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 The Scarlet Pimpernel Reloaded

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Hexxe
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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Di Mai 07, 2013 8:42 pm

Laila lächelte leicht.
"aber nicht doch, meine liebe Rosé, wir doch nicht. Wir sind kultiviert. Wir ahmen auch niemanden nach, wir zitieren und stellen so, ohne irgendetwas ausdrücklich zu sagen, eine Verbindung her. Jeder, der halbwegs Bildung genossen hat, wird bei unserem Anblick augenblicklich an Nymphen, Musen und antike Gottheiten denken. Und wer das nicht tut wird es bald tun, sowie sich das rumspricht. Meine Freunde, wir sind es, die die Maßstäbe setzen. Weißt du noch, wie ich vor zwei Monaten begonnen habe, das Wort "fabelhaft" ungewöhnlich häufig zu benutzen? Bereits zwei Wochen später wurde von den Marktschreier jede Ware als "fabelhaft" angepriesen. Verstehst du, was ich damit sagen will? Sollten wir morgen beschließen, sehr viele lateinische Worte zu benutzen, dann werden in Kürze Konversationen zur Hälfte in Latein gehalten werden. Niemand wird es wagen, uns mit den leichten Mädchen auf eine Stufe zu stellen und daran wird auch keiner denken, denn während diese Mädchen ihre Körper gleisnerisch protzend zur Schau stellen und über alle Maßen schmücken und bemalen, werden wir durch unseren natürlichen Charme und unser erhabenes, anmutiges..."- Laila suchte scheinbar nach dem richtigen Wort, was selten genug vorkam -"elfenhaftes Auftreten die Faszination aller an uns binden. Wir werden so strahlend sein wie die ersten, wunderschönen Sonnenstrahlen, die den jungen Tag liebkosen, gleichzeitig aber auch so funkelnd wie die silbernen Sternlein. Wir werden sanft und verspielt erscheinen, wie ein frühlingshafter Windhauch, voll Blütenduft und jungem, frischen, neuen Leben, ja auch so frech und übermütig wie eine gurgelnde Quelle, die sich in ein plätscherndes Bächlein ergießt und einen mit ihrem sanften Gesang in den Schlaf wiegt. Das alles ist so zeitlos schön. Es war vor tausend Jahren schön, ist heute schön und wird schön sein, wenn wir drei schon lange zu Staub geworden sind und das Bächlein unser Lied anstimmt, der Wind unser Lachen mit sich trägt und wir auf die Erde herabsehen mit funkelnden Sternenaugen."
Laila war voll und ganz in ihrem Element, als sie ihren Freundinnen ihre Vision verkündete - eine Vision, in die ihr Herzblut floss, wie man unschwer hören konnte und die immer enthusiastischer ausgemalt wurde, je länger sie sie präsentierte.
"Die alten Roben sind nur verstaubt. Das aber ist jung und frisch und drängt nach vorne. Ich wüsste keine Kleidung, die natürlicher sein kann als diese. Gerade auch, wenn man glaubt, so viel zu sehen, denn ist das Evasgewand nicht unsere ursprünglichste Gestalt? Zivilisation hat uns beigebracht, dass unser natürliches Aussehen schlecht und unkeusch ist, was an sich bereits eine Perversion darstellt. Doch ich erkenne die Vorteile der Zivilisation an und lasse mich sozusagen auf diese Weise auf einen Kompromiss mit ihr ein."
Sie trat lachend zu ihrer Freundin, als diese an der Idee mit den Locken zweifelte.
"Das war ein Angebot, Rosé. Locken unterstreichen das Verspielte noch mehr, aber du kannst natürlich gerne glatte Haare behalten, die straheln dann eben mehr Eleganz aus. Dann bist du die große schwester Eleganz und ich die kleine Schwester Übermut."
Sie kicherte leichte und hatte sich neben Rosé in die Hocke begeben, als diese vorschlug, mit dem Juwelier zu flirten. Wieder musste Laila kichern.
"Ich will aber keine Sterne, ein vergoldeter Haarreif genügt meinen Ansprüchen völlig. Lieber soll er mir einen Sonnenstrahl einfangen und zu einem solchen Haarreifen biegen."
Sie zwinkerte amüsiert.
"Vielleicht wäre für den Anfang aber auch eine einfache Hochsteckfrisur besser, in die wir kleine Wildblumen stecken. Dies zeigen doch auch wieder ein wenig die Schönheit der Wildheit."
___
Arawn, du weißt schon, dass du Percy da in dem Gesellschaftssalon auftauchen lassen musst, wenn ich mir auch nicht sicher bin, wie der da reingekommen ist XD Laila soll sich doch nicht umsonst so rausputzen und alle schockieren XD
Laila: Für den putz ich mich doch nicht raus!
PhdB: Nein, aber es ist ein feiner Nebeneffekt, wenn er da gleich die volle Ladung Laila-Power abbekommt, ehe der gegen immun wird, weil wir zu niedrig dosieren XD
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Arawn
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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Di Mai 07, 2013 9:22 pm

Percy dachte darüber nach.
"Und dann gibt es irgendwann keine Franzosen mehr - das wäre wirklich tragisch!", stellte Percy fest.
"Aber ich denke doch, dass hier solche Revolutionen nicht stattfinden. Das feurige Temperant haben nur die Franzosen", stellte er kichernd fest.
"Aber wechseln wir doch das Thema - wir wollen doch nicht den Teufel an die Wand malen.

Mein lieber Freund Jack,

es freut mich, dass du dein Studium beendet hast.
Leider sind es mehr, as nur Gerüchte. Die Königsfamilie wurde festgenommen und immer lauter verlangen die Gruppe der Jakobiner nach deren Hinrichtung. Es werden neue Pässe ausgearbeitet, hörte ich. Es müssen Familiennachweise gebracht werden. Wer adliger Herkunft ist, sollte besser gehen, bevor es zu spät ist.
Es freut mich, zu hören, dass du dich in Frankreich befindest und hoffe, dass es hier bald friedlicher zugeht, dann können wir uns ja hier einmal treffen. Doch im Moment ist hier nicht sicher, was im nächsten Moment geschieht.
Die nächste Vorlesung beginnt gleich.

Dein Abraham


Nach der Vorlesung sprach Abraham mit seinem Kollegen, dessen Bruder das Orchester leitet und erzählte ihm von Ramona und er versprach ihm, mit seinem Bruder zu sprechen.
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Welcher Salon?

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Di Mai 07, 2013 9:47 pm

Mir fällt grad ein, Abraham und Ramona haben sich einander nicht vorgestellt. ^^°
________________________________________________________________

Rosé schmunzelte und lauschte den Worten ihrer Freundin. Laila schaffte es doch immer wieder mit ihren Worten und Ausführungen die tollsten Bilder heraufzubeschwören.
Ja, sie schaffte es selbst den Tod in den schönsten Farben erscheinen zu lassen.
Rosé erblickte etwas, und sie erhob sich, um sich etwas Stoff ziemlich behelfsmäßig um den Körper zu schlingen, und ein goldenes Band, knotete sie unter ihre Oberweite, so das es, wenn auch sehr improvisiert, doch aussah wie auf dem Bild.
Sie tanzte herum und verneigte sich dann.
"Darf ich mich Vorstellen, ich bin Madame Moderne.", scherzte sie und ihr Haar floss elegenat ihren Rücken hinab.
So schritt Rosé anmutig durch den Raum, und sie fühlte sich gleich noch besser.
Dann warf sie ihren Freundinnen das Gewand zu- "Versucht es mal.",
schlug sie schmunzelnd vor.

~*~*~

Markus verstand den Wink und er wirkte ziemlich gelangweilt.
"So sind sie, die Franzosen, immer mit dem Kopf durch die Wand.", stellte er fest, und erhob sich dann.
"Wenn Sie mich entschuldigen.", meinte er und gesellte sich dann wieder zu einigen Ladies.

~*~*~

Ramonas Tag begann wie jeder andere auch. Die junge Frau begab sich an den Marktplatz und begann zu spielen- und wieder erwischte sie sich dabei wie sie nach dem Fremden ausschau hielt.
'Er kommt nicht Ramona, vergiss ihn!', ermahnte sie sich und sie begann zu spielen, fröhliche Melodien, passend zur Stimmung der Bevölkerung.

~*~*~

Jack las den Brief, und was er las behagte ihm so gar nicht. Ihm lief es eiskalt den Rücken runter, und ehe er sich schlafen legte, verfasste er eine Antwort.

Mein lieber Freund Abraham,

also ist es wahr was überall getuschelt wird. Ich muss zugeben das mich diese Entwicklungen beunruhigen.
Ich kann die Bevölkerung ja verstehen, aber gleich so drastische Schritte...,
ich kann dir doch vertrauen, oder?
Heute gab es kein anderes Thema mehr, die Forschungen rücken langsam mehr und mehr in den Hintergrund.
Jetzt sollte ich schlafen, morgen wird ein anstrengender Tag.

Dein Jack

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Di Mai 07, 2013 10:45 pm

Allerherzliebstes Arawnileinichen-Schatz, ich habe dir die Sache mit dem Gesellschaftssalon groß und breit erklärt. Da können auch Chauvie und Henri da sein. Außer wenn du Percy da absolut nicht haben willst, dann braucht der nicht da sein^^
___
Laila fing lachend das Gewand auf und stieg in das Spiel ein.
Bereits einige Tage vor dem Gesellschaftssalon hatte Lamia die Kleider fertig und statt der Schuhe mit den hohen Absätzen leichte Schläppchen gefertigt, die mit einer Ledersohne verstärkt waren. Barfuß ging nun wirklich nicht an und Römersandalen waren unpassend.
Laila übte vor dem Treffen eifrig, das anmutige Schreiten in dem Kleid. Heute würden sie sie alle schockieren. Mit dem hautfarbenen Leibchen sahen die weißen Mousselin-Kleider tatsächlich aus, als würde man den nackten Leib darunter sehen können. Unter der Brut waren die Kleider mit farbigen Bändern gerafft. Das von Laila war maigrün, während Lamia ein dunkelblaues Satinband trug.
In der letzten Zeit hatte Laila die arme Schneiderin noch zusätzlich gedrillt, damit diese mit sich zufrieden war und entsetzlich gescholten, übernahm sie eine Meinung auch nur allzu leichtfertig, selbst wenn es die war, die Laila für richtig hielt. Sie wollte, dass Lamia dieser Meinung aus eigener Überzeugung war, nicht weil sie es sagte.
"Liebes Mädchen, du hast doch ein Gehirn! So benutze es doch auch!", hatte sie immer wieder gerufen und die geduldige Lamia hatte das Spielchen mitgemacht.
Sie hatten tatsächlich alle den Haarschmuck bekommen, den sie gewollt hatten. Laila trug goldene Haarreifen, zwischen denen frech und verspielt kleine rote Kringellöckchen stibitzten und Lamia hatte schlicht hochgesteckte Haare. Nur an jeder Schläfe hing eine schmale Strähne des seidigen, schwarzen Haares herab.
Die drei Damen fuhren wieder zusammen mit einer Kutsche. Da sie nicht noch so viel mehr hatte schneidern können, trugen sie ansonsten graue Kapuzenumhänge und hatten kleine Handarbeitsbeutel zu Taschen für alles Nötige umfunktioniert. Früher hatte das alles im Reifrock einen Platz gefunden, doch nun ging das ja aus offensichtlichen Gründen nicht.
"Vielen Dank, Jean", bedankte sich Laila mit einem strahlenden Lächeln, als einer Angestellten, die sich bei diesen Gesellschaftssalons um die Gäste kümmerten, ihnen die Umhänge abnahm. Sie verkehrte hier so oft, dass sie jeden der Angestellten inzwischen duzte.
Wie immer war sie eine der ersten im Salon. Sie nahm dankend von Marie eine der Tanzkarten entgegen, obwohl sie für gewöhnlich viel zu beschäftigt zum Tanzen war. Meist steckte sie bis über die ohren in irgendwelchen tiefschürfenden Diskussionen.
Ein erstickter Schrei, als sie in den ersten raum nach den Eingangsräumen traten, verriet Laila, das sie bereits entdeckt worden waren und ein fast schon triumphales Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, das sie überaus zufrieden ihren Freundinnen zuwarf, während hinter ihr ihre Eltern ebenfalls eintraten.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Mi Mai 08, 2013 12:16 am

Ja, ich hatte da das mit dem Zeitsprung noch nicht mitbekommen und Percy saß ja in seinem Salon xD
_______________________________
Mein lieber Freund Jack,

auch ich bin beunruhigt und verstehe dein Misstrauen, doch du kannst dir sicher sein, mir vertrauen zu können.
Der Alltag in der Uni verändert sich merklich. Ich frage mich, wie lange noch normale Vorlesungen möglich sind, auch wenn ich es willkommen heiße, nun alle Erkenntnisse weitergeben zu können.
Ich hoffe, bei euch ist es ruhiger.

Dein Abraham


Abraham lief über den Markt und sah - oder eher hörte - sich nach Ramona (die haben sich einfach mal zwischen den Zeilen vorgestellt xD) um.
Nach einer Weile entdeckte er sie.
"Guten Tag, Madame", wünschte er ihr lächelnd.
"Ich hoffe, Sie erinnern sich noch an mich", fügte er hinzu.
"Hier, für sie", meinte er und gab ihr 20 Livre (oder so xD).
"Das werden Sie für ein neues Kleid brauchen, denn in zwei Tagen haben Sie drei Uhr nachmittags ein Vorspielen im Stadttheater", erklärte er ihr lächelnd.

Chauvelin ging mit Henri zu dem Gesellschaftssalon, zu dem er eingeladen worden war.
"Guten Abend. Ich freue mich, von Ihnen eingeladen worden zu sein", bedankte er sich bei der Gastgeberin und Henri schloss sich an.

Percy betrat mit einigen Freunden ein. Sie waren vor nichtmal einer Stunde hier in Paris angekommen und waren zu der Gesellschaft gereist.
Mittlerweile war er wieder zu Freunden hier gereist.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Mi Mai 08, 2013 10:45 pm

Rosé hatte Laila eifrig dabei unterstützt das anmutige Schreiten zu üben.
Sie selbst schlüpfte schlichtweg wieder in eine Rolle und probte sie bis zur Perfektion.
Bei der Fertigstellung der neuen Kleider entschied sich Rosé für ein schwarzes Samtband- schwarz war in ihren Augen immer noch die Farbe der Eleganz schlecht hin.
Das war Rosés Lieblingsrolle, die kühle erhabene Eleganz.
Ihre Haare trug sie offen und sie waren seidig Glatt, ein schlichter Reif, ohne zierrat schmückte ihr Haar.
Rosé würde ihre Ausstrahlung für sich sprechen lassen- weg von dem überflüssigen Protz.
Auch bei den Diskutierübungen unterstützte Rosé Lamia und Laila.
Sie schlüpfte in die Rolle der "Gegnerin" und debattierte mit Lamia, und gab vor eine andere Meinung zu haben. Es war ein leichtes für die junge Madmoiselle, eine Rolle zu improvisieren.
Sie mochte die Idee mit dem umfunktionierten Beutel, die reifrücke hatten sie zugegeben doch schon genervt.
So saßen sie schließlich in Lailas Kutsche und Rosé bemerkte das sie schon viel zu lange nicht mehr hier gewesen war.
Sie trat ein, und sofort waren alle Blicke auf die Drei Grazien gerichtet- und sie verkniff sich ein Schmunzeln als einer der Gäste aufschrie.
Sie streifte elegant ihren Umhang ab und gab ihn einen Angestellten, den Laila offenbar schon sehr gut kannte.
Sie nahm die hübsch verzierte Tanzkarte entgegen, und warf einen interessierten Blick hinein.
Einige Musikstücke kannte, andere waren ihr neu, kurz überlegte sie, doch dann entschied sie ihren Namen nicht einzutragen.
Heute würde sie zusehen und Lamia ein wenig moralisch unterstützen.

~*~*~*~

Derweil hatte Jack den Brief entgegengenommen als er in den großen Raum gegangen war. Mitlerweile wurde sehr offen mit neuen Erkenntnissen umgegangen, aber die Adligen wurden mehr und mehr ausgeschlossen.
Jack zweifelte immer mehr ob er nicht besser hätte in London oder Amsterdam bleiben sollen.

Mein lieber Freund Abraham,

von wegen ruhiger. Die Kreise der Revulotion ziehen sich sogar bis hier. Viele Kollegen, kluge Köpfe, werden mehr und mehr ausgeschlossen.
Gestern musste Sebastian den ganzen Tag Phiolen desinfizieren, oder irgendwelche Dinge katalogisieren. Dabei hat er einen hohen Abschluss an der Romer Universität, und das nur weil er einen adligen Verwanten hat.
Ich hoffe es legt sich alles sehr bald.
Forschungsbeginn, ich muss weiter.

stets dein Jack Seward


~*~*~*~

Ramona war am nächsten Morgen früh aufgestanden und sie hatte sich zurecht gemacht, was hieß kurz gewaschen, Haare gekämmt und in ein frisches Kleid geschlüpft.
So stand sie wieder am Marktplatz und sie begann Violine zu spielen.
Mal eine schnelle und zwischen drinn einmal eine langsame Melodie.
manchesmal hatte sie ihre Augen geschlossen, und immer wieder schlich sich der Fremde... Abraham in ihre Gedanken.
Umso überraschter war sie, als sie ihn in der Menge entdeckte. Kurz überlegte sie ob sie ihn ansprechen sollte, doch sie entschied es sein zu lassen.
Sicher warteten eine Frau und Kinder auf ihn.
Umso überraschter war sie als Abraham sie ansprach.
"Guten Tag, Misseu.", begrüßte sie ihn lächelnd, und sie hörte auf zu spielen.
"Wie könnte ich Sie vergessen.", meinte sie und sie wagte es den Blick zu heben.
"Mich überrascht es eher das Sie noch wissen wer ich bin.", gab sie zu und wirkte leicht verlegen.
Als er ihr jedoch gut 20 Livre gab, fiel sie aus alles Wolken, "Misseu... was?",
doch weiter kam sie nicht, denn er hatte noch eine Überraschung für sie parrat.
Ihre Wangen wurden rot, und schnell strich sie ihre Haare nach vorne, auch wenn sie wusste das das nicht viel nutzte.
"Misseu, das... das kann ich unmöglich annehmen.", wehrte sie ab, und sie sah ihn nun offen an. Die 5 Livre waren ja eine nette Geste, aber 20..., sie schüttelte ihren Kopf.
"Bitte, erfüllen Sie ihrer Frau und ihren Kindern einen Wunsch und machen ihnen eine Freude.", bat sie lächelnd und mit leicht zitternden Händen.
Doch war sie überwältigt... ein Vorspielen im Théâtre de'l Odéon... Ramona nahm es sprichwörtlich den Atem.

~*~*~*~

Markus war mit Percy zu ein paar Freunden nach Paris gereist. Er selbst war noch nie hier gewesen, so hatte er die Einladung gern angenommen.
So betrat auch er neben Percy und einigen Anderen den Salon und er sah sich um.
Wie er selbst waren hier alle hübsch hergerichtet, und ihre Gesichter hübsch geschminkt.
Markus fühlte sie im Paradies, doch das zeigte er nicht, er wusste ja wo seine Grenze lag.
Ihm entgingen die Drei anmutigen Schönheiten nicht, ihr Kleidungsstil war durchaus... gewagt, aber Markus gefiel das.
Endlich adrette Ladies die sich trauten.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Mi Mai 08, 2013 11:41 pm

Öhm...ich glaube, ich sollte das mit der Tanzkarte noch mal erklären...oder...beschreiben:
Ok, eigentlich wollte ich eben das hier aufschreiben, hab aber noch mal Tante Wikipedia gefragt und die war auch meiner Meinung und hatte das sogar sehr schön formuliert: *klick
Und sie hat mir noch eine Zusatz-Info gegeben: *klick*
___
"Madame Durier, wie schön, dass Sie mich gleich gerufen haben", ging Laila sofort und als Charme in Person auf die Frau ein, die soeben erschrocken geschrien hatte. Einen Momant lang waren sicher alle Augen auf sie gerichtet gewesen! Perfekt!
"Wie geht es Ihrem Hund? Konnte Doktor Remsier ihm helfen? Es wäre doch zu tragisch, wenn so ein treues Wesen leiden müsste", erklärte sie mitfühlend. Die arme Frau war offensichtlich völlig durch den Wind und nestelte nervös an dem Stoff über den Reifröcken herum. Sie kam sich darin auf jeden Fall schon lächerlich vor.
"Ja, ja, sicher, das konnte er. Dem kleinen Neige geht es wieder bestens."
Laila strahlte über das ganze Gesicht.
"Das freut mich, wirklich sehr!", beteuerte sie aufrichtig, sank in einen kurzen Knicks, wie man es von ihr von ihren gelegentlichen Auftritten nach besonders gelungenen Vorfühungen gewohnt war, und richtete sich ebenso fließend wieder auf. In diesem leichten kleid war das sogar noch viel besser und sah noch anmutiger aus.
Sie wandte sich einem weiteren Bekannten zu - Monsieur Locorot, der auf sie zusteuerte.
"Mademoiselle Alcatraz, wie erfreulich, Sie hier anzutreffen!", begrüßte er sie und gab ihr einen galanten kuss auf den Handrücken.
"Citoyen Locorot, es freut mich auch, Sie hier zu sehen. Wenn ich es auch für meine Pflicht und unerlässlich für meinen guten Ruf erachte, Sie daraufhinzuweisen, dass ich bisher bei keinem Gesellschaftssalon gefehlt habe. Ich denke, es würde auch keine Krankheit wagen, sich zwischen mich und eine solch illustre Runde zu stellen", erwiderte sie mit einem leisen Lachen und auch ihr Gesprächspartner musste lachen.
"Das ist wohl wahr - und einer der Gründe, weswegen ich heute unbedingt kommen musste! ich habe Ihr geändertes Stück gesehen und bin von dem neuen Ende noch ganz euphorisch! Sagen Sie, ist das eine unangemessene Gefühlsregung, immerhin muss sich Vivienne am Ende entsetzlich fühlen!"
"Oh, sie soll sich auch entsetzlich fühlen! Sonst hätte mein stück doch keinen Lehrauftrag. Aber es freut mich, dass es Sie euphorisch macht, die selbe Wirkung hat das neue Ende auch auf alle anderen im Theater gehabt. Und ich könnte mir keine schauspielerin denken, die Vivienne so wunderbar leiden lassen könne, wie meine liebe Freundin Rosé."
Sie winkte Rosé lächelnd zu und ihr Gesprächspartner sah ausgesprochen staunten drein.
"In der Tat, da ist ja die berühmte Schauspielerin, der stern des Odéon!"
Laila nickte.
"Und eine andere Freundin von uns haben wir heute auch mitgebracht. Sie ist die Schneiderin unseres Theaters und hat uns auch diese Kleider gefertigt. Wo ist sie nur gerade?"
Laila sah sich suchend nach Lamia um und reckte leicht den Hals.

Lamia hatte sich langsam von ihren Freundinnen entfernt. Sie war zwar etwas unsicher, aber sie hatte ein weiteres bekanntes Gesicht entdeckt und sich langsam der Gruppe genähert, bis sie plötzlich vor Henri stand, als er sich umwandte.
"Bonsoir, Citoyen Dupont", grüßte sie ihn mit einem leichten Lächeln und vollführte dann noch schnell den Knicks, den Laila ihr beigebracht hatte. sie sah dabei zwar lange nicht so anmutig aus, wie ihre Freundin, aber für den einen Abend würdes es reichen.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Do Mai 09, 2013 11:55 am

Abraham lachte leise.
"Wie kommen Sie darauf, dass ich Frau und Kinder habe, Madame?", fragte er sie leicht amüsiert.
"Nehmen sie das Geld. Nicht nur das Können, auch der Auftritt ist dort wichtig. Und so hat das Geld mal eine sinnvolle Verwendung. Ich verdiene viel, aber Zeit zum Ausgeben habe ich kaum", stellte er lächelnd fest.
"Bei Ihnen weiß ich es in guten Händen", fügte er lächelnd hinzu.
"Ich hoffe sehr, dass sie aufgenommen werden. Ich mus leider auch schon weiter, aber vielleicht sehe oder besser höre ich Sie ja bald im Theater. Das würde mich freuen... übrigens sind Sie mit einem euphorischen und einer tragisch klingenden Melodie gut beraten. Das ist gerade im aktuellen Stück wohl im Moment sehr vordergründig. Damit zeigen sie interesse. Ich wünsche Ihnen viel Glück", verabschiedete er sich lächelnd und nahm die 20 Livre natürlich nicht zurück.
Als er den Brief bekam, las er ihn gleich.
Mein lieber Freund,

ich hoffe zwar dasselbe, doch glaube ich nicht, dass es sich beruhigen wird. Immer mehr adlige Studenten verschwinden von heute auf morgen aus dem Hörsaal. Vielleicht verlassen sie Paris - es wäre zumindest klug.
Sie haben hier das aktuelle Theaterstück umgeschrieben. Ich hoffte vergebens, Ablenkung zu finden. Am Ende werden beideAdlige plötzlich hingerichtet und eine unglaubliche Euphorie ging angesichts dieses Endes durch den Saal. Es war erschreckend. Die Leute werden immer aggressiver. Es gibt zunehmend hinterhältige Anschläge auf Adlige und auch auf die Wohlhabenderen. Immer wieder finde ich Schmiereien an den Wänden meines Hauses. Ich werde mir eine andere Wohnung suchen, eine Schlichtere, doch will ich meine Stelle nicht aufgeben, wie so mancher Kollege. Mich erfüllt dieser Job, auch wenn ich befürchte, diese Entscheidung zu bereuen, gibt es erst einmal keine Adligen mehr... Vielleicht merkt man mir auch meine eher nüchterne Haltung gegenüber den Geschehnissen zu sehr an. Ich sollte vorsichtig sein. Es wäre für dich sicherer, jetzt nach England zurückzukehren, solange die Grenzen noch offen sind. Es braut sich zweifellos etwas zusammen und ich befürchte, es wird unsere jetzigen Befürchtungen übertreffen. Einmal in der fanatischen Euphorie könen Menschen zu grausamsten Handlungen in der Lage sein. Ich bitte dich inständig, aus Frankreich zu verschwinden, solange du noch kannst.

Dein Freund Abraham


Percy trat zu den seltsam gekleideten Frauen.
"Mesdames", begrüßte er die Beiden.
"Wenn ich mich vorstellen darf: Sir Percy Blakeney von Richmond", stellte er sich vor.
"Sie sind ja sehr interessant gekleidet. Wird das die neue Mode von Paris? Offenbar werden die Schneider nun hier sehr beschäftigt sein", stellte er fest.
"Sie sind also die Grande Dames des Theater Odéon. Ihr Ruf eilt ihnen Voraus, sogar bis nach England", meinte er lächelnd und gab ihnen einen Handkuss
"Ich habe Madame Durier den ersten Tanz versprochen, doch vielleicht können wir uns danach eingehender über die Moderevolution unterhalten", meinte ermit einer leichten Verbeugung.
"Madame Durier, der Tanz beginnt gleich", meinte er und bot ihr gentlemanlike den Arm an.

"Bonsoir, Madame Larme", erwiderte Henri.
"Ich bin überrascht und erfreut, Sie hier anzutreffen", meinte er und gab ihr einen Handkuss, bevor er ihr ein leicht verlegenes Lächeln schenkte.
"Ich hörte von dem Erfolg im Theater. Ich wäre gern dabeigewesen, doch es gab einiges an Arbeit, doch ich hoffe, das nachholen zu können", meinte er.

"Bonsoir Madame Alcatraz, ich bin erfreut, Sie zu sehen", begrüßte Chauvelin Laila lächelnd.
"Bonsoir, Madame Nioré. Ich gratuliere Ihnen zu ihrem Erfolg", meinte er höflich.
"Madame Alcatraz, darf ich Sie um den ersten Tanz bitten?",fragte er an Laila gewandt.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Do Mai 09, 2013 1:11 pm

Wow, du hast das ja tatsächlich so hingeschoben, dass Jennys Charas nicht direkt dumm dastehen. Ramo und Jack machen jetzt vll. nichts, aber Rosé kann sich mit Locorot unterhalten und Markus ihr vielleicht auf die Nerven gehen - Percy hat zur Not ja immer noch Antony ( *_* ) XD
___
Laila sah in ihrer Unterhaltung auf, als sie von einer ihr gänzlich fremden stimme angesprochen wurde. Eine Stimme mit starkem Akzent und ausgesprochen fehlerhaftem Französisch.
Erstaunt wandte sie ihren Kopf zur Seite - schließlich war Französisch die Sprache, die jeder beherrschte, der etwas auf sich hielt - und sah sich der Personifizierung des Wortes bunt gegenüber. Selbst in den alten Roben war die Kleidung inzwischen in nüchternen Farben, wie Brauntöne, Grau, Schwarz und Weiß, sowie Rot und Blau - da diese auch in der Republikanischen Flagge waren - gehalten. Hier stöckelte aber offenbar ein ganzer Regenbogen durch den Raum - und er ging nicht weiter weg, je näher man ihm kam.
Ruhig musterte sie den Mann von oben bis unten, auch wenn sie dafür den kopf ganz schön in den Nacken legen musste. Ihre Augrenbrauen waren einige Millimeter in die Höhe gewandert und ihr linker Mundwinkel zuckte verräterisch. An den rehbraunen Augen blieb ihr Blick ein paar Momente hängen, während sie sie genau betrachtete. Die Augen seien das Fenster zur Seele, hieß es immer wieder. So ein Quatsch. Sie waren entweder die Seele selbst oder doch ihr Spiegel und zeigten etwas Einmaliges, was es kein zweites Mal auf der Welt gab. Schließlich wanderte ihr durchdringender blick weiter, bis sie die gesamte Gestalt gemustert hatte.
"Dann eilt unser Ruf (ich nehm mal an, du hast von Rosé und Laila gesprochen weben dem Dames) aber weiter als der Ihrige, denn bis soeben haben ich Ihren Namen mit Sicherheit noch nie vernommen, Sir", antwortete Laila ausgesprochen nüchtern auf die Bemerkung des Fremden.
Laila nickte beifällig und knickste nur ganz leicht, um der Höflichkeit nachzukommen, während Madame Durier den Mann zur Tanzfläche begleitete. Ihr war es offensichtlich unangenehm, dass zwei so überzeugte Jakobinerinnen den Umstand mitbekommen hatten, dass sie einem britischen Adligen den ersten Tanz zugesichert hatte.
Als die beiden bereits im nächsten Raum waren, wo die Musikanten ihre Instrumente stimmten, musste Laila leise lachen.
"Ich sollte mich mit Madame und Monsieur Fromage unterhalten - ich hatte geglaubt, zu ihren Gesellschaften würden doch wenigstens ausschließlich humanoide Lebensformen eingeladen werden", bemerkte sie spitz und Locorot musste lachen.
"bitte entschuldigen Sie mich", fuhr sie mit einem freundlichen Lächeln fort, knickste nun richtig und wollte zu den Gastgebern. Es war zwar keine Pflicht, sich sofort für eine Einladung zu bedanken, aber es sollte im laufe des Abends getan werden. Inzwischen hatten sich die Räume auch gefüllt und recht bald würde der erste Tanz beginnen.
Als sie sich umwandte, sah sie ein bekanntes Gesicht aus einer Gruppe von Gendarmen - bei der auch Lamia bei ihrem Verehrer stand, kein Wunder, dass sie ihre Freundinnen so rasch verlassen hatte - auf sie zusteuern und wartete daher noch.
"Bonsoir, Citoyen Chauvelin", begrüßte sie ihn mit einem warmherzigen Lächeln. Einer ihrer treusten Verehrer und sie freute sich immer wieder, wenn jemand sogar den Mut fand, auch nach der Vorstellung noch zu ihr zu gehen und ihr zu sagen, wie sehr ihm das Stück gefallen habe.
"Die Freude ist ganz meinerseits, immerhin haben Sie mich im Theater schon sträflich lange nicht mehr aufgesucht", antwortete Laila in einem freundlich neckenden Tonfall.
Sie lächelte zufrieden, als er Rosé zu ihrem Erfolg gratulierte und sah bei der Aufforderung überaus überrascht aus.
"Gerne, auch wenn ich zugeben muss, bei solchen Geselligkeiten ausgesprochen selten zu tanzen", warnte sie ihn lächelnd vor und reichte ihm dann die Hand. Sie konnte ihn später noch in ihre Tanzkarte eintragen.

Lamia lächelte erfeut, als Henri sie sofort erkannte - auch wenn er sie offenbar für verheiratet hielt, was sie etwas irritierte.
"Ihre Überraschung kann wohl kaum größer sein als die meinige. Meine Freundin Laila hat mich gedrängt, heute hier zu erscheinen und bis ich nicht hier stand, habe ich um ehrlich zu sein selbst nicht geglaubt tatsächlich heute hier zu erscheinen", gab sie mit einem leichten Lächeln zu.
"Doch ich denke, allein, um Sie wieder zu treffen hat es sich für mich bereits gelohnt."
Sie sah sein verlegenes Lächeln und dadurch wurde auch ihr Lächeln noch eine Spur wärmer.
"Oh ja, nach der Verhaftung reichte Rosé und Laila das bisherige Ende nicht mehr aus, sie wollten einen Blick in die Zukunft werfen. Dass Sie so viel Arbeit hatten tut mir sehr leid für sie, doch ich nehme an, dass Sie noch Gelegenheit genug haben werden, das neue Ende zu sehen. Laila schreibt zwar sicher schon an einem neuen Stück, aber sie wird das jetztige nicht absetzen, ehe nicht der Blutdurst der Menschen vorerst gestillt ist. Auch wenn ich nicht glaube, dass ihre kommenden Stücke dahingehend friedfertiger sein werden", antwortete Lamia nachdenklich und leise.
___
Waha, es macht mich grad total kirre nicht zu wissen, was deine Charas denken xD Ich kann das teilweise nciht mal richtig erahnen XD

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Do Mai 09, 2013 4:13 pm

Wie kommts denn? xD Ich schreibe doch wie immer ^^
Und wieso verheiratet? ^^
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Percy amüsierte sich augenscheinlich. Es war mal eine angenehme Abwechslung mal wieder unter den erfrischenden Franzosen zu sein. Sie waren immer wieder für eine Unterhaltung gut. Markus genoss es augenscheinlich, von so vielen jungen Ladys umgeben zu sein und Antony tanzte mit der Tochter der Gastgeberin. Er war hier auch immer von den jungen Damen umringt, nur versuchte er sich immer aus der Affäre zu ziehen, denn er war das komplette Gegenteil von Markus.

Chauvelin lächelte.
"Verzeiht, Teuerste. Die zusätzlichen Dienste, haben mich bedauerlcherweise von weiteren Theaterbesuchen abgehalten. Dabei habe ich viel Gutes von Ihrer Überarbeitung gehört und bin bereits sehr gespannt", entgegnete er leicht lächelnd.
"Dann darf ich mich wohl umso geehrter fühlen", entgegnete Chauvelin und führte sie zur Tanzfläche und sah etwas überrascht drein.
"Aus welchem Zirkus ist dieser Paradiesvogel denn entlaufen", meinte er bei Percys Anblick. Er hatte so etwas noch nie gesehen und würde es nicht auch tanzen, würde er an seinem Verstand zweifeln.
"Dafür, dass Sie kaum tanzen, tanzen sie aber wirklich meisterhaft", meinte er.

Henri nickte leicht.
"Leider sieht es nach noch mehr Arbeit aus. Immer öfter kommt es zu Vandalismus und ähnlichen und trotz der Festnahme müssen wir auch den Adligen helfen, von denen nun mehr denn je Anzeigen und Ähnliches kommen, auch wenn immer mehr solche Notrufe ignorieren. Das wird sich wohl weiter zuspitzen... Sicher langweilt euch dieses Gespräch", stellte er dann fest. Zudem sollte er aufpassen, was er sagte.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Do Mai 09, 2013 5:54 pm

Vll. kann ich das sonst besser erahnen oder er stört mich nicht, ka. XD
Verheiratet, weil man früher unverheiratete Mädchen mit "Fräulein" angesprochen hat und verheiratete Frauen mit "Frau".
Und Madame = Frau, Mademoiselle = Fräulein Wink
Zu irgendetwas war es gut, (fast? weiß ich nicht) alle Bände Hanni und Nanni gelesen zu haben xD
___
Laila lächelte leicht.
"Ich hoffe doch, dass Sie dann nicht enttäuscht sind von der neuen Version. Eigentlich wurde das Stück auch nur um ein paar Szenen im letzten Akt erweitert", erzählte sie schmunzelnd und ließ sich in den Raum mit den musikanten geleiten - wo auch wieder der Brite war - und einige andere Gesichter, die sie nicht kannte. Das waren dann sicher auch Ausländer, denn Laila war zu jedem Gesellschaftssalon eingeladen - außer, sie veranstaltete ihn selbst, aber dann war ihre Familie die Gastgeber und sie dennoch anwesend, also kannte sie eigentlich jeden, der solche salons besuchte, nur neue Mitglieder dieser Runde kamen immer mal wieder dazu.
Bei der Reaktion ihres Tanzpartners auf den Briten musste sie zwar leise, aber dennoch herzlich auflachen.
"Ich habe ähnlich reagiert, nachdem sich dieser herr bei mir vorgestellt hat", antwortete sie schmunzelnd.
Alle stellten sich auf zur Ecossaise und begannen mit dem Tanz, als die Musik begann. Sie musste schmunzeln bei dem Kompliment, freute sich aber natürlich.
"Das liegt denke ich an meinem hervorragenden Tanzpartner", erwiderte sie lächelnd.
___
Ich hab absichtlich einen Tanz ausgesucht, bei dem immer zwei Paare miteinander tanzen, für kurze Zeit die Partner austauschen, ehe sie sie zurücktauschen und dann jedes Paar weiter zieht, um das Spiel mit dem nächsten Paar zu wiederholen =)
___
Überrascht schüttelte Lamia den Kopf, als er meinte, er würde sie langweilen.
"Nein, ganz und gar nicht", antwortete sie ehrlich.
"Sie wissen, ich bin Schneiderin, keine Schauspielerin. Ich wäre auch eine erbärmliche Schauspielerin, wo ich doch schon eine äußerst untalentierte Lügnerin bin. Ich kann kein Interesse vorspielen - demnach ist auch mein Interesse an dieser Unterhaltung vollkommen echt. Ich hoffe für uns alle, dass bald wieder Ruhe einkehrt. Es geht ja nciht allein um die Adligen. Auch ganz unbeteiligte Menschen, die nur zufällig am falschen Ort sind, könnten in solche Auseinandersetzungen hineingezogen werden. Es klingt sicher sehr makaber, aber auf mich wirkt es so, als wären die Adligen, die in den Gefängnissen sitzen noch am sichersten - oder wie viele kommen auf die Idee, in ein Gefängnis einzubrechen, sich mit den Wachen zu prügeln, nur um die Adligen dort drinnen anzugreifen? Das wäre doch wirklich etwas viel des Aufwandes."

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Fr Mai 10, 2013 11:32 am

"Nur bezweifle ich, dass sie ewig im Gefängnis bleiben. Viele wollen ihren tot. Und wer weiß, was passiert, wenn die ersten wegen Reichtum und Adel hingerichtet werden, wird es kein halten mehr geben undes betrübt mich zu sehen, wie sehr mein Freund das fordert. Er meint, Revolutionen können ur mit Blut gewonnen werden", fügte er leise hinzu. Man musste aufpassen, was man sagte.
"Ollen wir etwas in den Garten gehen, Madmoiselle? Ich finde es sehr stickig und voll hier. Ich meide solche Gesellschaftedn eigentlich deswegen", gestand er.
"Oder möchten Sie tanzen. Dann sollte ich sie nur vorwarnen: Ich bin ein miserabler Tänzer", gab er zu.

"Ich danke Ihnen", meinte er lächelnd.
"Und so, wie ich sie kenne, machen die Erweiterungen das Stück zu einem völlig neuem Erlebnis. Und ich vermute, das nächste wird in der Antike spielen, wo einst die Bausteine für die Demokratie gelegt wurden", vermutete er.
"Das Kleid steht Ihnen übrigens sehr gut, auch wenn sie die anderen Damen wohl einer Ohnmacht nahe gebracht haben", stellte er leise lachend fest.
"Partnertauch", stellte er leicht seufzend fest und natürlich war es ausgerechnet der Paradiesvogel, mit dem er tauschen musste.

Percy war nicht abgeneigt, mit Laila zu tanzen. Wenn er kein Gentleman wäre, würde er sie in Grund und Boden diskutieren - bei der Kleidung hatten die Schneider nur mehr Zeit für Dummheiten und die Ästhetik ging völlig verloren!
"So schnell sieht man sich wieder Madmoiselle", stellte er fest.
"Es freut mich immer wieder mit einer schönen Dame zu tanzen, auch wenn der Schneider wohl bestraft gehört. Keine Spitze, viel zu wenig Farbe und völlig formlos, wie ein Sack Kartoffeln. Wirklich bedauernswert. Vielleicht besuchen Sie mich ja einmal und ich stelle Sie meinem Schneider vor, der wird Ihnen etwas ordentliches zaubern und kein Bettlaken. Und etwas farblich an sie angepasstes... Es tut mir Leid, wenn ich etwas forsch erscheine, aber letztlich ist das Äußere eine Wiederspieglung der Person. Und Ihren Freund sollten Sie gleich mitbringen. Man könnte meinen, er würde auf einer Beerdigung sein", stellte er ernst fest, kcherte dann aber.
"Ich liebe das französische Temperament. Einfach putzig!"

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Fr Mai 10, 2013 3:33 pm

Lamia nickte leicht und ernsthaft. Die Vorstellung, dass noch mehr Menschen getötet werden sollten, als es bisher ohnehin bereits geschehen war, behagte ihr gar nicht. War eine Republik, die sich auf einem Fundament aus Leichen aufbaute denn wirklich besser? Sie hoffte es, da sie nicht wollte, dass so viele Menschen umsonst gestorben waren, aber ihr Verstand sagte ihr, dass das nicht sein konnte.
"Nein, lassen Sie uns besser in den Garten gehen. Das wäre auch für mich eine große Erleichterung", antwortete sie freundlich und begleitete ihn in den Garten. Hier waren nicht so viele Menschen, da sich hier nichts abspielte. Man konnte das Lachen und Reden und die Musik dennoch hören.
Allein mit Henri im dunklen Garten zu sein, machte ihr keine Sorgen. Lamia hielt ihn für einen Ehrenmann, der nie etwas tun würde, was sie nicht möchte. Und darüber hinaus glaubte sie, im stande zu sein, sich zu wehren, sollte sie sich so sehr in ihm täuschen.
Die kühle Abendluft tat ihr gut. In den Räumen war es sehr warm gewesen, weswegen auch ihre haut leicht erhitzt war. Der nach Regen riechende, frische Wind prickelte daher angenehm aus ihrem Gesicht und ihren Armen und spielte zaghaft mit dem leichten stoff des Kleides, als würde er es als etwas Neues erkennen, dessen Verhalten er zunächst herausfinden musste.
"Ich finde, hier draußen lässt sich gleich viel freier atmen", bemerkte sie lächelnd und sah zu ihrem Begleiter.

Laila lachte leise, als ihr Tanzpartner ihr Stück lobte und Vermutungen über ihr neues Stück anstellte.
"Nun, um ehrlich zu sein geistern mir schon seit einiger Zeit zwei Ideen durch den Kopf, wenn auch keine mit der Antike zu tun hat. Doch das ist sicher nur eine Frage der Zeit, wenn ich auch vermute, dass ich in einem Solchen Stück viele Personifizierungen unterbringen würde. Also beispielsweise die Freiheit und die Demokratie als Schwestern dargestellt", erzählte sie eifrig, als der Gendarme ihr Kleid lobte. Vergnügt musste sie auflachen und blinzelte dann unschuldig.
"Das will nicht viel heißen. In Ohnmacht zu fallen ist unter den Damen so Brauch", antwortete sie und schlug sich dann gespielt erschrocken auf die Lippen.
"Ach Herrje, jetzt hab ich Ihnen doch ein weibliches Geheimnis verraten! Dass Sie es ja für sich behalten, wo ich es schon nicht konnte."
Laila lachte auf eine verspielte, freimütige Weise, ehe sie dann zu ihrem eigenen Bedauern den Partner wechseln musste und vor Sir Peinlich Bunt stand.
"In der Tat, ich hatte nicht erwartet, dass ein Wiedersehen so bald folgen würde", bemerkte sie schlicht. So, wie Monsieur Chauvelin ihr Kleid gut gefunden hatte, meckerte Sir Bunt nun darüber.
Contenance, Laila, Contenance, erinnerte sie sich selbst und hörte dem Mann ruhig zu.
Ha, mein Freund, jetzt hab ich dich.
"Nun, da es Ihnen wirklich wichtig zu sein scheint, werde ich meiner Freundin Ihr Missfallen ausrichten, auch wenn sie mich zweifellos daran erinnern wird, wie sie mich vorwarnte, ich würde damit nicht bei jedem auf Verständnis stoßen - schließlich ist es schlichtweg unmöglich, dass sich jeder mit der Geschichte so gut auskennt wie ich und den meisten meine Botschaft verschlossen bleiben würde. Und nein, das Äußere ist nicht die Wiederspiegelung einer Person. Das sind die Augen. Die Kleidung ergänzt lediglich die Worte. Ihren Schneider werde ich sicher nicht kennen lernen, da ich es nicht will."
Sie vollführte wie alle anderen Damen eine anmutige Drehung, während der sie flugs ihre Ohrringe abnahm. Es waren keine auffälligen Ohrringe. Lediglich kleine goldene Kettchen mit goldenen Blättchen in der Form von Blättern. An jedem Ohrring hingen jeweils drei unterschiedlich lange Kettchen und an deren Ende waren die Blätter befestigt.
Als sie wieder aufeinander zugingen und sich einmal umeinander drehen sollten und sich dabei auf halber Höhe an den Händen fassen sollten, drückte sie ihm die Ohrringe unauffällig in die Hand.
"Hier. Es ist nicht viel, aber doch genug, damit Sie sich demnächst eine ganze Hose, statt nur einer halben leisten können, damit man Ihre langen Unterhosen nicht mehr sieht. Wirklich, ich brauche die Ohrringe nicht so dringend wie Sie."
Lamia war all die Zeit völlig ernst und ruhig geblieben, vorallem ihre Augen hatten Distanz und Unbetroffenheit ausgestrahlt, als späche er über eine ihr völlig fremde Person.
Mit einem Knicksen tauschten sie gleich darauf wieder Partner und Laila lächelte ihren eigentlichen Tanzpartner freundlich an.
"Nun, Sir Peinlich Bunt scheint was mein Kleid angeht gar nicht Ihrer Meinung zu sein", bemerkte sie schalkhaft, aber natürlich so leise, wie man beim Tanz sprach. jedes Paar sprach miteinander und wenn es nur oberflächliche Floskeln austauschte, aber jedes Paar sprach zu gedämpft, dass die Paare daneben nicht gestört wurden oder sonderlich viel mitbekamen. Sollte jemand ein Komplott schmieden, so war ein Tanz die perfekte Gelegenheit, um Einzelheiten zu besprechen.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 12:19 pm

Percy sah sie mit der typisch gleichbleibenden Miene an.
"Ich kenne mich in der Geschichte bestens aus und die Anspielung der Demokratie. Aber sie scheiterte. Geschichte wiederholt sich und dies unterstreichen Sie nur. Während dies neuste Schnitte sind. In dieser Art nich in keiner Modeepoche. Revolutionen sollten Sie dringendst in der Mode durchführen, da ist es dringlicher. Schon der Schnitt, der einfache Stoff...", meine er sichtlich schockiert.
"Behalten sie Ihre Ohrringe. Davon sollten Sie sich der Zeit angemessene Kleidung kaufen, Madmoiselle. Gern unterstütze ich sie bei der Auswahl", meinte er und steckte sie beim Tausch weg, um Sie ihr später zurückzugeben.

Chauvelin lachte leise.
"Seine Tanzpartnerin ist derselben Ansicht, wie der Brite. Wäre er nicht ein Brite, wäre er schon zum Wohle der Allgemeinheit in der Bastille", entgegnete er.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 12:48 pm

Laila hatte bereits eine Antwort parat, doch die würde sie später erwidern, denn so wie es aussah, würden sie wohl in Bälde wieder mit diesem Herren tanzen. Doch nun wären erst mal einige andere Paare dran.
"Madame Durier? Schuftin, und mir immer die größte Ehrerbietung entgegenbringen", lachte Laila amüsiert. Sie verbrachte den Großteil ihrer Zeit mit Schauspielern, selbstverständlich erkannte sie, wenn sich jemand verstellt, zumindest wenn es eine so missratene Lügnerin war, wie Madame Durier. Aber ihre Heuchelei hatte sie meist eher ignoriert. Sie wüsste auch nicht, wozu sie sich darauf konzentrieren sollte, das verbrauchte nur Energie, die sie auch in Sinnvolleres stecken konnte. Eine solch erzwungene Demut löste in ihr nur Verachtung und Ärger aus, da es sie nur allzu sehr daran erinnerte, wie alle vor dem Adel gekrochen waren und keiner Rückrat genug gehabt hatte, offen seine Meinung in ihre bemalten Gesichter zu schleudern. Natürlich, weil man dannum sein Leben fürchten musste, aber sie würde doch niemanden hinrichten lassen - mal von ihren Figuren abgesehen, das war eine andere Sache.
"Und würde man alle Briten in die Bastille sperren, würde die überquellen und wir hätten keinen Platz mehr, unsere eigenen Delinquenten wegzusperren und müssten sie nach England schicken", spann sie den Gedanken belustigt weiter.
"Nein, nein, in französische Gefängnisse sollten wir primär nur die französischen Missetäter sperren und noch wurde keine Strafe dafür verhängt, durch einen entsetzlichen Anblick bei anderen ein Trauma auszulösen."
Sie vollführten einige Tanzfiguren, während denen Reden eher unpraktisch war, doch sie führte das Gespräch vort, als es wieder ging.
"Aber ich bin ein Mensch mit einer positiven Einstellung und halte mich nicht lange beim Misserfolg auf, sondern konzentriere mich auf meine Erfolge. Und Ihnen gefällt das Kleid ja und zu meinem Stück habe ich auch bereits positive Rückmeldungen bekommen - was sollen mich da die schlechten Meinungen kleiner Geister und schlichter Gemüter berühren?", meinte sie mit einem ungetrübten Lächeln, ehe sie nun wieder den Partner tauschen musste, diesmal aber mit einem anderen Paar.
(Wenn du magst kann das ja Antony sein, aber das überlasse ich dir Wink)

Lamia lief einige Zeit mit Henri schweiend durch den Garten, blieb ab und an mal stehen, um an Blumen zu riechen oder einen sehr schönen Anblick zu bestaunen. Das Schweigen störte sie dabei eigentlich nicht. Sie genoss die Ruhen eher und hatte auch das Gefühl, dass ihr "Gesprächspartner" sich auch nicht ernstlich daran störte.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 1:47 pm

Ne, der steht hilfesuchend am Rand von jungen Frauen umringt und weiß nicht, was er jetzt machen soll xD
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Chauvelin lächelte leicht.
"Da hast du Recht. Bald werden sie sowieso in England bleiben. Wenn erstmal Robbespierre an der Macht ist, wird sich kein Adliger freiwillig hier aufhalten. Dann wird ihnen die rechte Strafe zukommen - und das ist in naher Zukunft, da bin ich sicher. Er steigt immer weiter auf. Und du trägst mit deinen Stücken dazu bei, das finde ich bewundernswert. Kaum jemand wagt es, das so offen zur Schau zu stellen, wie ihr", meinte er aufrichtig.

"Ich hoffe, es stört dich nicht fernab der Gesellschaft zu sein, doch hier kann man freier sprechen und atmen", gab er zu.
"Jedes Wort wird auf die Goldwaage gelegt und alles kann sich irgendwann gegen einen kehren... Wären die Adligen einfach menschlicher und nicht so prunksüchtig während das Volk in Armut lebt, wäre es wohl nicht so weit gekommen. Sicher sind nicht alle so, doch es war die Mehrzahl und das ist das Problem. Es wird alles über einen Kamm geschoren", meinte er seufzend. Langsam bekomme ich Angst vor der Zukunft. Schon die Veränderung von Armand, seit er Robbespierre kennengelernt hat - er verliert mehr und mehr seinen Sinn für Gerechtigkeit. Er handelt mehr und mehr aus Rache und er will Blut sehen", meinte er betrübt.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 2:33 pm

Ich dachte, der tanzt auch?^^ Hättest mein Knurren und meine Beschimpfungen gegen diese verkommene Schlampe, mit der er tanzt mal hören sollen xD
Das ist Antony, mein süßer, knuffeliger Schnuffel Antony und der darf nur tanzen, wenn ich es ihm erlaube und nur mit der Person, mit der ich es erlaube *rofl*
Und seit wann duzt Chauvie denn im direkten Gespräch?^^
___
Laila hatte inzwischen wieder zurückgetauscht und lächelte, als sie seine reden hörte.
"Ich habe Citoyen Robbespierre bei einigen Jakobinertreffen meines Vaters kennen gelernt. Ein sehr kluger und fähiger Mann, auch wenn ich bemerkt habe, dass unter der ruhigen Oberfläche ein gewisser Jähzorn und eine Ungeduld brodeln, die mir nicht gefallen. Ich gehe aber davon aus, dass er über genug Selbstbeherrschung verfügt, sein kluges Urteil nicht dadurch beirren zu lassen und zu gegebener Zeit so auch nicht die Republik durch unüberlegtes Handeln gefährdet", antwortete sie ernsthaft, wie man es von ihr eher im Debattierraum gewohnt war, als während eines Tanzes.
"Die Idee, dass an dem Tag, als die Tyrannen verhaftet wurden, Vivienne zum ersten Mal sterben sollte, hatte übrigens die Darstellerin der Selben, meine Freundin Rosé. Sie bat mich den Text dafür zu schreiben und ich überlegte. Ihre eigene hinrichtung konnte sie schlecht beobachten und es wäre doch auch gar zu ungerecht, wenn die irrgeleitete Vivienne sterben müsste, der Missetäter der Marquise jedoch nicht. Also beobachtete sie schlussendlich seine Hinrichtung, ehe sie selbst weiter geleitet wurde", erzählte Laila und die Begeisterung für ihr Stück vereinnahmte si wieder voll und ganz.
Sie hatte kaum mitbekommen, dass sie schon wieder so weit waren, dass sie erneut die Partner tauschen mussten, was sie mit einem resignierten Seufzen aber dennoch tat.

"Nein, es stört mich ganz und gar nicht. Ich fühle mich in dieser Gesellschaft ein wenig deplaziert", gab sie verlegen lächelnd zu und lauschte aufmerksam seinen Worten.
"Ich verstehe, was Sie meinen", erwiderte sie leise.
"Ich liebe meine beiden Freundinnen und ich vertraue ihnen. Sie sind beide überzeugte Jakobinerinnen und so bekomme ich diese zunehmende Aggressivität mit. Ich selbst wünschte, das könnte alles friedlicher sein. Ich bin begeistert von den Idealen Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit, aber-"
Sie stockte und schüttelte den Kopf. Sie vertraute ihm zwar, zumal er ebenfalls so ehrlich war, aber sie wusste nicht, wer sich noch im Garten herumtrieb und ihre Worte könnten ihr gefährlich werden.
"Rosé und Laila wissen, dass ich nicht recht weiß, was ich von den neusten Entwicklungen halten soll und ich bin mir sicher, dass sie mir das nicht zum Vorwurf machen würden, denn im Herzen sind sie ausgesprochen liebenswürdige Mädchen, die ich schon lange kenne. Aber diese Revolution hat auch sie verändert und ich habe ganz ehrlich Angst, wie lange sie ihre Freundschaft zu mir noch über ihre Überzeugungen als Jakobinerinnen stellen werden. Ich will nicht vortäuschen, mich am Leid von Menschen zu ergötzen, aber ich befürchte, um zu überleben, werde ich das tun müssen. Und da stehe ich nun vor eine kniffligen Frage: Was ist mir wichtiger? Mein Leben oder meine Achtung vor mir selbst und meine Seele, die durch sowas zerstört werden würde, da es sich nicht mit meinem Gewissen vereinbaren lässt", gab sie sehr leise und völlig ernst zu.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 5:45 pm

Oh je, arme Lamia..., wird Zeit das Ramo zum Theater kommt, dann hat Lamia eine der es genau so geht wie ihr. ^^°
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Ramona wurde nun vollends verlegen und errötete leicht. "Naja ich... ich weis nicht. Sie sind gebildet, gut Aussehend..., sind Sie etwa nicht?", stammelte sie und sie wurde sich bewusst das sie soeben offenbar in ein Fettnämpfchen getreten war.
Soetwas peinliches konnte auch nur ihr passieren- sollte besser lernen ihr viel zu loses Mundwerk zu halten.
Ramona wusste nicht wie sie diese peinliche Situation lösen konnte, warscheinlich würde er sich hüten sie wieder anzusprechen.
Warscheinlich diagnostizierte er ihr gerade geistige Unzurechnungsfähigkeit und befand das sie in einer psychiatrischen Anstalt besser aufgehoben wäre.
Ramona wollte gerade zu irgendetwas ansetzen, als Abraham auch schon des Gespräch fortfuhr.
Sie prägte sich seine Ratschläge gut ein, eine euphorische und tragische Melodie, da hatte sie einige im Repartoir.
Nur ein passendes Kleid... das Überforderte sie zugegeben.
Was trug man denn zu einem Vorspiel..., vorallem in Zeiten wie diesen.
Sie wusste sehr wohl das das Théâtre de'l Odéon sehr revulotionär gesinnt war, und Abraham hatte es ihr auch noch einmal verdeutlicht.
Durch hören sagen hatte sie den Inhalt des Stückes mitbekommen, und sie konnte sich in etwa Vorstellen wie das Ende nun aussehen mochte.
"Au revoir... et... Merci.", flüsterte sie leise stammelnd und sie sah ihm noch eine kleine Weile nach.
Die Violine hatte sie sinken gelassen während sich ihre Gedanken überschlugen.
Ihr Herz hämmerte wie verrückt, und ihre Hände zitterten leicht.
Langsam lief sie durch die Straßen von Paris und an einigen Schaufenstern blieb sie stehen.
Sie sah sich kurz um, ehe sie hinein schlüpfte und sich gleich einer Auswahl von hübschen Kleidern gegenüber sah.
Was trug man denn am Besten?
Sie lief durch den Verkaufsraum und nahm ab und an ein Kleid in ihre Hände.
Doch sie konnte sich nicht so recht für eins Entscheiden.
Grün, Schwarz, oder doch lieber ein rotes?
Schlussendlich entschied sie sich nach drei Stunden grübeln- die sie draußen auf der Straße verbracht hatte- für ein schlichtes schwarzes Kleid entschieden.
Sie betrachtete sich von allen Seiten im Spiegel ehe sie zufrieden wirkte.
Auch wenn es für sie ziemlich ungewohnt war so ein elegantes Kleid zu tragen. Daher zog sie es rasch aus, und bezahlte ehe sie rasch nach Hause ging.
Irgendwie kam sie sich merkwürdig vor so ein teures Kleid zu haben.

~*~*~*~

Jack bekam den Brief und er öffnete ihn rasch.
Doch was er zu lesen bekam gefiel ihm nicht sonderlich, er hatte gehofft das es nicht ganz schlimm war wie er befürchtete, doch Abraham bestätigte ihm gerade das Gegenteil.
Rasch nahm er eine Feder und setzte seinen Brief auf.

Mein Lieber Freund Abraham,

zugegeben was du mir schreibst gefällt mir überhaupt nicht.
In den letzten Tagen geschehen die selbigen Ereignisse auch hier, immer mehr, auch gute Kollegen, verschwinden von heute auf Morgen.
Mir macht das alles zugegeben mehr und mehr Sorgen, und offen gestanden frage ich mich ob ich nicht besser hätte in London bleiben sollen. Ich gebe den Entwicklungen noch eine Woche, denn ich arbeite wirklich sehr gerne hier.
Deinen Rat nehme ich mir wirklich zu Herzen, auch wenn ich ausnahmsweise Hoffe das du dich irrst.
Jedoch sagt mir mein Gefühl etwas anderes.
Ich bitte dich, passe auf dich auf.

stets dein Jack Seward


~*~*~*~

Rosé sah sich in dem bereits gut gefüllten Salon um und entdeckte hier und da einige ihr bekannte Gesichter.
Als Madame Durier aufgeschrien hatte, hatte sie ihren Fächer scheinbar zufällig vor ihr Gesicht gehalten, um ja niemandem zu zeigen wie amysiert sie war.
Jedoch hatte sie sich recht bald wieder im Griff und sie nahm den Fecher wieder herunter, und bald schon wurde sie in Gespräche über das neue Ende der Rolle verwickelt.
Da wurde sie auch schon von Laila herbeigewnkt, und anmutig schwebte sie durch den Raum um sich zu Locrot und Laila zu gesellen.
"Bonsoir Misseu Locrot.", begrüßte Rosé den Herren freundlich lächelnd und sie winkte ab, als er sie als "Stern des Odéon" bezeichnete.
"Jetzt übertreiben sie aber.", meinte sie und tat als wäre sie verlegen, und zugegeben fühlte sie sich ziemlich geschmeichelt.
"Oh Bonsoir Misseu Chauvelin.", begrüßte sie Chauvelin den sie mitlerweile flüchtig kannte. Er war ein überzeugter Jakobiner wie sie, doch sonderlich viel hatte sie mit ihm nicht zu tun.
So widemete sie sich dem Gespräch mit Locrot, verzichtete allerdings auf das Tanzen.
So saß sie lieber im Debbatiersalon und widmete sich einer guten Unterhaltung.
Sie bekam am Rande mit das Lamia verschwand, aber warscheinlich brauchte ihre Freundin etwas frische Luft.
So vergingenen die Stunden, und sie war wahrlich in ein angeregtes Gespräch vertieft, als plötzlich ein paar neue Gäste ihre Aufmerksamkeit auf sich zogen.
'Mon Dieu! Das dieser Kerl sich so auf die Straße traute!!!', dachte sie, wenn auch ziemlich belustigt. Nur sah seine Gefolgschaft nicht viel besser aus, Briten, wenn sie nach dem Akzent und dem ausgesprochen misserablen Französisch ging.
Rosé wollte sich gerade dem Pfau widmen der offenbar ein paar Farbtöpfe zu viel mitgenommen hatte, als sich Laila dem Absonderling gleich annahm.
Irgendwie tat sie ihr ja Leid diesen Anblick ertragen zu müssen, doch andererseits, Laila ging ja freiwillig zu ihm.
Belustigt beobachtete sie wie Laila mit dem Regenbogen auf zwei Beinen tanzte, herrje ein Glück das sie sich nicht eingetragen hatte.

~*~*~*~

Derweil ging Markus voll und ganz im Tanz auf. Die hübsch hergerichteten Französinnen hoben seine Laune beträchtlich an und so tanzte er mit einer adequaten Dame nach der nächsten. Trotz misserablem Französisch klappten hier und da zaghafte Konversationen, und Komplimente funktionierten in jeder Sprache.
So tauschte er sich durch den Tanz, hach ja, eine hübscher als die Nächste.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 7:14 pm

Wieso sind plötzlich alle miserabel in fränzösisch? xD Das war damals die Sprache schlechthin neben italienisch vielleicht xD Percy spielt nur gern den Dummkopf und täuscht ein miserables Französisch vor ^^°
Und ja, dass du passiert mir hin und wieder xD Denkt euch einfach ein Sie hin xD
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Abraham las den Brief, der ihn zwei Tage später erreichte.

Lieber Jack,
das ist eine kluge Entscheidung. Ich werde in zwei Wochen in die Rue de Change 8 ziehen. Ich werde vorsichtig sein. Sie sind, wenn auch meist kurzzeitigen, Verhaftungen schnell bei Hand. Die Gefängnisse sind regelmäßig gefüllt...
Ich mache mich nun auf den Weg ins Theater. Alle reden von dem aktuellen Stück und es ist wohl besser, mitreden zu können. Zudem hoffe ich eine Bekannte zu treffen, der ich vor einigen Tagen ein Vorspielen im Orchester versorgt habe.

Dein Freund Abraham

Auf dem Weg zum Theater brachte er den Brief bei der Post vorbei.

Chauvelin wollte eben antworten, als sie wieder den Partner wechseln mussten, wobei das Gespräch spärlich ablief.

Antony hatte sich in den Tanz geflüchte, da es ihm langsam zu viele Frauen wurden und er sich so höflich aus der Miserie ziehen konnte und bekam so Laila als Tanzpartner.
"Bonsoir, Madmoiselle. Ich glaube, wir hatten noch nicht das Vergnügen. Ich heiße Lord Antony Dewhurst", stellte er sich höflich und in fehlerfreiem Französisch vor.
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So, nachdem Markus den stehen gelassen hat, tanzt er halt doch xD

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   Sa Mai 11, 2013 11:31 pm

o.O der hat sich zu Markus gesellt? Ich dachte den hast du bei irgendwelchen Weibern abgeparkt. XD
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Jack saß grübelnd in seinem Zimmer, seit gestern vermisste auch seinen Forschungspartner. Es kusierten Gerüchte das dieser Verhaftet wurde, doch Jack hoffte das er fliehen konnte.
Er öffnete den Brief den er erhalten hatte, und was er las gefiel ihm noch viel weniger.

Lieber Abraham,

ich denke langsam es wird das Beste wenn ich Frankreich den Rücken kehre.
Auch wenn es mir zugegeben missfällt die Forschung aufgeben zu müssen, doch hänge ich sehr an meinem Leben.
Ende der Woche werde ich das Land verlassen.
Ich muss zugeben ein Schmunzeln huschte so eben über meine Lippen, wie ist sie denn so, deine Bekannte? Du hast nie von ihr erzählt.
Bitte antworte nicht auf diese Zeilen, ich melde mich sobald ich zurück in London bin.

Stets dein Jack Seward


Jack wirkte bedrückt als er den Brief zu Ende geschrieben hatte, er mochte Frankreich, jedoch sah er immer mehr ein das es wohl besser war der beginnenden Revulotion aus dem Weg zu gehen.

~*~*~

Ramona hatte den ganzen Tag und die ganze Nacht ganz fleisig geübt.
Und obwohl sie die Melodien sicher beherrschte, sie hatte zwei miteinander kombiniert und eine eigene Verbindungsmelodie komponiert.
Dennoch bekam sie am Morgen nichts hinunter und so lies sie sämtliche Mahlzeiten schlichtweg ausfallen.
Sie richtete sich her, kämte und band sich die Haare zurecht, und säuberte ihre Violine extra gründlich.
Kurz nahm sie eine kleine Schatulle heraus und nahm das zierliche Armband in die Hände und schloss ihre Augen.
"Liebste Mutter, heute habe ich ein Vorspielen im Théâtre de'l Odéon.", sie atmete tief durch, ehe sie das kleine Band wieder weglegte und die Schatulle verstaute.
So saß sie noch eine Weile da, ehe sie sich auf den Weg machte.
Sie kam sich merkwürdig vor, in solch einem eleganten Kleid durch Paris zu laufen, auch wenn sie durchaus mitbekam das man ihr nun völlig anders entgegen kam.
Kleider machten Leute, so war es schon immer und so würde es auch immer sein.
Überpünktlich erreichte sie das Theater, und ganz zögerlich trat sie durch die Tür, obwohl sie am Liebsten auf dem Absatz kehrt gemacht hätte.
Passend zu dem Kleid hatte sie sich passendes Schuhwerk besorgt, und niemand würde sie nunmehr als Straßenmusikerin verschreien.
Ramona wurde schon begrüßt, und wortlos führte man sie zum Regiseuer und Betreiber des Theaters.
"Nun Miss Frances, machen wir es kurz und schmerzlos, es bleibt nicht viel Zeit. Überzeugen Sie uns.", meinte einer der Herren und nun spürte sie die Blicke auf sich gerichtet.
Ramona atmete tief durch und das Herz schlug ihr bis zum Hals.
Sie legte den Bogen auf die Sehnen- und spielte sich die Seele aus dem Leib.
Die junge Frau legte all ihre Nervosität in das Stück, besser gesagt die Stücke und schaffte es so die tragische euphorische Stimmung durch ihre Musik rüberzubringen.
Als sie geendet hatte schwiegen die Männer kurz ehe sie aufgeregt tuschelten, es kam Ramona wie eine schiere Ewigkeit vor, ehe sich einer erhob.
"Nun Madmoiselle Frances, haben Sie heute Abend bereits etwas vor?"
Ramona schüttelte ihren Kopf, und der Mann, der sich Ramona als Misseu Leroy vorstellte erhob sich um ihr mehrere Notenblätter zu geben.
"Solches Talent wie Ihres gehört auf die große Bühne. Lernen Sie diese bis heute Abend. Über Ihre Gage reden wir später.", meinte er, ehe er davon eilte- und Ramona blieb ziemlich Fassungslos zurück.
War das gerade wirklich passiert? Hatte sie wirklich eine Anstellung am Théâtre de'l Odéon
Ramona strahlte, und mit einem strahlenden Lächeln eilte sie hinaus.
Am Abend sollte sie wieder kommen, also lernte sie fleisig die Noten bis sie diese aus dem sogenannten FF konnte.
Wieder war sie mehr als aufgeregt, und mehr noch als sie zwei Vorstellungen später das Solo in der Liebesszene übernehmen sollte.
Dafür bekam sie sogar schlichten Schmuck gestellt, denn bei dem Solo sah man auch sie auf der Bühne, natürlich so das sie den Akteuren nicht die Show stahl.
Sie wusste nicht das Abraham an diesem Abend ebenfalls im Theater anwesend war.

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Hexxe
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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   So Mai 12, 2013 1:23 am

Italienisch eher in der Renaissance, Aufklärung und Klassik war Deutsch durchaus eine Sprache der Gelehrten neben Französisch. Vom Englischen wollte niemand was hören, das wurde erst später v. a. in der 2. Hälfte des 19. Jh. wichtig^^
Und Laila ist nicht freiwillig zu dem hin, der Kerl ist auf Rosé und sie zugestürmt, weil die Durier bei denen stand XD Und Laila tanzt auch nicht wirklich freiwillig mit dem Kerl, das ist nur eben in dem Tanz so, dass da die Paare die Partner durchtauschen. Ich mein, du wirst doch diese herrlichen Gesellschaftstänze aus z. B. den Jane-Austen-Verfilmungen kennen?^^
Und wie gesagt: Eine Dame hat sich nicht irgendwo eingetragen, die hat eine Tanzkarte bekommen und da konnte sich dann ein Herr von der Dame eintragen lassen =) Aber wenn Rosé eine Tanzkarte abgelehnt hat, dann dürfte das das sein, was du da erreichen willst^^
___
Laila bedauerte es sehr, sich nicht länger am Stück mit ihrem Partner unterhalten zu können, nahm sich aber vor, ihn zu fragen, ob er sie nicht gern in sen Debattierraum begleiten wolle. Dort könnten sie wesentlich ungestörter sprechen und sie konnte ihn ihren eltern mal vorstellen.
Ihr neuer Tanzpartner sah ähnlich aus, wie Sir Bunt, aber er war kleiner und sie konnte ihm kurz in die Augen sehen und die waren anders. Nicht nur, weil sie blau statt braun waren, sie waren auch ruhiger und stiller und einfach freundlich. Augen, die man unweigerlich und trotz aller Vorbehalte mögen musste.
Das war offensichtlich, das er ebenfalls Brite ist, auch wenn er so ausgesprochen kostümiert aussieht, was sich sicher dadurch erklären ließe, wenn Sir Bunt ihm seinen schn eider vorgestellt und bei der Auswahl der Kleidung "geholfen" hat.
"In der Tat, das Vergnügen hatten wir noch nicht. Es ist für mich ausgesprochen selten in einem Gesellschaftssalon so viele fremde Gesichter auf einmal zu sehen. ich höre auf den klangvollen Namen Laila Feé Alcatraz", stellte sie sich dann höflich vor.
"Wir kennen uns kaum und die Zeit eines solchen Tausches ist ebenso knapp bemessen, wie die Zeit mit dem eigenen Partner, wenngleich wir aufgrund der geringen Anzahl der Tanzpaare wohl noch einige Male das Vergnügen miteinander haben werden. Aus diesem Grund frage ich Sie ganz forsch heraus, ob es Ihnen lieber ist, übliche nichtssagende Höflichkeitsfloskeln auszutauschen, oder über ein ernsthaftes Thema zu parlieren, welches Ihren inneren Neigungen im gleichen Maße entspräche, wie den meinigen?", fuhr sie dann mit ihrer offenen Art fort.
___
Ich versuch ein wenig, die hochgestochene Art zu sprechen zu treffen, die Laila zweifellos haben müsste, immerhin ist sie eine gelehrte Person^^
Wenn das zu merkwürdig rüber kam: Laila fragt, ob er über die Musik, die Anzahl der Paare, diesen oder jenen Tanz, den Unterschied zwischen Tänzen im haus und im Freien, kurz über das Wetter und den allgemeinen Gesundheitszustand reden möchte, oder ob er es bevorzugt, sich über etwas zu unterhalten, das sie beide interessieren könnte^^

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   So Mai 12, 2013 1:55 am

Der stand mit Markus am Rand xD
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Abraham hatte einen dunkelblauen und edleren Anzug an und auch einen Blumenstrauß, mit Chrysanthemen und Margeriten.
Er war sehr beeindruckt von ihrem Auftritt und wartete draußen auf Sie.
"Bonsoir Madmoiselle. Sie waren großartig", lobte er sie.
"Hier, der ist für sie", meinte er und überreichte ihr den Blumenstrauß.
"Ich hoffe, sie mögen Blumen", meinte er zu ihr.

"Es freut mich, Sie kennenzulernen. Da sie sicher schon sicher einige nichssagend Gespräche hatten, schlagen Sie einfach etwas tiefgründigers vor", bot er an.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   So Mai 12, 2013 3:25 pm

Nach dem Auftritt verlies Ramona die Bühne und zog sich erst in den Wartebereich zurück.
Noch immer kam es der jungen Frau wie ein surrealer Traum vor, sie im berühmten Théâtre de'l Odéon.
Sie brauchte eine kleine Weile um herunter zu kommen, ehe sie hinaus gehen konnte.
Sie packte ihre Violine ein, ehe sie aus dem Hinterausgang hinaus ging.
Doch draußen erwartete sie die nächste Überraschung, und Ramona blieb, verlegen lächelnd, stehen.
"Misseu Leclerc, ich freue mich Sie zu sehen.", begrüßte sie ihn und sie schenkte ihm ein vorsichtiges Lächeln.
Und doch war nicht zu übersehen das die letzten Tage sie im positiven verändert hatten.
Sie wirkte selbstsicherer, zudem wagte sie es nun andere offen anzusehen, auch Misseu Leclerc.
Sie fühlte sich nun nicht mehr als unterste Unterschicht, sondern als... gleichwertiges Mitglied der Gesellschaft.
"Ihnen habe ich das zu verdanken, wenn ich mich irgendwie revangieren kann, lassen Sie es mich wissen.", meinte sie, auch wenn sie bezweifelte das sie ihm jemals einen Gefallen würde tun können- was sie mehr bedauerte als sie zugeben wollte.
Sie sah zu dem Blumenstrauß- er schaffte es doch tatsächlich sie immer wieder aufs Neue sie um ihre Worte zu bringen.
"Haben Sie vielen Dank, Misseu.", hauchte sie leise, und als sie die Blumen entgegen nahm berührten sich ihre Finger kurz, was Ramona die Röte in die Wangen trieb.
Es war wohl Ramonas Glück das es bereits Dunkel war, und so Ramonas Gefühlsentgleisung verriet.
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Was den Rest meiner Charas angeht... so könnte ich genauso gut meine letzten Posts kopieren. ^^°

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   So Mai 12, 2013 3:58 pm

Abraham lächelte leicht und auch er war etwas verlegen.
"Darf ich Sie vielleicht zum Abendssen einladen?", fragte er sie.
"Ich hoffe, es ist nixht zu vermessen, doch ich finde, Sie sind eine faszinierende Person und es würde mich freuen, wenn Sie näher kennenlernen dürfte", gab er verlegen.

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   So Mai 12, 2013 4:43 pm

Laila musste leise lachen.
"Oh, vermutlich nicht ganz so viele, wie Sie befürchten", beruhigte sie ihn freundlich.
"Nun, wie ich bereits erfahren habe, hat das Theater, bei dem ich arbeite, auch in England bereits einen Ruf, wenn ich auch vermute, dass der Ruf dort sich entscheidend von demjenigen hier unterscheidet. Dem kann man bereits entnehmen, dass das Theater in der französischen Gesellschaft eine wichtige Rolle einnimmt. Mich würde nun interessieren, ob das auch in England so ist, oder ob dort weiterhin die Oper das Kulturmonopol inne hat? Ich kann mich noch gut erinnern, dass es jedenfalls hier bis vor wenigen Jahren noch so war. Das Theater wurde geringschätzig betrachtet, dort würden die arbeiten, die eben für die Oper nicht gut genug wären. Es ist nicht so, dass wir die Musik geringschätzen, bestimmte Passagen werden bei uns ebenfalls durch einen einzelnen Musiker oder durch das ganze Orchester unterstrichen, aber wir malträtieren das Gehör der Menschen nicht unablässig mit den höchsten Tönen", erzählte sie. Sie hatte binnen eines Bruchteils eines Augenblicks überlegt, was ein möglichst unverfängliches Thema war. sie schockierte gern, aber das bedeutete noch lange nicht, dass sie alle Regeln des guten Benehmens über den Haufen warf und dazu gehörte auch, keinen Streit bei einem Tanz zu beginnen. Eine Diskussion, bei der jeder schwere Geschütze auffuhr war im Debattierraum möglich, aber bei einem Tanz gänzlich unangebracht. Eine ensthafte Unterhaltung, bei der man sich allerdings nicht sofort in die Haare bekam, war durchaus denkbar.
Auch, wenn Laila bei dem Blick in die blauen Augen nicht das Gefühl gehabt hatte, als wäre ihr Tauschpartner ein Freund erbitterter Diskussionen. Eigentlich schien er sogar eher nachzugeben.
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Naja, Henri sagt auch nix XD
Achja und Arawnchen, nehm mal die Freundesanfrage an, die ich dir vor Ewigkeiten hier in der Schachtel geschickt habe^^

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BeitragThema: Re: The Scarlet Pimpernel Reloaded   So Mai 12, 2013 6:07 pm

Ich habe Ramonas Stecki editiert. ^^
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Ramona sah ihn überrascht an, meinte er das Ernst?
Hatte er sie soeben allen ernstes zum Essen eingeladen?
"Ich... ist das Ihr ernst?", fragte sie verblüfft und kurz senkte sie den Blick zu dem schönen Strauß Blumen den sie in ihren Händen hielt.
Dann lachte sie leise, "Ich stammel bei jeder Begegnung irgendwelches Buchstabenwirrwar und sie finden mich interesannt?", fragte sie und sie sah kurz an sich hinab.
"Aber warum nicht? Dann wird das Kleid etwas länger getragen als die paar Stunden getragen.", meinte sie, und biss sich sogleich auf ihre Unterlippe.
Sie sah ihren Gegenüber an, und es wäre gelogen wenn sie sagen würde das er sie nicht faszinierte.

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