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 "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven

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Third Eyed Raven
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BeitragThema: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa Dez 19, 2015 11:19 pm

Ein eisiger Wind pfiff dem jungen Erben des Nordens um die Ohren, während seine Hände taub wurden, die sich um die Zügel seines Pferdes klammerten.
So ritt der junge Nordländer durch das raue, wilde und doch wunderschöne Land das sich jenseits der Mauer erstreckte.
Bran hatte seine Augen zusammen gekniffen während er sein Reittier zu Höchstleistung antrieb.

Er verbot es sich zurück zu sehen, zurück zu seinen Freunden Jojeen und Meera und Hodor zurück zu seinem Mentor der ihn Lehrte was es bedeutete ein Grünseher zu werden.
Lange hatte der junge Stark gegrübelt, viele Tage und Nächte hatte er wachgelegen.
Nächte die gekommen waren nachdem er gesehen hatte was sich in Westeros abspielte.
Was sich zu Hause abspielte.

Doch warscheinlich hatten sowohl Jojen als auch der letzte Grünseher gewusst das er gehen würde. Vermutlich schon lange bevor er selbst es geahnt hatte, denn wie sonst sollte er sich erklären das niemand gekommen war um ihn aufzuhalten.
Weder Jojen noch Meera und auch nicht die Kinder des Waldes. Jene die das Lied der Erde singen.
Und wie anders sollte er sich erklären das ein reiterloses Pferd seinen Weg zum ihm gefunden hatte, nachdem er sich einen halben Tag lang durch den Schnee gezogen und gewunden hatte.

So waren schon fünf Tage und Nächte ins Land gezogen, die er mit dem schwarzen Tier über die verschneiten Felder und die dunklen Wälder jagte.
In der zweiten Nacht hatte sich Sommer zu ihnen gesellt, das Rudel ihm dicht im Geleit.
So brach inzwischen die sechste dunkle und eiskalte Nacht über das Land herein, die Wildlinge und die Nachtwache nannten dieses große Gebiet die Frostfänge.

Bran lies das Pferd sich hinlegen und er rollte sich von seinem Gefährten herunter.
Es war mühsam und der junge Wolf war froh das ihn niemand sah, denn natürlich konnte er seine Beine nach wie vor nicht bewegen.
Doch reiten konnte er, es war mühsam und schwierig und er hatte zu Beginn große Angst gehabt, doch es klappte inzwischen ganz gut.

Bran robbte an einen größeren Stein und er zog sich in eine aufrechte Position.
Ihm war kalt doch seine Beine anziehen, konnte er nicht.
Sommer war noch auf der Jagt, doch später würden sie sich aneinander kuscheln und sich wärmen.
So wie sie es seit fünf Nächten taten.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Dez 20, 2015 3:13 pm

Tyr ging es nicht sehr viel anders. Trotz des Pelzumhanges fror er sich den Arsch ab und seine Rüstung hatte nich die Eigenschaft zu wärmen. Vielmehr sog das Metall die Kälte förmlich auf und trotz des dicken Lederwamses darunter spürte er das kalte Metall. Er hatte einen Auftrag hier im Norden gehabt. Es war wieder mal so eine Rachegeschichte, weswegen sich fast hundert Leute gegenseitig die Köpfe einschlugen. Mit seiner Rüstung, dem fein gearbeiteten Schwert und seiner jahrelangen Kampferfahrungen war er der Wildlingshorde überlegen gewesen und war nun um einige Silberhirsche reicher - in etwa. Die Wildlinge hatten kein Geld, aber Waffen und Rüstungen, die sie der Nachtwache - Krähen, wie sie sie nennen - abnahmen und nun hatte er ein Schwert, was er sicher für zehn oder sogar mehr Silberhirsche Verkaufen konnten. Gerade solche Widerstandsgruppen oder Lords kurz vorm Krieg zahlen gut dafür. Es war ein durchaus schönes Kurzschwert, doch nicht besser als sein eigenes und so blieb er seinem treu.
Der Söldner steuerte eine kleine Wildling-Hafenstadt an. Von dort würde er die Mauer einfach umsegeln. Sicher, er könnte auch das Tor nehmen, aber man wusste nie, wie die gerade drauf waren und waren sie schlecht drauf, schossen sie auf alles, was nicht schwarz war. Beim ersten Mal im Norden hatte er das Fehler gemacht und dieser Haufen Bastarde und Halunken hatte ihm vorwarnungslos drei Pfeile verpasst - und da hatte er noch nicht eine solche Rüstung gehabt, sondern nur eine einfache Lederpanzerung. Seitdem nahm er das Tor meistens nur in eine Richtung und da auch nicht die schwarze Feste, sondern das Osttor.
Tyr holte mit klammen Fingern eine Karte hervor. Er musste noch kapp vier Tagesmärsche nach Osten...
Nun würde er aber am besten langsam sein Lager aufschlagen. In der Ferne sah ereinen größeren Stein aufragen, der Schutz vor dem eisigen Wind bieten würde. Dort könnte er ein Feuer machen. Er hatte unterwegs einen Schneehasen erlegt und trug ihn mit sich herum, um ihn zu Essen, wenn er sein Lager aufschlug. Sogar ein paar Holzscheite hatte er in seiner Tasche. Es reichte nicht, um sich für Stunden warm zu halten, aber um einen Hasen zu braten. Für die warmen Stunden sorgten Wildlingsfrauen, nur hatte er die letzte Wildlingsiedlung vor zwei Tagn verlassen.
Der Eisenmann steuerte den Fels an, als er einen Schemen sah. Skeptisch schlich er sich näher und erkannte bald einen Jungen. Keinen Wildlingjungen, dafür sah er zu zart aus und seine Hau war zu hell. Es handelte sich zweifelslos um den Knaben eines Adligen und der gehörte nicht zur Nachtwache. Tyr trat nun nichtmehr schleichend näher.
Vielleicht wurde er von einer Gruppe getrennt. Es könnte viele Silberhirsche bringen, wenn ich ihn bei seinem Daddy abliefer. Wie viel er diesem wert ist? 50 Silberhirsche? 100? Mit dem Gedanken trat er näher.
"Hast du dich verirrt, kleiner Lord?", fragte er und wartete nun auf die herzzereißende Geschichte, wie er vom Rest der Gruppe getrennt wurde, die vermutlich gleich folgen würde.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Dez 20, 2015 3:52 pm

Bran schloss für ein paar Sekunden die Augen, doch seine restlichen Sinne waren geschärft. Er hatte sich dafür entschieden allein nach Westeros zurück zu kehren, und ihm war durchaus bewusst das er nun auf sich allein gestellt war.
Seine Ohren waren gespitzt, und durch den eisigen Wind hörte er gedämpfte Schritte.
War das Sommer?
Bran lauschte erneut, nein das klang nicht nach Sommer. Die Schritte klangen schwer, wie die von Hodor in etwa als sie Wochen, oder waren es Monate gewesen?, durch den Schnee gestapft waren.
Bran öffnete seine Augen und er blinzelte, während er sich eine Hand auf die Augen hielt, um sich vor dem scharfen Wind zu schützen.
Irgendwann schaffte es Bran einen Umriss zu erkennen.
Der Mann war groß und stämmig, ein Wildling vielleicht, zumindest wenn Bran raten müsste.
Gerade als der junge Wolf in Sommer schlüpfen wollte, spürte er diesen in der Nähe.
Denn offenbar hatte auch Sommer gespürt das sein Herr eventuell Hilfe benötigen könnte.
Der Erbe des Nordens hob seinen Kopf als er angesprochen wurde, woher wusste sein Gegenüber das er ein Lord war?
"Ich hoffe nicht.", antwortete Bran dem Fremden, und er hoffte das er selbstsicher klang und nicht so elendig schwach wie damals als Theon ihm die Burg genommen hatte.
Doch damals war Sommer nicht bei ihm gewesen, im Gegensatz zu jetzt, denn Bran spürte den Schattenwolf ganz in der Nähe.
Kurz sah er zu dem Mann, doch er sah nicht aus als gehöre er zur Nachtwache. Ob er eine Karte hatte? Ob es für diese Gegend überhaupt eine Karte gab?
Das hätte er vielleicht vorher in Erfahrung bringen sollen.
In der Höhle des letzten Grünsehers hatte er zwar die Trainingsstunden genutzt um sich das wilde weite Land von oben anzusehen, doch hier unten glich ein Gebiet dem Anderen.
"Eine Karte von hier gibt es nicht, oder?", fragte der Junge dann, nachdem er kurz die Lage durchdacht hatte.
Auf die noble Anrede ging er nicht ein. Denn noch durfte niemand erfahren wer er wirklich war.
Niemand durfte erfahren das er Brandon Stark aus dem Hause Stark von Winterfell war.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Dez 20, 2015 6:46 pm

Tyr sah zu dem kleinen Lord und wartete auf dessen Antwort, während er die Umgebung im Blick behelt. Er wollte weder von einem Schneebären noch einem Schattenwolf noch sonst irgendwas gefressen werden.
"Das klingt fast, als hätter der kleine Lord ein Ziel. Ich vermute, du willst nach Westeros", riet er ins Blaue hinein. Viele Möglichkeiten gab es ja nicht und der Junge stammte zweifelslos nicht von hier, aber er war einige Tage vielleicht auch ein paar Wochen hier. Die Haut des Jungen war von der Kälte und auch der gleißenden Sonne an manchen Tagen gerötet - offenbar hatte er nicht daran gedacht außerhalb des Waldes sein Gesicht zu schützen -, aber es war deutlich, dass er nicht hierher gehörte. Vielleicht war er mit einem Händler von Westeros gekommen, vielleicht auch mit einer der Patrouillen, die von Lords schon fastmutprobenähnlich hier durchgeführt wurden. Vielleicht schickte die Nachtwache jetzt aber auch schon Kinder los...
"Ich besitze eine Karte kleiner Lord, aber sie wird dir wenig nützen, wenn du nicht weißt, wo in dieser Eiswüste du bist. Die eingetragenen Wege sind längst zugeschneit und nur die Wildlinge und die Nachtwache weiß, wo die sind", erklärte er und dachte einen Augenblik nach.
"Ich vermute, du wirst sie trotzdem sehen wollen", stellte er fest und holte die Karte hervor und gab sie ihm.
Hoffentlich ist der Zwerg das Ganze auch wert.
Tyr bemerkte eine Bewegung. Ein Schattenwolf. Es war nicht der erste, den er sah. Hinter der Mauer im Süden waren diese nur noch eine Legende, aber hier oben im tiefen Norden, da traf man sie noch an. Er hatte gehört, dass die Kinder der Starks welche haben sollen als Haustier. Angeblich sollen sie in genau der richtigen Anzahl gefunden worden sein, doch vermutlich brachte ein Händler, ein Lord oder jemand von der Nachtwache mit, um sich einzuschmeicheln. Es war nie verkehrt, die Starks als Verbündete zu haben - auch wenn der Lord Eddard Stark hingerichtet worden sein soll. Er soll den König verraten haben. Vor dem Henker bettelte er dann aber um Gnade wie ein Kind, aber Verrat ist Verrat und verdient die Todesstrafe. Zumindest ist es das, was er in diversen Wirtshäusern vor einer Weile gehört hatte. Vieles war erfunden, aber ein paar gute Informationen tat man da dennoch das ein oder andere mal auf.
Meistens mieden Schattenwolfe Menschen, doch dieser hielt zu zielsicher auf sie zu und weder würde er sich fressen lassen noch zulassen, dass das Biest seinen wohlhabenden Kunden in Spe fraß, also umfasste er den Griff seines Schwertes und behielt den Wolf genaustens im Blick.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Dez 20, 2015 8:56 pm

Der junge Wolf brachte ein sarkastisches Lachen zustande.
"Ja, was sonst sollte ich hier in der Einöde wollen?", antwortete der junge Stark knapp.
Es nervte ihn von seinem Gegenüber als kleiner Lord angesprochen zu werden. So hatte ihn seit seiner Flucht aus Winterfell niemand mehr angesprochen und Jojeen hatte ihm eingeschärft das niemand erfahren durfte wer er war.
Doch wenn er jetzt dagegen sprach, und seinen Gegenüber bat damit aufzuhören ihn Lord zu nennen würde er sich nur verraten.
Bran überlegte fieberhaft, bis ihm ein Gedanke kam.
Kurz sah er an sich hinab.
Er trug Kleidung die sie in einem Haus der Wildlinge gefunden hatten, und vermutlich sah er mehr wie ein Betteljunge aus, als wie ein Lord des Hauses Stark.
Bran beschloss es auf einen Versuch ankommen zu lassen.
Er lauschte den Worten seines Gegenübers, der ihn mehr und mehr an den Mann erinnerte den er einst getötet hatte.
Es war ein Mann der Nachtwache gewesen, der ihn töten wollte.
Der Junge streckte seine Hand nach der Karte aus, und er hoffte das das Wissen das Maester Luwin ihm vermittelt hatte reichte um die Karte zu lesen.
Denn dieser hatte darauf bestanden das er sich mit allen 19 Festungen der Nachtwache befasste, und sich mit den wenigen bekannten Gebieten des Landes Jehnseits der Mauer auskannte.
Seinerzeit, zum großen Willkommensfest ihrer Gnaden König Roberts hatte er seinen Onkel Benjen damit mächtig beeindruckt.
Damals hätte er nicht einmal im Traum daran gedacht das er dieses Wissen einmal benötigen würde.
Die tiefblauen Augen des jungen Stark ruhten auf der Karte, während er das Wort an seinen Gegenüber richtete.
"Was lässt euch glauben das ich ein Hochgeborener bin?", fragte er dann.
Anhand der Antwort die er erhalten würde, würde er entscheiden als was er sich seinem Gegenüber offenbaren würde.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Dez 20, 2015 10:04 pm

"Hier draußen gibt es nicht viele, die irgendwo hinwollen und keine Wildlinge sind", erwiderte Tyr schlicht. Schweigend sah er dabei zu, während der Junge die Karte studierte. Die Eiswüste war auf der Karte nicht mehr als ein Schriftzug. Ein paar beschriftete Linien zeigten Straßen, aber hier draußen sah man nicht, ob eine solche hier war. Er wusste selbst nur in etwa, wo er war, aber das reichte, um zu wissen, wo er lang musste.
"Ich bin selbst auf dem Rückweg nach Westeros. Endlich raus aus dieser verfluchten Kälte und dem verdammten Schnee", gab er zu.
"Dein Aussehen und deine Aussprache bestätigt das", erwiderte er.
"Deine Haut ist zu fein, als dass du je harte Arbeitet hättest verrichten müssen. Zudem ist sie zu blass, als dass du hier als Wildling durchgehen könntest. Die Klamotten sind vermutlich gestohlen. Und deine Aussprache ist zu deutlich und die Wortwahl zu gehoben für einen Bürger. Ich bin mir sicher, dass ich einen kleinen Lord vor mir habe - und es sicher eine gute Entlohnung geben wird, wenn ich dich wohlbehalten abliefer, bevor du erfriert, von einem Bär gefressen oder einem Riesen zerquetscht wirst", vermutete er.
Da wurde er auf den Schattenwolf aufmerksam, der sich ihnen schnell näherte und zog sein Schwert, bereit seine Geldquelle zu schützen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Dez 20, 2015 11:27 pm

"Wildlinge wollen meistens über die Mauer um zu plündern.", konterte der junge Wolf, wobei er kurz von der Karte auf sah.
Dennoch hörte er zu, auch wenn ihm ein paar Dinge missfielen.
Sollte er sich mal mit nutzlosen Beinen über den Boden ziehen!
Doch darüber lies Bran kein Wort über seine Lippen kommen. Denn auch das würde ihn wohl früher oder später verraten. Wenn ihm nicht vorher eine plausible Erklärung dafür einfiel.
Doch für die Blässe hatte er eine gute Erklärung.
"Ich habe die letzten Monate in einer Höhle verbracht.", verriet er. Die Höhle des letzten Grünsehers zu finden war ein Ding der Unmöglichkeit.
Er selbst würde wohl ebenfalls seine Probleme haben sollte er je wieder zurück kehren müssen. Und früher oder später würde genau das von ihm verlangt werden.
Was passiert wenn ich nicht zurück gehe? Was passiert wenn ich in Winterfell bleibe?, fragen auf die der junge Stark keine Antworten wusste.
Denn natürlich hatte er weder mit Jojeen, noch mit dem letzten Grünseher darüber gesprochen.
Dann faltete er die Karte wieder zusammen und er reichte sie seinem Gegenüber.
"Wildlinge stehlen von anderen Wildlingen.", meinte er schulterzuckend.
Seine nächsten Worte hätten den jungen Stark beinahe lachen lassen. Er hatte nicht vor sich abliefern zu lassen, oder einfach nur Heim zu kehren.
Er plante eine Eroberung Winterfells, oder viel eher, eine Rückeroberung.
"Aber wenn du meinst. Dann bin ich eben ein kleiner Lord.", meinte er schließlich.
Solange sein Gegenüber nicht auf die Idee kam nach einem Namen zu fragen...
Bran war nicht entgangen das sich Sommer genähert hatte, und er mit gebleckten Zähnen den Fremden musterte.
Sicher sah Sommer ein üppiges Abendessen in dem Mann, doch Bran entschied sich rasch anders.
Er nahm Blickkontakt zu seinem Wolf auf, und er schüttelte leicht seinen Kopf.
Sommer verstand, und er hielt sich im Hintergrund.
Dann klopfte Bran leicht mit der Hand auf den Boden, wieder ein Zeichen für Sommer.
Der Schattenwolf näherte sich langsam, und wachsam beobachtete Bran die Reaktion seines Gegenübers.
"Dieser Schattenwolf tut uns nichts.", meinte Bran zu dem Fremden der sein Schwert gezogen hatte.
Doch Sommer schien nicht daran zu denken sich zu beruhigen, wie ihm der Blick seines Herren bedeutete.
Denn die Ohren des Wolfes blieben nach wie vor wachsam aufgestellt, und das silbergraue Fell war gesträubt.
Doch Sommer blieb still, der Wolf würde erst angreifen wenn von dem Fremden Gefahr ausging, oder Bran es ihm befahl.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Dez 21, 2015 6:08 am

Tyr lachte bei den Worten des Jungen herzlich auf.
"Eine Höhle, in der du die Sprache der hohen Lords lernst, die nicht mal die Zofen richtig beherrschen? Ich verrate dir was: das wird dich überall verraten. Willst du nicht erkannt werden, lernst du besser in einer Höhle zu sprechen wie ungebildete Bauern oder die Wildlinge. Von mir aus setz dich paar Monate in Tavernen. Nirgends lernt man so etwas besser. Auch wenn ich mich frage, weshalb sich ein junger Lord verbirgt. Vielleicht bist du ein Bastard, der an der schwarzen Feste vorbeigelaufen ist. Das ist ja bekanntlich eine Sammelstelle für Snows, Pykes, Stones und dem Rest dieses Packs", riet er. Er hatte das ja selbst durch - beides. Wollte er sich nicht als Pyke entpuppen, durfte er nicht reden, wie ein Lord. Er hatte eine Weile gebraucht, um zu erfahren, woran man ihn immer wieder als Bastard erkannte.
"Es sind nicht so viele Wildlinge, wenn es auch mehr werden, wenn auch nicht, um zu plündern. Man hört viele Gerüchte. Die White Walker kommen, Grumkins und Snarks kriechen aus ihren Löchern. Sogar die Riesen und Tiere scheinen fliehen zu wollen. Die Gerüchte werden zu viele, als dass sie nur noch solche sein könnten. Einer der Gründe, weshalb ich schnell selber hier weg will. Gegen die White Walker soll der stärkste Krieger wie ein Stümper da stehen, wenn sie ihre Schwerter aus Eis ziehen. Ich will nicht herausfinden, ob das wahr ist", gab er zu. Nicht vieles machte ihn Angst, aber war auch nur die Hälfte von dem wahr, was seine Amme ihm als Kind erzählte, reichte es, um ihnen nicht begegnen zu wollen.
Er sah zu dem Wolf und dann zu dem Jungen, als dieser meinte der Wolf tue nichts. Immerhin blieb dieser wirklich stehen.
"Ein kleiner Lord Stark.Da habe ich ja heute ein ganz großes Los gezogen", stellte er dann fest. Schattenwölfe würden keinem Menschen gehorchen - außer, sie werden so erzogen. Es gibt nur ein Adelshaus, dessen Kinder Schattenwölfe großzogen.
"Dann glaube ich dir. Greift er mich an, ist dein Haustier tot, also halt ihn an der kurzen Leine", stellte er klar und steckte sein Schwert weg, bevor er sich kurzerhand setzte.
"Wir wollen beide nach Westeros und ich kenne den Weg. Ich werde dich begleiten und hoffe, deine Familie ist so wohlhabend, wie man erzählt, meinte er, während er sich nun das Karnickel vornahm. Er häutete es und nahm es aus, bevor er nach einigen Anläufen ein Feuer entfachte und den Hasen briet. Das Feuer war klein und so rutschte er nah heran, um sich zugleich etwas zu wärmen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Dez 21, 2015 2:00 pm

Die Augen des Jungen funkelten seinen Gegenüber an, und Sommer scharrte plötzlich mit der Pfote im kalten Schnee.
"Wir hatten einen Gast, Brynden Storm, ein Bastard aus den Sturmlanden. Von ihm habe ich viel über Westeros gelernt.", erwiderte der Junge dann.
So ganz gelogen war es ja nicht, nur das er der Gast in der Höhle war und nicht umgekehrt.
Der junge Nordländer war zu dem Entschluss gekommen das er sich vor dem Fremden noch nicht als Stark offenbaren würde.
Zu sehr war seine Familie als angebliche Verräter verhasst und verschrien, auch wenn sein Gegenüber gefährlich nahe an der Wahrheit dran war.
Jedoch musste er eins einsehen, mit ihm hatte er die besseren Chancen über die Mauer zurück nach Westeros zu gelangen.
Und wer weis, vielleicht lohnte es sich für den jungen Wolf sich zu offenbaren.
Als sein Gegenüber ihn jedoch direkt damit konfrontierte ein Stark zu sein, begann das Herz des Jungen schneller zu schlagen.
"Auch Wildlinge schließen Freundschaft mit wilden Tieren.", korrigierte Bran den Mann, der sich nun daran machte ein Feuer zu entfachen.
Abermals überlegte Bran, Warge oder Tierlinge waren südlich der Mauer nur noch eine Legende die Ammen ihren Schützlingen erzählten, im hohen Norden, jehnseits der Mauer, hingegen waren Warge so normal wie die Gebete zu den Sieben in den Septen südlich der Mauer.
Doch diesen Trumpf würde er jetzt noch nicht ausspielen.
Noch konnte er nicht einschätzen ob sein Gegenüber ihm freundlich oder feindlich gesinnt war.
Doch das hieß auch das er seine Familie verleugnen musste.
"Meinetwegen, dann halte mich für einen Stark.", konterte er, und er legte so viel Verachtung wie möglich in den Name Stark, auch wenn es ihm im Herzen weh tat.
Denn er war stolz darauf ein Stark von Winterfell zu sein.
Doch Lords und Ladies, allem voran die Stark,s waren nicht sonderlich beliebt.
Als Verräter wurden sie beschimpft, sogar hinter der Mauer.
"Lass deine Finger von mir, und der Schattenwolf tut dir nichts.", konterte der Junge dann und er sah seinen Gegenüber mit so festem Blick an wie ihm möglich war.
Das Sommer noch ein Rudel im Schlepptau hatte, das verschwieg er.
Seine Trümpfe musste er nicht alle ausspielen, wer wusste schon wann er einen benötigen würde.
Seine nächsten Worte liesen Bran wieder lächeln.
"Von mir aus, ich hoffe das freie Folk enttäuscht dich nicht.", meinte der junge Stark dann schulterzuckend.
Sommer trottete nun langsam zu seinem Herren und legte sich brav an dessen Seite, und sofort spürte Bran die wohlige Wärme die von dem stolzen Tier ausging, und diesem letztendlich seinen Namen eingebracht hatte.
Bran erwartete nicht das sein Gegenüber mit ihm teilte, er würde später etwas jagen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Dez 21, 2015 7:08 pm

"Möglich, aber sie nennen sich nicht selbst Wildlinge und liegen nicht alleine im Schnee herum", konterte er.
"Du kannst es aufgeben, mir etwas vorzumachen. Ich diene schon so lange Lords und Ladys, dass ich sie mit verbundenen Augen erkennen würde", entgegnete er.
"Mir ist es auch relativ egal, ob du nun ein Stark, ein Baratheon oder ein Lannister bist, solange deine Familie einen Söldner zu entlohnen weiß", erwiderte er schlicht. Er suchte sich selten seine Aufträge vor Auftragserteilung, aber er musste ohnehin denselben Weg gehen und wenn es ihm ein paar Münzen einbrachte, nahm er den Jungen eben mit. Wenn nicht, dann ist das Pech.
Er spießte das Kaninchen auf und langsam aber sicher wurde es gar und der Duft von gebratenem Fleisch hing in der Luft. Er wartete noch kurz, bevor er es aus dem Feuer nahm und mit dem Dolch teilte - sicher nicht gleich, aber der Zwerg brauchte auch nicht so viel wie er und es war ohnehin freundlich, dass er überhaupt teilte.
"Hier. Es kommt nicht gut, wenn mein Auftrag vor die Hunde geht, bevor ich das Geld habe", meinte er und sah zu dem Wolf, der gierig auf die Karnickelhälfte in seiner Hand starrte. Der Wolf gehört zu dem Jungen, also muss er sehen, wie er das Vieh satt bekam. Er biss derweilen von seiner Karnickelhälfte ab. Es war zwar zäh, aber das war hier oben alles, was man aß und es füllte immerhin den Magen. Wenn er den Jungen abgeliefert hatte, würde er sich ein ausgiebiges Menü in einem Wirtshaus gönnen, das stand fest.
"Etwa drei Tagesmärsche entfernt ist ein Wildlingsdorf mit einem kleinen Hafen. Dort umfahren wir die Mauer. Die Nachtwache ist mir zu schießfreudig", erklärte er dem Burschen und schürte die Glut, um möglichst lange Wärme entlocken zu können.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Dez 21, 2015 8:40 pm

Der junge Wolf sah zu dem Fremden der sich einfach zu ihm gesellt hatte.
"Wie ich bereits sagte, ich habe viel Zeit mit einem hochgeborenen Bastard verbracht.", erklärte der junge Wolf abermals, wobei er ein Augenverdrehen zustande brachte.
"Erwarte blos nicht zu viel.", meinte er dann, doch was sollte es.
Wenn dieser ihm nach Westeros half, umso besser. Und wenn er kein Geld bekam, konnte sein Gegenüber immerhin nicht sagen er habe ihn nicht gewarnt.
Neugierig beobachtete er wie er das Kaninchen zubereitete, er würde dies wohl demnächst vor den Augen des Fremden tun müssen, denn dann wurde er seinen Lordstatus endgültig los.
Oder er offenbarte sich als Warg, aber im Augenblick war ihm ersteres lieber.
Bran sah zu wie sein Gegenüber das Karnickel teilte, und ihm entging nicht das der Fremde das größere Stück für sich beanspruchte.
Doch seis drum, er könnte ihn auch einfach verhungern lassen, oder töten. Da rechnete der junge Stark dem Fremden es hoch an, auch wenn der Grund der war das er ihn abliefern wollte.
"Danke.", meinte der junge Wolf dennoch, und er biss in das gebratene Fleisch.
Es war zäh, doch er hatte schon schlimmeres gehabt.
Zum Beispiel die Wochen in denen sie fast nur von Nüssen gelebt hatten, weil Meera nichts mehr gefunden hatte.
Zumal hatte er gelernt sparsam zu leben, mussten sie doch auf ihrer Reise damals zu viert von einem Karnickel leben. Das hatten sie teilweise 7 Tage lang geschafft.
So war die kleine Hälfte ein wahres Festessen für den jungen Lord Stark.
"Hast du ein Messer, einen Dolch oder irgendwas?", fragte er dann, und er hoffte sein Gegenüber maß ihm so viel Intelligenz bei das er in seiner Frage keinen Mordversuch sah.
Denn selbst wenn er wöllte, so hätte er keine Chance gegen ihn.
Was er dann sagte lies ihn nicken.
"Damit kann ich leben, ich will den Krähen nicht näher kommen als nötig.", meinte Bran, und das entsprach der Wahrheit.
Immerhin wollte ihn ein Mann der Nachtwache töten, und er hatte diesen eigenhändig umgebracht- mehr oder weniger.
Wenn ihn das nicht als Wildling durchgehen lies wusste er auch nicht.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 22, 2015 12:11 am

"Schade, dass meine Vorräte so knapp sind, sonst hätte ich den Bastard, der Wildlingen jenseits der Mauer binnen Wochen perfekt beibringt, unter Lords zu reden, zu gern kennen gelernt", meinte er, auch wenn sein Tonfall verriet, dass er dem Jungen kein Wort glaubte.
"Ich bin Söldner, du solltest mir also früher oder später zugeben, dass ich Recht habe. Andernfalls gebe ich dich dem Meistbietenden und das sind meistens die Lannisters, die wohl nicht so gut auf Wölfe zu sprechen sind", gab er zu Bedenken. Er müsste es nicht erwähnen und könnte ihn einfach bei denen abliefern, aber er war doch etwas eitel und rechthaberisch und wollte einfach hören, dass er Recht hatte. Da war er manchmal doch recht eigen.
Als der Junge ihn nach einem Messer fragte, musterte er ihn kurz abschätzend, bevor er ihm dann sein Dolch gab. So leicht konnte dieser seine Rüstung nicht durchdringen.
Inzwischen schürte er erneut die Glut, doch es waren nur noch wenige Funken, die zunehmend erlöschten.
"Wenigstens da sind wir uns einig", entgegnete Tyr und aß sein Karnickel auf.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 22, 2015 12:43 am

Bran lachte plötzlich ganz leise, "Nenne mir eine Familie in ganz Westeros die auf die Starks gut zu sprechen ist.", entgegnete er dann.
Er wusste nur zu gut das die Meisten die Starks verachteten, als Verräter beschimpfte und sie das Haus am Liebsten am Boden sehen würden.
Und im Augenblick sah es nicht schlecht für eben diese Familien aus.
Bran nahm sein Tuch ab, und breitete es auf seinem Schoß aus, ehe er anfing das Kaninchenfleisch in dünne Streifen zu schneiden.
Damit kam er locker die drei Tage hin.
Als er damit fertig war gab er dem Fremden den Dolch wieder und er wickelte das Fleisch in das Tuch.
Wenn ich nur einen Sattel hätte..., dachte er. Denn dann könnte er das Fleisch verstauen.
Nun fing er an das bisschen zu Essen.
Um Summer machte er sich keine Sorgen. Wenn er Hunger hatte jagte er.
Der kalte Wind pfiff ihm um die Ohren und Bran seufzte leise.
"Okay. Vielleicht bin ich nicht ganz so ein Wildling wie man es erwartet.", räumte er schließlich ein, während seine tiefblauen Augen auf seinem Gegenüber gerichtet waren.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 22, 2015 8:26 am

Tyr dachte kurz nach.
"Viele kleinere Lords im Norden achten die Starks und halten zu ihm. Und auch einige Feinde der Lannisters würde wohl eher die Starks unterstützen. Der Verrat von Lord Stark und vor allem das Gebettel um Gnade tat dem Ruf der Starks nur nicht gerade gut, zumal der Lord ja mehr Ehrgefühl hatte, als sonst jemand. Vermutlich brachte ihn das zum Verrat und am Ende um. Männer von Ehre werden nie alt, das solltest du dir merken. Zumindest nicht, solange es ehrlose Männer wie mich gibt, die einem aus dem Hinterhalt einen Dolch in den Rücken rammen. Hält man an der Ehre fest, zieht man immer den Kürzeren. Solltest du also vorhaben, Alt zu werden, wirf die Ehre über Bord", riet er dem Jungen. Die ehrbaren Gegner waren für ihn immer die leichtesten. Sie ließen einen auf die Beine kommen und verwendeten nur Können statt Tricks wie er. So war er immer im Vorteil.
"Hier gibt es öfter Wild. Man fängt fast täglich was. Also iss besser, bevor du mir vor Hunger aus dem Sattel kippst", meinte er und nahm das Messer wieder an sich.
"Ich würde eher sagen, du bist gar kein Wildling, nichtmal ein verschrobener, sonst wüsstest du nicht über die Lage der Starks Bescheid. Was hinter der Mauer los ist, wissen die Wildlinge nicht und es interessiert sie nicht. Also erzähle mir jetzt nicht von Brynden Storm. Die Leute hier interessiert im Moment nur eins: den weißen Wanderern zu entkommen", gab er zu Bedenken.
"Aber wie dem auch sei. Lange kannst du dein Spiel nicht spielen. Spätestens im Norden wird man dich in den Tavernen erkennen. Ich werde sicher keine Schleichwege nehmen", fügte er hinzu.
"Schlaf jetzt. Ich übernehme die erste Wache", meinte Tyr und schlang den Pelzmantel um sich um etwas Wärme abzubekommen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 22, 2015 11:14 am

Nachdenklich blickte der junge Erbe des Nordens gen Himmel. Wie sehr wünschte er sich das sein Gegenüber recht behielt.
Das kleinere Lords und Häuser den Starks die Treue hielten, doch er wusste es inzwischen Besser. Die Boltons regierten den Norden, mit Tywin Lannister im Rücken.
Doch darüber lies er kein Wort über seine Lippen kommen, denn wie sollte er erklären das er das wusste. Er konnte ja schlecht sagen das er zu einem Grünseher ausgebildet wurde.
Das kauften ihm nicht einmal die Wildlinge ab, geschweige den ein Söldner aus dem Süden.
Die nächsten Worte des Mannes liesen den Jungen lächeln.
"Ich erlaube einem Söldner mich zu begleiten, aber mir soll es recht sein. Solange ich südlich der Mauer komme.", meinte der Junge dann.
Er könnte auch das Wolfsrudel auf ihn hetzen, doch warum sollte er sich die Mühe machen? Und warum sollte er seinen Trumpf ausspielen, wo er doch im Augenblick von der Gesellschaft profitierte?
Er teilte sein Essen mit ihm, und das Feuer wärmte auch ihn.
"Es gibt Wildlinge die gehen in Winterfell ein und aus.", meinte er dann ungerührt.
Was er dann jedoch sagte lies in Brans Kopf alle Alarmglocken schrillen, denn er hatte recht.
In den Travernen des Nordens erkannte ihn jeder, zumindest mit den langen Haaren wie er sie trug.
"Krieg ich noch mal deinen Dolch?", fragte er daher.
Dem Söldner dürfte inzwischen klar sein das er das Messer nicht gegen ihn richten würde.
Den Rat zu Schlafen befand Bran jedoch als gut, und Sommer schien der selben Ansicht zu sein, denn der Wolf trottete zu seinem Herren und kuschelte sich gleich an ihn.
Bran schloss seine Augen, und kuschelte sich gleich an seinen Wolf, und er genoss die wohlige Wärme die von Sommer ausging.
Das Feuer tat sein übriges dazu, und die Tatsache das der Söldner ihn verkaufen wollte, lies ihn zumindest sicher sein das er nicht im Schlaf ermordet wurde.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 22, 2015 3:32 pm

Tyr hörte ihm zu. Wildlinge, die in Winterfell spazieren gingen? In welcher Traumwelt lebte der Bursche denn. Wenn dann gingen sie ein und mussten für die Bewohner Winterfells arbeiten oder landeten im Kerker. Freund waren die Nordmänner und die Wildlinge ganz sicher nicht.
"Du wärst auch ziemlich dumm, es auszuschlagen, dass dich hier ein Söldner begleitet, zudem einen, der nicht daas erste Mal hier oben ist", meinte er.
Als der Junge um den Dolch bat, lachte er auf.
"Nun bekommt der kleine Lord Muffensausen", erwiderte er, gab ihm aber den Dolch und sah ihm zu, wie er seine Haare kürzte.
"Solang im DSüden dein Wolf dabei ist, erkennt dich ohnehin jeder. hier magst du anderen weiß machen können, dass das nicht ungewöhnlich sei, aber südlich der Mauer weiß jeder, dass die Starkkinder Schattenwölfe haben. Ihr habt sie ja durch halb Westeros spazieren geführt", erwiderte er.
"Willst du ihm jetzt auch das Fell kürzen und ihn als ein Pferd verkaufen?", fragte er amüsiert.
Tyr lehnte sich an dem Stein an und ließ seinen Blick über die weiße Ödnis schweifen. Seine Augen hatten sich an die Dunkelheit gewöhnt und hier gab es keine Verstecke. Gegner würde er schon in weiter Entfernung ausmachen können.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 22, 2015 4:23 pm

Im Buch erzählt Manke das er in Winterfell ein und aus gegangen ist... Rolling Eyes //

Der junge Wolf nickte leicht, denn der Fremde hatte recht. Zwar hatte er diesen Weg schon einmal zurück gelegt, doch damals hatten ihn Meera, Jojeen, Coldhand und Hodor begleitet.
Diesmal war er allein mit Sommer, und es wäre wahrlich ziemlich dumm von ihm diese Hilfe auszuschlagen.
Mit vor Kälte klammen Fingern nahm der Junge den Dolch erneut und er fing nun an seine Haare zu kürzen und diese dem Wind zu übergeben, der diese mit sich riss.
Und Bran musste einsehen das er gegen den Fremden nicht ankam.
"Was die Anderen gemacht haben weis ich nicht, ich für meinen Teil bin nie südlicher gekommen als in den Wolfswald.", meinte er dann.
Und es stimmte, denn aus Winterfell war er nie hinaus gekommen, zumindest nicht in die südliche Richtung.
Bei der Bemerkung über Sommer knurrte der Schattenwolf, weshalb Bran diesem beruhigend über das Fell strich.
"Ich habe meine Gründe weshalb ich lieber unerkannt in Westeros bleiben will.", meinte er dann nur.
Er galt als tot, andernfalls hätte er wohl die Eisenmänner oder die Boltons oder beide Häuser am Hacken kleben.
Und ohne Armee im Rücken konnte er sich das nicht leisten. Doch diese musste er sich erstmal aufbauen.
Und solange nahm er lieber die Identität eines Wildlingsjungen an.
Einen Trumpf hatte er schließlich noch, denn niemand vermutete einen Warg im Süden.
Als er seine Haare gekürzt hatte gab er den Dolch zurück und er legte sich hin und kuschelte sich an Sommer heran.
"Weck mich wenn meine wache fällig ist.", meinte er noch.
Denn mit seiner Fähigkeit hatte er diese stets übernommen, zudem musste er in der Übung bleiben, denn inzwischen fiel ihm das Wechseln der Körper so leicht wie früher das Klettern.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi Dez 23, 2015 12:00 am

Echt? O.o ich denk, die sind Feinde xD

"So? Nun, dann solltest du dir jemanden überlegen, wer mich für meine Dienste bezahlt und dir nicht ans Leder will", erwiderte Tyr. Dann hielt er Wache, währen die blasse Mondichel langsam über ihre Köpfe wandere. Es dürfte gegen drei gewesen sein, als Tyr den Jungen weckte.
"Du bist dran mit Wache halten, kleiner Lord"; meinte er und sah zu dem Jungen.
"Bei Sonnenaufgang gehen wir weiter", stellte er klar, bevor er sich selbst ein paar Stunden Schlaf gönnte.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi Dez 23, 2015 12:22 am

Ja, der erzählt der und ich glaub auch ein paar Andere gehen da ein und aus, unerkannt wohlbemerkt. Und Handel wird auch betrieben, also nichts mit spinnefeind. XD //

Der junge Nordländer öffnete ein Auge, und er musterte den Fremden kurz.
"Vielleicht stell ich dich in meine Dienste.", antwortete er dem Söldner nur. Er war immerhin ein Stark von Winterfell, und als Lord stand es ihm zu Söldner in seine Dienste zu stellen.
Und da er ihn sowieso für einen Lord hielt dürfte ihn diese Option nicht all zu viel ausmachen.
Er hoffte es stimmte was man über Söldner sagte, das sie nur nach Geldbörse auswählten und es ihnen egal war ob sie in den Diensten eines Greisen oder eines Kindes standen.
Auch wenn er fast erwachsen war.
Dann schlief er an Sommer gekuschelt ein.
Ihm reichten zum Glück ein paar Stunden Schlaf, denn früher war er Nachts ständig unterwegs gewesen.
Entweder hatte er sich in die Küche geschlichen, oder auf die Dächer.
Und dennoch war er am nächsten Morgen stets ausgeschlafen gewesen, und niemand in seiner Familie hatte verdacht geschöpft.
So war er sofort wach, als sein neuer Gefährte ihn weckte damit er den nächsten Wachdienst übernahm.
Und Bran übernahm den Dienst, jedoch auf seine eigene Weise.
Die Augen des Jungen wurden schneeweis, und er schlüpfte in einen Raben der hier herum flatterte. Dieser war offenbar schon an Warge gewohnt, denn er lies Bran gewähren.
So behielt Bran die Gegend im Auge, von oben, und mit weitaus besserer Sicht als in seinem eigenen schwächlichen Körper.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do Dez 24, 2015 7:52 pm

"Wenn mir der kleine Lord meine Dienste bezahlt, soll es mir Recht sein", erwiderte er.
Als der Junge Wache hielt, schlief er und bekam von dessen Fähigkeit nichts mit. Erst als die Sonne aufging, wachte er auf. Wie immer war es kalt, verdammt kalt, aber in zwei oder drei Nächten würde er in einem Bett oder einer Hängematte schlafen.
"Wir sollten gleich aufbrechen", meinte er und stand auf und sah zu dem Jungen, der keine Anstalten machte auch stehen.
"Wie rauf wartet der kleine Lord? Der Hafen kommt sicher nicht zu uns", sagte Tyr stirnrunzelnd. Er wollte schnellstens in dem Ort ankommen.
Tyr sah kurz zum Himmel. Im Augenblick schneite es nicht, doch in der Ferne konnte er dunkle Sturmwolken sehen und das gefiel ihm nicht. Er hoffte, dass dies kein Blizzard werden würde, denn die waren nicht ohne.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do Dez 24, 2015 11:23 pm

Der junge Nordländer sah zu dem Söldner und er nickte unmerklich. Das würde er, wenn er ihn in seiner Dienste stellte.
Das würde er jedoch erst entscheiden können wenn er wusste was sich im Norden des Landes abspielte.
Als die Sonne aufging kehrte Bran zurück und er bedauerte es ein wenig das sein Gegenüber nichts von seiner Fähigkeit mitbekommen hatte, denn diese hätte ihn wohl wirklich als Wildlingsjunge getarnt.
Aber wer wusste es schon, vielleicht ergab sich noch einmal die Gelegenheit, zumindest hinter der Mauer.
In Westeros sollte er diese Gabe nicht offen anwenden.
Zumindest nicht wenn er plante noch ein paar Tage länger zu leben.
Bran streckte sich und seine tiefblauen Augen funkelten den hoch gewachsenen Mann an.
"Das geht nicht so einfach.", gab der junge Wolf dann zu und er robbte sich durch den Schnee zu seinem Pferd das brav in der Nähe lag.
Bran kroch zu dem Tier hin und dieses rückte sich so zurecht damit Bran "aufsteigen" konnte.
Seine Hände gruben sich in das Fell des Tieres ein und er zog sich halb hoch, ehe er sein nutzloses Bein über den Rücken des Tieres hievte. Es war anstrengend und Schweiß perlte von der Stirn des Jungen, während sein Atem in der Luft hing.
Sommer bemerkte die morgendliche Qual seines Herren und er verbiss sich in die Hose des Jungen und half ihm so das nutzlose Bein über den Pferderücken auf die andere Seite zu bekommen.
"Danke Sommer.", wisperte der Junge Lord erschöpft und er kraulte Sommer hinter den Ohren was dem Wolf ein Winseln entlockte.
"Langsam.", flüsterte Bran seinem Reittiert dann leise zu damit der Söldner mit ihnen mithalten konnte.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Fr Dez 25, 2015 10:31 am

Tyr runzelte die Stirn und beobachtete etwas ungeduldig, wie der Lord sich auf sein Pferd hievte, was bald zehn Minuten dauerte.
"Morgen setz ich dich drauf. Ich will nicht jeden Morgen so viel Zeit vertrödeln", meinte er nur. Es interessierte ihn nicht wirklich, dass der Junge nicht laufen konnte. Es bestätigte ihn nur darin, dass der Junge ein Stark war. Die Wildlinge hatten keine Verwendung für Krüppel. Lords jedoch brachten ihre Söhne nicht um, zumindest meistens.
"Dann los. Ich will hier weg, bevor ich herausfinde, ob die Gerüchte über die weißen Wanderer stimmen. Nichtmal für das Geld von Westeros und Essos zusammen würde ich mich mit einem von denen anlegen", meinte er ernst. Es wurden immer Märchen von ihnen erzählt, doch wurden aus den Märchen Gerüchte und es wurden täglich mehr, während dieser Winter kälter ist, als die vorher und das beunruhigt ihn. Es soll Wege geben, um sie zu töten, doch wusste kaum einer, welche das waren. Vielleicht noch die Maester, aber selbst dafür würde er seine Hand nicht ins Feuer legen.
So lief er neben dem kleinen Lord her, während er die Umgebung wachsam im Auge behielt. Er wollte immerhin auch nicht in einen Wildlingshinterhalt geraten.
So vergingen einige Stunden, in denen nicht viel Geschah, außer dass Tyr eine junge Schneespinne tötete, die später ihr Abendessen sein würde. Ansonsten verlief die Reise bisher erfreulich ruhig. Tyr war zwar Söldner, aber er war hier oben über jeden Kampf weniger froh.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Fr Dez 25, 2015 11:15 am

Der junge Wolf sah mit funkelndem Blick zu seinem neuen Gefährten.
"Selbst Schuld. Es hat dich keiner gezwungen zu warten.", konterte Bran, denn inzwischen hatte er sich damit abgefunden nie wieder gehen zu können.
Auch hatte er gelernt mit dem Spott und den Blicken umzugehen und darüber hinweg zu sehen.
"Und solltest du mich töten weil ich ein Krüppel bin dann wirst du Wolfsfutter.", warnte er den Fremden.
"Mein Schattenwolf hat schon mal jemand getötet der mich umbringen wollte.", verriet er dem Söldner dann.
Und Sommer würde es wieder tun, was sein Knurren verriet.
Denn natürlich trottete der Schattenwolf neben seinem Herren her und hatte ein Auge auf ihn.
Bran lauschte den Ausführungen über die Weißen Wanderer und er nickte ungesehen.
"Drachenglas.", antwortete der Junge nur, denn er sah nicht ein weshalb er dieses Wissen für sich behalten sollte.
Nur die Tatsache das er welches dabei hatte verschwieg er.
Dieses hatte er von einem Mann der Nachtwache bekommen, damals bei Königinnenkron, in der Nacht als der Nachtwachenmanm mit der Wildlingsfrau zufällig im selben Turm Schutz gesucht hatten wie Meera, Jojen, Hodor und er.
Bran sah sich ebenfalls um, während er seine Gabe nutzte, und seine Augen weiß wie Schnee wurden.
Denn von oben sah man immernoch mehr als von unten, außerdem liebte Bran inzwischen das Fliegen so sehr wie das Reiten.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Dez 29, 2015 8:48 am

Tyr musterte ihn.
"Du bringst Geld. Entweder selbst oder ein anderer für dich, der mehr bietet. Da warte ich auch, nur ungern länger als nötig. Wenn du als Krüppel wen brauchst, um unter zehn Minuten auf dein Pferd zu kommen, hättest du das auch einfach sagen können. Wie gesagt. Morgen setz ich dich dtaur, dann sind wir schneller", erwiderte er.
"Kleine Lords können noch so verkrüppelt sein, sie werden nicht getötet - zumindest südlich der Mauer. Bei Wildlingen und dem Volk ist kein Platz für Krüppel. Da du noch lebst, bist du ein Lord und noch bin ich mir nicht sicher, ob du lebendig oder tot mehr wert bist. Das entscheide ich südlich der Mauer. Nur Lords aben genug Macht, um einen Schattenwolf an Bord zu nehmen oder eine scharfe Klinge. Zweiteres hast du nicht und ersteres willst du nicht zugeben, also bin ich den Wolf dann los. Greift er mich jetzt an, töte ich ihn und ich bin ihn jetzt los, also halt ihn an der kurzen erlegt. Ich habe schon einen Schattenwolf erlegt, da warst du noch nichtmal geboren und diesmal hat er keinen Überrschungseffekt, also kein Problem für mich. Du musst dir schon etwas Besseres einfallen lassen, um mir drohen zu können", stellte der Söldner fest. Es war nicht gelogen. Der andere Wolf überragte ihn sogar, im Gegensatz zu diesem kleinen Fifi, der ihm gerademal zur Brust reichte.
"Drachenglas? Das findet man kaum noch. Es gibt nur noch drei Drachen und ich bezweifle, dass sie mir welches machen. Zumal sie dann auch gleich selbst sich darum kümmern könnten, aber die kleine Targaryen wird warten, bis die Wanderer die Feinde zerschlagen hat. Zumindest wäre ales andere töricht von ihr", vermutete er.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi Dez 30, 2015 1:44 am

Bran hörte dem Fremden zu und er funkelte diesen an.
"Ich geh damit bestimmt nicht hausieren das ich nicht laufen kann.", stellte der Junge Wolf  mit etwas bissigem Unterton an den Söldner gewand fest.
Er sah zu ihm hinab, da er auf dem Pferd saß und somit den Mann leicht überagte.
"Und wie ich bereits sagte, mein Freund hier tötet jeden der mir ans Leder will.", entgegnete der junge Lord.
So ritt er langsam neben dem Söldner her und er behielt die Umgebung im Auge.
Was der Mann sagte löste in Bran nur ein leichtes Lächeln aus. Summer fand einen eigenen Weg um südlich der Mauer zu gelangen.
Er musste nicht auf ein Boot, nicht zwingend.
"Ja Drachenglas. Angeblich haben die Kinder des Waldes, oder die Nachtwache überall hier Drachenglas versteckt. Aber du hast recht. Südlich der Mauer findet man das Zeug eher selten.", gab er grinsend zu.
Er selbst hatte seinen Vorrat von einem Mann der Nachtwache.
Einem der ihn nicht hatte töten wollen.
Und doch war er sehr froh das er das Angebot ausgeschlagen hatte zur schwarzen Feste zu gehen.
Das Strafmaß für Dissertation bei der Nachtwache war ihm bekannt.
Was es hieß die Grünseherausbildung zu unterbrechen, das würde er wohl nie erfahren, oder eher als ihm lieb war.

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