. Warum? Weil ich sie schon beinahe 40 Jahre kenne. Neben dieser Frau gibt es 2 weitere Personen, die mein Geheimnis kennen. Und nur sie kennt meine Gabe zum Heilen. Doch hier bringt es mir nichts, sie will nicht mehr gerettet werden und dieses Mal respektiere ich ihren Wunsch.
Meine erste Begegnung mit ihr war in Japan. Sie war ein junges Mädchen, welches sich in den Tod stürzen wollte. Damals hätte die Geschichte auch in eine andere Richtung verlaufen können, denn ich wankte in meiner Entscheidung, ob ich mich für die passive Rolle entscheide und einfach das Geschehen seinem Lauf lasse oder mich aktiv in das Geschehen einmischte.
Ich entschied mich gegen meinem Prinzip und rettete das Mädchen. Nicht weil es mir „egal“ war, sondern ich fand sie einfach nur Süß mit der Brille. Bescheuert ich weiß. Dank ihr lernte ich ihren Vater kennen, lernte besser ihre Sprache zu sprechen, ihre Kultur besser zu verstehen und das wichtigste, weswegen ich eigentlich in das Land der aufgehenden Sonne gereist war, die Kampfkunst. Vor allem in der Handhabung der Schwerter, Stab und Stock. Auch wenn ich Jahre schon in dem Land lebte, so hab ich es nie mit so einer Intensität und Leidenschaft geübt, wie mit ihm. Ich vermisse ihn.

Und seit jenem Tag ist sie meine Begleiterin. Doch nun, wie bereits erwähnt, liegt sie im Sterben. Gezeichnet durch die Zeit und diesem Krieg in der Stadt. Der Krieg machte auch vor mir nicht halt. Es hat Nachteile unsterblich zu sein, denn wenn man Personen an sich heran lässt, schmerzt es wenn sie gehen. Ich wollte weinen, aber ich konnte nicht. Nun legte ich meine Hand in Ihre und ich spürte wie ich ihr die Lebensenergie aus dem Körper saugte. Ein Tod, den man für einen natürlichen Tod halten konnte. Die Krankenschwester kam in das Zimmer und sie sah mich die Hand meiner alten Freundin halten. „Ihre Mutter…“, begann die Krankenschwester und hörte nur noch den gleichbleibenden Ton vom EKG Monitor. Schnell rannte sie zu ihr und versuchte sie zu reanimieren. Jeder glaubte, ich sei die adoptierte Tochter, dieser Asiatin. Jeder. Eine Lüge. Ich wandte mich ab und verließ das Zimmer. Dieser Krieg nahm ihr das ungeborene Kind und vor wenigen Tagen ihr Mann und am selben Tag auch ihren Vater. Beide hatten besondere Fähigkeiten erhalten, nur sie blieb normal.

Es war eine Unachtsamkeit oder ein Schicksalsschlag, dass sie genau an diesem Tag sterben musste. Ein Einbrecher, ich war zu diesem Zeitpunkt kurz vor der Haustür, vermutlich dachte er, er wäre allein. Was genau er wollte und suchte, kann ich nicht sagen, denn ich tötete ihn aus dem Affekt heraus, als ich Nami zu Boden fallen sah. Ihr verdanke ich meine neue frische Identität, unsere berufliche Karriere in der japanischen Polizei. In Amerika machten wir uns als private Detektive selbstständig.

Bevor ich unsterblich wurde, lernte ich den Beruf einer Krankenschwester. Während des 2. Weltkrieges konnte ich mein gelerntes Wissen umsetzen und meine Kenntnisse erweitern. Gestorben bin ich kurz nach dem unser Land entschieden hat, in den Krieg gegen Deutschland zu ziehen. Ich sehe bis heute noch den Lauf vor meinem Gesicht. An das Gesicht des Soldaten erinnere ich mich nicht mehr.

Eine Schwester holte mich aus meinen Gedanken, ich muss wohl einfach nur dagestanden haben, während ich mein Leben kurz Revue passierte. Simon kam auf mich und der Schwester zu. Er legte ein Arm um mich, drückte mich sanft. Dann ging ich. Er erledigte sämtliche Formalitäten. Ich wollte jetzt einfach nur noch raus.

Am westlichen Stadtrand herrschte der Ausnahmezustand. Kleinere Explosionen konnte man bis hierher hören. Für wie lange das wohl dieses Mal anhält, fragte ich mich. Aber keine Sekunden später wurde es still. Nur das Feuer erleuchtete den Nachthimmel. So ging ich meines Weges wieder zurück zum Haus. Eigentlich bräuchte ich ein Taxi, aber ich war mir sicher, dass Simon mich unterwegs auflesen würde. Vereinzelt kamen Krankenwägen die Einfahrt nun rein. Das Blaulicht war aktiv doch die Sirene stumm. Wieder blieb ich stehen und beobachtete für einen Moment die Fahrzeuge. Eine laue Briese raschelte zwischen den aufragenden Bäumen, die in der Nähe im Park grenzten und trug den schweren Duft von Erde und Kiefer zu mir herüber. Es fröstelte mich und ich schlang die Arme um meinen Oberkörper, dann ging ich weiter. Das Haus musste in Ordnung gebracht werden. Simon, so wie ich ihn kannte, hat sicherlich dem schon angenommen. Er war ein guter Informant für uns bei der Polizei. Eigentlich gehörte er der Mordkommission an, aber heutzutage ist vieles anders, gegenüber zu damals, bevor die Explosion das menschliche Erbgut veränderte. Aber ich vermute, dass ein inaktives Gen reaktiviert wurde, dass so einige Menschen Fähigkeiten erhielten und andere „normal“ blieben.
Auch wenn ich schon länger anders bin, so spürte selbst ich, dass etwas an mir sich veränderte. Was genau kann ich nicht sagen. Mir reicht das im Leben was ich habe. Also interessiert es mich nicht.

Wieder kehrten meine Gedanken zum Haus zurück. Es war das perfekte Hauf für jeden, der seine Privatsphäre schätzte. Ich und Nami schätzten diese sehr und das aus gutem Grund. Ich fuhr mit meinen Fingern durch mein langes braunes Haar. Wieder sah ich Scheinwerfer, die die lange Auffahrt heraufkommen. Langsam entfernte ich mich vom Krankenhausgrundstück.
Gewitter zog auf. Beim ersten Donner zuckte ich auch zusammen.
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Mi Aug 26, 2015 10:32 pm

Jakob ging durch die Straßen als es anfing zu Donnern. Er bekam nicht viel mit davon. Früher wäre er ausgeflippt, wäre als erster in die Schlacht gezogen hätte versucht soviele nicht Mutanten zu töten wie er nur konnte. Aber inzwischen hatte sich bei ihm einiges verändert. Er sah den Sinn in dem Krieg nicht. Es wurden langsam aber doch stetig immer mehr Mutanten, zumindest wenn man den Krieg weglassen würde. Die Menschen hatten Angst, aber aufhalten konnten sie es nicht mehr. Irgendwann würde sich entweder ein Gleichgewicht bilden oder es würde nur noch Mutanten geben. Das nennt sich Evolution. Und logischerweise haben die schwächeren, in dem Fall die Menschen Angst davor. Aber es gab kein Entrinnen. Wie den auch? Niemand wusste wie es überhaupt dazu gekommen war, wie sollte man es also aufhalten können.

So in Gedanken versunken bekam er das Donnern und kurz darauf den starken Regen nur im Unterbewusstsein mit. Sein Körper baute automatisch eine Art Schild auf. Nun, im Grunde wurde nur die Luft um ihn herum so stark verstrahlt das der Regen durch Hitze und oder die herumfliegenden Teilchen nicht bei ihm ankam. Wenn man ihn ansah, viel das natürlich auf und auch wenn man auf den ersten und vermutlich auch auf dem zweiten Blick nicht wirklich sehen konnte WAS den Regen aufhielt, so merkte doch irgendwie jeder das es ganz sicher nichts war mit dem sie in Berührung kommen wollten, was dazu führte das die meisten die nicht ebenso versunken oder zu gehetzt durch den Regen liefen einen Bogen um ihn machten.

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BeitragThema: Re: Mutant Life   Do Aug 27, 2015 12:24 am

Bis auf den stetigen Verkehr der Rettungsfahrzeuge, wirkte die Gegend praktisch verweist. Wer klug war, blieb zuhause, hing in Kneipen oder wohnte etwas außerhalb der Stadt. Wie ich. Der Regen brach rein und er war so stark, dass ich nach wenigen Sekunden bis auf die Haut nass war. An das Wetter konnte sie sich hier nicht gewöhnen. Ich strich mir die nasse Strähne aus dem Gesicht, das mir gerade die Sicht versperrte. Obwohl es regnete wie aus Kübeln, tat ich nicht daran meine Geschwindigkeit zu erhöhen, nur schnell irgendwo in das Trockene zu kommen, noch hielt ich Ausschau. Es ist beinahe so, als ob der Himmel wusste, dass gerade eine gute Seele die Welt verlassen hat. Und der Himmel weinte für mich mit. Kurz blieb ich stehen. Mein Blick wanderte zwischen zwei Häuser, die eine enge Gasse bildeten. Einige Obdachlose huschten umeinander. Es ist in den letzten Monaten schlimmer geworden und irgendwie ahnte ich, dass auch diese Gegend bald nicht mehr so sicher sein wird.
Immerhin, unter den Ascended können sich auch Serienkiller befinden. Wo endet beginnt die Menschlichkeit und wo endet sie? Und dann geht die Hetzjagd los. Das was der Mensch nicht kennt, fürchtet er. Ich wandte mich ab und ging weiter, immerhin gibt es dieses ungeschriebene Gesetz: „Die Obdachlosen und die anderen einander zu ignorieren.“ Zu Eitel? Nein, es ist reine Erfahrungswerte. Aber sie waren gute Informanten, wenn man ihnen etwas Gutes tat. Wie sagen sie: Eine Hand wäscht die andere. Unter ihnen herrscht wohl noch sowas wie Ehre und ein Zusammenhalt. Aber zurück zu, Ignorieren, es erspart beiden Seiten unvermeidlichen Ärger.
Zugern hätte ich Lust gehabt, jetzt stehen zu bleiben, die Arme auszubreiten und zu schreien. Aber ich ließ es. Unkontrollierte Gefühle sind für jeden eine Gefahr. Egal ob man ein normaler Mensch ist oder ein Mutant. Selbstkontrolle. Sie erinnerte sich an die Lehren von Kenichi.

Ohne das Schicksal zu kennen, kamen sich Jakob und Mavis immer näher. Ohne einander zu bemerken, gedankenverloren. Jakob, der sein Schild wie eine unsichtbare Barriere aufrichterhielt, spürte wie langsam seine Sachen nass wurden. Aber es schien ihm egal zu sein. Sein Unterbewusstsein nahm bereits die Gefahr auf. Nicht die Gefahr ausgehend von Mavis, sondern die Gefahr ausgehend von ihm selbst. So senkte sich langsam dieser Schild bis er ganz aufgelöst war und genau in diesem Moment, stießen sie aufeinander.

Mavis fiel einen halben Schritt zurück, aber er schien als hätte er nichts bemerkt. ‚Lächelte er?‘, dachte ich und spürte wie seine Augen mich genausten von Kopf bis Fuß musterten. Ich schluckte schwer, mein Mund war trocken. „Entschuldige.“, sagte ich und ahnte schon wie seine Reaktion sein wird. ‚Kannst du nicht besser aufpassen?!‘ – so sind die Amerikaner, unfreundlich.
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Do Aug 27, 2015 12:40 am

Plötzlich rumpelte jemand in Jakob rein, oder er in jemanden? Vermutlich würde nie geklärt werden wer gerade genau in wen gerumpelt ist, was ja aber auch komplett zweitrangig war. Für Jakob war erstmal erstrangig das er nass geworden war und er gerade erst bemerkte das es ja regnete. Wieso hatte er es nicht bemerkt? Dann entfuhr ihm erstmal ein kurzes, aber doch nicht geflüstertes. "Fuck."

Im Selben Moment schloss er die Augen. Sein 'Schild' hatte sich erst nur da zurückgezogen wo Mavis gegen ihn gerumpelt war, allerdings wurde er im selben Moment ja abgelenkt was dann dazu geführt hat das ein komplexer Vorgang im Gehirn, den ich hier nicht genauer erläutern werde, den Schild komplett heruntergefahren hatte. Er genoss zwei Sekunden das Gefühl von Regen auf dem Gesicht, während er den Blick in den Himmel richtete. "Hab gar nicht gemerkt das es regnet."
Dann erst richtete er seinen Blick auf Mavis, er musterte sie. Sie war nicht verstrahlt, zumindest nicht mehr wie jedes Lebewesen auf der Welt sowieso ist. Alles strahlte, auch Menschen, aber meist nicht gefährlich und dann griff er nicht ein. "Ich hoffe du hast dich nicht verletzt?"

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BeitragThema: Re: Mutant Life   Do Aug 27, 2015 12:59 am

Ich spürte ganz leicht, wie etwas Hitze von ihm ausging. Aber es war eher etwas Nebensächliches. Überrascht hat mich eher seine Reaktion. Oder war einfach nur gut darin, die Freundlichkeit und Besorgnis vorzutäuschen? Mein Mund öffnete sich und schloss die Lippen wieder. Mindestens ein Dutzend Herzschläge sah ich ihn an, und ich hatte das Gefühl sein Blick durchbohrte mich. Es war nicht unangenehm. Ich lächelte und strich abermals eine nasse Strähne aus meinem Gesicht hinters Ohr, wissend, dass er sich gleich lösen wird, sobald ich mein Kopf leicht nach vorne wieder neigte. Der Drang jetzt auf Japanisch zu antworten, lag mir auf der Zunge. Ich lebte zu lange in dem Land, ein Land was ich zu lieben lernte. Vermutlich ist das der einzige Ort wo es der sicherste ist. Gerade in dem Moment musste ich an Japan denken. Ich musste Nami Aschi zurück bringen. „Nein, ich bin Hart in Nehmen, auch wenn ich nicht so aussehe.“, antwortete ich ehrlich und versuchte das Lächeln aufrechtzuerhalten. „Da ich offensichtlich in Sie rein gerempelt bin, möchte ich mich bei einem Drink“, gerade bei diesem Wort „Drink“ konnte man einen leichten britischen Akzent heraushören, ansonsten wirkte die Sprache makellos. „einladen.“, beendete ich damit mein Satz. Eigentlich wollte ich einen Schluck trinken. Auch wenn ich nie wirklich betrunken sein werde, aufgrund dessen, dass der Körper meint, dass Alkohol ein Gift ist und entsprechend „Heilmaßnahmen“ einleitet, so konnte ich doch wenigsten angetrunken werden. Das ist aber nicht das was ich will. Ich wollte gerade nicht allein sein.
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Amunadenus
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Do Aug 27, 2015 3:31 pm

Off: Ihr solltet auch noch andere zum Posten lassen kommen. ^^
Aber damit der Post auch zur Story beiträgt, schreibe ich noch etwas Story dazu.
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Ajaka rannte durch dunkle Gassen, verfolgt von rot leuchtenden Augen. Die Angst lief Ajaka eiskalt den Rücken runter.
Diese Wesen wollen mich wahrscheinlich töten! dachte sie. Sie ahnte nicht, das sie in eine Sackgasse rannte. Eine Sackgasse umgeben von schier unendlich hohen Mauern.
Geschockt drehte sich Ajaka um, als sie merkte, das es nicht mehr weiter ging.
Ajaka sah zwei schwarze und große Wölfe mit vielen Schwänzen.
"NEEEIIIIINNNN!!!!" schrie Ajaka, doch es war zu Spät, die Wölfe zerfleischten sie.

Bruchstücke der Zukunft:
 

Ajaka wurde geweckt, als draußen ein Blitz einschlug. Völlig desorientiert wachte sie auf und bemerkte kurze Zeit später, das sie eingeschlafen war.
Es war nur ein Traum. Ich lebe noch! Dann fiel Ajaka wieder die Wunde auf. Das blutige Tuch war schon etwas verkrustet. Ajaka wusste, das sie so langsam doch jemanden suchen sollte, der die Wunde operierte.
Die Wunde! Verdammt, ich könnte ja verbluten. Mein Traum hat mir auch gesagt, das ich zum Krankenhaus versuche zu gehe. Aber ich weiß nicht, was dann passiert? Werde ich auf dem Weg zum Krankenhaus die Personen treffen? Vielleicht wollen diese Personen mir böses antun. dachte Ajaka nach.
Ajaka fühlte sich langsam aber sicher immer Schwächer. Es bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als jetzt sofort zum Krankenhaus zu gehen. Tue ich das nicht, wars das wohl. Ihr Vater war schon im Jenseits, doch Ajaka wollte noch nicht ihrem Vater hinterher in den Tod. Es währe so Ironisch gewesen, wenn auch sie durch Waffengewalt starb, wie ihr Vater.

Draußen rannte Ajaka los zum Krankenhaus, sie wusste auch wo es war. Erst nach links und dann gerade aus. Hoffentlich hielt es Ajaka bis zum Krankenhaus aus. Und hoffentlich wahren die beiden Personen aus dem Traum nicht böse.
Ajaka wurde schnell durch denn Regen nass, als sie los lief. Der Verband wurde auch feucht und das verkrustete Blut fing an sich mit dem Wasser aufzuweichen und vom Arm zu tropfen. Der Verband fing leicht an zu rutschen, also hielt Ajaka den Verband fest. Es schmerzte, da sie direkt auf die Wunde fassen musste.
Nach einer gefühlten Ewigkeit sah Ajaka die beiden Fremden. Die eine Person hatte langes braunes Haar, die andere trug eine Lederjacke.
Ajaka fing an etwas rot zu werden, da sie nicht wollte, dass diese Personen sehen dass sie verwundet war. Doch leider würden sie es sehen.
Ajaka kam den Personen immer näher, bis sie direkt an den beiden vorbei ging.
Ausgerechnet jetzt fühlte sie sich noch schwächer und wurde noch langsamer. Jeder Schritt wurde schwerer und anstrengender und ihre Haut war sehr blass durch den Blutverlust geworden. Dabei war doch schon das Krankenhaus in Sicht. Komm schon, das Krankenhaus ist nicht mehr weit. Mach jetzt nicht schlapp Ajaka! dachte sie sich enttäuscht über sich selbt.

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Wir sitzen alle dran und werfen unsere Angeln aus, die einen die Teuren die anderen die Billigen, doch so mancher zíeht einen Dicken Fisch aus dem Teich egal welche Angel man benutzt! Es kommt nur auf die Beharlichkeit an und auf den Köder denn man benutzt!"
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Fr Aug 28, 2015 8:39 pm

Jakob musterte die Frau die ihm gegenüberstand mit hochgezogenen Augenbrauen. Sein Schild begann sich schon wieder von selbst auf zu bauen und war ziemlich schnell wieder 'hochgefahren'.
"Wer hier lebt muss hart im nehmen sein." meinte er und nickt dann kurz darauf. "Ein Drink?" er schaute sich kurz um, wo war er überhaupt hingelaufen? "Wieso nicht, wenn wir davon ausgehen sie kennen hier eine Bar oder ähnliches.".
Kaum hatte er ausgesprochen wankte eine junge Frau an ihnen vorbei. Jakob ging einen Schritt zur Seite, nur um sicher zu sein. Er war kein Samariter und schon lange kein Engel, aber jemanden dem es eh schon schlecht ging, wollte er nicht zusätzlich auch noch verstrahlen. Als sie immer langsamer wurde hob er leicht die Augenbrauen. "Alles in Ordnung bei ihnen?" fragte er dann sicherheitshalber mal nach.

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BeitragThema: Re: Mutant Life   So Aug 30, 2015 11:44 pm

In kürzester Zeit hatte sich die Umgebung, durch den Dauerregen, in eine Seenlandschaft verwandelt. In den Löchern, die von einem Kampf herrührte, welches bereits Monate stattfand, sammelte sich Wasser an. Es war nicht mehr zu erkennen, wie schwer die Beschädigungen von diesem Weg und der angrenzenden Straße waren. Nach und nach schalteten die einzelnen Wohnungen und das Krankenhaus in den Zimmern und auf dem Flur sowie im Foyer das Licht ein.
Der Regen prasselte auf die beiden Passanten nieder. Zahllose Wasserlachen hatten sich um sie herum gebildet. Kaum sind sie sich begegnet näherte sich eine dritte weibliche Person den beiden. Zu Anfang war das Tempo hastig, geradezu besessen davon das Krankenhaus zu erreichen. Der aufkommende Wind erschwerte den Weg, der Boden unter den Füßen war durch den Regen unberechenbar und es war nicht zu erkennen ob sie um das Gleichgewicht kämpfen musste je näher sie dem Krankenhaus sich näherte. Die beiden Passanten bemerkten sie und entsprechend machten sie für die junge Frau platz, so dass sie zwischen ihnen durchlaufen musste. Durch den Regen war es schwer zu erkennen welche Haarfarbe sie hatte, es war schwarz durchnässt, dennoch wirkte ein leichter Blauschimmer, sie trug ein schwarzes Shirt, schwarze Leggins, ein rot karierten kurzen casual punk Winterrock sowie Stiefel die bis zur Wade reichten. Graubrauner Schmutz hatte sich auf den Stiefeln niedergelegt, dass selbst der heftige Regen ihn nicht mehr fortzuwaschen vermochte.
Das anbahnende Gespräch wurde zwischen ihnen unterbrochen. Zuerst wollte Mavis Gray die junge Frau, die sich nun zwischen stellte und versuchte den Weg zum Krankenhaus zu erreichen, ignorieren. Doch die Art wie sie lief, machte sie skeptisch. Sie wirkte wie ein Soldat aus dem zweiten Weltkrieg, der zu Stolz war, seine Verletzung zu zeigen. Oft entstand eine Infektion, was dazu führte, dass der Soldat mehrere Wochen aussetzen musste oder gar an den Folgen der Infektion starb. Aus Gewohnheit musterte Mavis die Frau von Kopf bis Fuß und entdeckte den Verband. Er war provisorisch angelegt, keiner mit großartigem medizinischem Hintergrundwissen. ‚Amateure!‘, dachte sich Mavis und machte dabei ein Ausfallschritt seitlich nach vorne. Der Weg wurde von der jungen Frau nun versperrt. Mavis brauchte auch nicht viel um sie aus dem Gleichgewicht zu bringen und ließ sie in ihre Arme fallen, dabei ging sie selbst mit ihr in den Armen kniend zu Boden. Ihre Hand stütze den Nacken und ließ unauffällig ihre Heilfähigkeiten fließen. Nicht viel, nur soviel ausreichend, dass keine Infektion ausbreitete, soviel, dass die Blutung nicht mehr Lebensgefährlich war. Mavis sah zum Mann mit dem gut gepflegtem drei Tage Bart auf. „Können Sie mir helfen, die Frau in das Krankenhaus zu bringen?“, eigentlich wollte Mavis nicht nochmal zurück, aber wie es eben mit unvorhergesehenen Umständen ist. Es ist fast so, als wolle etwas, nein jemand, dass sie nicht alsbald ein Drink genießen kann. Geduldig wartete Mavis auf seine Antwort, ehe sie die Aufmerksamkeit der Fremden widmen konnte.
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BeitragThema: Re: Mutant Life   Mo Aug 31, 2015 2:00 pm

Ajaka hoffte, das die anderen Beide sie nicht bemerkt hatten. Der Mann mit der Lederjacke fragte plötzlich, ob alles in Ordnung sei. Damit habe ich gerechnet. Ich gehe einfach weiter zum Krankenhaus, wenn ich es noch schaffe.
Ehe aber Ajaka weiter gehen wollte, war schon die zweite Person vor ihr und versperrte denn Weg. Als ob dass nicht genug gewesen wäre, hatte die Person Ajaka schon das Gleichgewicht genommen. Ajaka bekam Angst, da sie immer noch dachte, das diese Personen nichts gutes von ihr wollten.
Seltsamerweise fing auf einmal an Ajakas Arm mit der Wunde leicht wärmer zu werden. Es war aber keine Wärme, die unangenehm war. Außerdem fühlte sich Ajaka wieder etwas besser, nicht mehr zittrig oder übel.
Die braunhaarige Frau fragte scheinbar der anderen Person, ob er mit beim Tragen zum Krankenhaus helfen wollte.
Warum hatte ich schon wieder das schlimmste erwartet? Ich würde es meinen Halluzinationen zuschreiben oder es ist der Krieg, der einen ängstlich macht. Wahrscheinlich beides. Jetzt bin ich mir aber sicher, dass diese Personen mir helfen wollen. Mich ins Krankenhaus bringen wollen.
Der Regen fing an leicht nachzulassen. Vielleicht war das ein gutes Zeichen, dass es jetzt etwas besser wird, wenn auch nur für einen kurzen Moment.
Vielleicht auch ein Zeichen, dass bald vielleicht der Krieg endete. Doch letzteres war wohl zu unwahrscheinlich.

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