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 "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven

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Third Eyed Raven
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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi Dez 30, 2015 1:44 am

Bran hörte dem Fremden zu und er funkelte diesen an.
"Ich geh damit bestimmt nicht hausieren das ich nicht laufen kann.", stellte der Junge Wolf  mit etwas bissigem Unterton an den Söldner gewand fest.
Er sah zu ihm hinab, da er auf dem Pferd saß und somit den Mann leicht überagte.
"Und wie ich bereits sagte, mein Freund hier tötet jeden der mir ans Leder will.", entgegnete der junge Lord.
So ritt er langsam neben dem Söldner her und er behielt die Umgebung im Auge.
Was der Mann sagte löste in Bran nur ein leichtes Lächeln aus. Summer fand einen eigenen Weg um südlich der Mauer zu gelangen.
Er musste nicht auf ein Boot, nicht zwingend.
"Ja Drachenglas. Angeblich haben die Kinder des Waldes, oder die Nachtwache überall hier Drachenglas versteckt. Aber du hast recht. Südlich der Mauer findet man das Zeug eher selten.", gab er grinsend zu.
Er selbst hatte seinen Vorrat von einem Mann der Nachtwache.
Einem der ihn nicht hatte töten wollen.
Und doch war er sehr froh das er das Angebot ausgeschlagen hatte zur schwarzen Feste zu gehen.
Das Strafmaß für Dissertation bei der Nachtwache war ihm bekannt.
Was es hieß die Grünseherausbildung zu unterbrechen, das würde er wohl nie erfahren, oder eher als ihm lieb war.
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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do Dez 31, 2015 8:38 am

"Verstecken kannst du es bei einer gemeinsamen Reise ohnehin nicht und mir ist das egal, ob du laufen kannst oder nicht, solange das Geld stimmt. Nur kostete es uns Zeit und die ist Hier oben kostbar", entgegnete er. Es stimmte, ihm war es egal, ob irgendwer ein Krüppel war, solange das Sümmchen stimmte, immerhin war er nicht umsonst Söldner. Selbst als Bastard hatte er früher doch einen gewissen Lebensstandard gehabt, den er gern pflegt - zumindest was Bordelle angeht. Er war auch nur ein Mann und das Familienzeugs war nicht seins, aber er hatte sehr gern für ein paar Stunden Frauen und das kostete. Zudem brauchte er Geld, sollte er sich eine Weile nach Essos absetzen wollen.
"Mag sein, aber ich tue dasselbe und ich bin ein besserer Kämpfer als dein tierischer Freund. Wenn du an ihm hängst, solltest du ihn an der kurzen Leine halten. Ich habe keine Skrupel, deinen Schoßhund zu töten, wenn er mich angreifen will", erwiderte er. Auch wenn der Wolf groß war, war er nur ein Wolf.
"Ich habe nicht vor, den ganzen Norden umzugraben. Wenn ich hier weg bin, bleibe ich südlich der Mauer und kommen die auch südlich, geh ich nach Essos oder noch weiter. So weit werden sie nicht reisen, zumindest nicht, solange ich lebe und danach ist es mir egal, ob die Welt vor die Hunde geht", stellte er fest.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do Dez 31, 2015 10:56 pm

Der junge Wolf sah zu seinem neuen Begleiter hinunter und er verdrehte seine Augen. Würde er nicht so schnell nach Winterfell müssen würde er seinem Pferd die Sporen geben und verschwinden.
Stattdessen sah er zu dem Mann dessen Name er nicht einmal kannte wie ihm bewusst wurde.
Doch eigentlich war es ihm auch egal, er wollte nur noch zurück zu seiner Familie.
"Die letzten Tage ging es auch.", meinte der junge Wolf dann und er seufzte leise.
"Aber wenn du es unbedingt willst dann setzt du mich ab morgen auf das Pferd.", meinte Bran dann.
Wenn er einmal drauf saß dann stieg er nicht wieder ab, denn er war selbst froh das er einmal hier oben saß.
Tyrs nächste Worte beeindruckten den jungen Wolf wenig.
Sommer würde ihm schon zeigen wo der Hase lang lief sollte dieser ihm etwas tun.
Auf alles weitere ging der junge Lord nicht weiter ein.
Im Notfall hatte er Drachenglas zur Hand, er verwahrte es am seinem Gürtel. Sollte ein weißer Wanderer sie angreifen so wusste er wie er das Drachenglas einzusetzen hatte.
Das war etwas was er während seiner Ausbildung zum Grünseher gelernt hatte.
Dies und noch vieles andere mehr. Dinge, an die er im Augenblick nicht einmal denken wollte.
Dinge die ihn nach allem was er gesehen und gehört hatte wirklich in Angst und Schrecken versetzten.
Bran wischte diese Gedanken zur Seite.
Er war aufgebrochen um seine Familie im Kampf gegen die Boltons und die Graufreuds zu unterstützen.
Alles andere war im Augenblick unwichtig.
Auch wenn ihm bewusst war das ihm als Grünseher das Wohl der Welt durchaus am Herzen liegen sollte, doch wie sollte er es schaffen die hohen Lords davon zu überzeugen das sie sich verbünden sollten, anstatt sich gegenseitig zu bekämpfen.
Außerdem hatte er niemals darum gebeten ein Grünseher zu werden.
Mit diesen Gedanken ritt er weiter gen Mauer.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa Jan 09, 2016 10:58 am

"Selbst Schuld, wenn du als Krüppel unbedingt hinter die Mauer gehen willst. Du hättest auch einfach tun können, was ein Krüppellord tut. In der Burg sitzen und den Göttern dankbar sein, dass du in eine Adelsfamilie geboren wurdest, denn alle anderen hätten dich einfach im nächsten See ertränkt und ein Problem weniger gehabt", entgegnete Tyr. Das war keine Schikane, sondern eingach die Wahrheit. Er war viel herumgekommen und wusste, wie der Hase lief. Er selbst hatte Glück, ein Pyke zu sein. Als namenloser Bastard hätte er wohl kaum die Waffenkunst erlernt, wondern hätte sich vermutlich als Dieb durchschlagen dürfen, wenn seine Mutter ihn nicht schon gleich erschlagen hätte. So hatte ihn sein adliges Blut den Arsch gerettet, wie vielen anderen Krüppeln und Bastarde auch. Er hatte zum Beispiel auch vom Gnom gehört. Jeder Bauer hätte das Baby damals in den Brunnen geworfen, aber ein hoher Lord brachte seine Brut nicht um, das soll angeblich Unglück bringen. Er bezweifelte, dass es die Götter interessierte, ob die Toten Adeksblut haben oder nicht. Das wird irgendein Krüppellord mal gesagt haben, um seinen Hals zu retten.
Auf dem Weg fing Tyr ein Kaninchen. Viel war an dem nicht dran, aber es war besser als nichts.

planst du noch was oder Sprung zum Hafen?

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa Jan 09, 2016 12:37 pm

Der junge Wolf lachte sarkastisch, "Dafür bräuchte ich erstmal eine Burg.", konterte er amüsiert.
Zumindest diese Aussage stimmte, denn seine Burg wurde ihm von Theon Greyjoy genommen.
"Du kannst mir ja eine versorgen.", schlug er dem Fremden dann vor während er weiter gen Hafen ritt.
"Ich habe meine Gründe.", meinte er dann nur und für einen Augenblick senkte er seinen Kopf.
Er konnte ja schlecht sagen das er ein Grünseher war, denn weder Wildling noch Westerosi würde ihm das abkaufen.
Denn Grünseher gehörten inzwischen in das Reich der Ammenmärchen.
"Hey, tu mir einen Gefallen, nenne mich südlich der Mauer nicht kleiner Lord.", forderte er seinen Begleiter dann auf.
Denn das konnte mächtig nach hinten los gehen wenn jemand erfuhr wer er wirklich war.
"Raven Greenseer.", stellte er sich nun schlussendlich vor.
Mit diesem Namen kam er überall durch.
Nur wenn sein neuer Begleiter ihn als Lord betitelte würde es brenzlig werden.

//
Nö nicht wirklich. ^^ Hatte mal überlegt die auf einen weißen Wanderer treffen zu lassen, aber die können auch gerne gleich zum Hafen. ^^

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Jan 10, 2016 11:56 am

"Ein Lord, der sich seine Burg abnehmen lässt, kann kein sehr guter Lord sein. Aber gut, ich habe selbst gehört, dass die Starks langsam ihre Köpfe verlieren", stellte er fest. Lord Stark hatte einige Kinder und einen Bastard, Der Bastard ist vermutlich zur Mauer, wie viele Bastarde es tun. Der Lord ist seinen Kopf in Königsmund losgeworden, der älteste Stark angeblich bei einem Hinterhalt, inklusive Mutter. Die anderen Kinder gelten als Verschollen, die zwei Jüngsten als tot. Aber wenn er es richtig in Erinnerung hatte, hatte er von drei Söhnen und zwei Töchtern gehört, folglich kann das mit dem tot nicht ganz stimmen, aber Gerüchten sollte man nie ganz Glauben schenken. Es war schwer, die Entwicklungen der großen Häuser nicht mitzubekommen. Da wird immer jeder Furz auf Märkten und in Kneipen erzählt. Zudem war er vor der Mauer die letzten Wochen im Norden, da erzählt man viel über die Starks und noch mehr über die Boltons.
"Ich allein gegen die Boltons? Dafür musst du mir aber schon ein ordentliches Sümmchen zahlen und ich bezweifle, dass du das hast. Aber die neuen Herren von Winterfell würden sicher was für den verlorenen Sohn von Lord Stark zahlen", stellte er fest.
Als der Junge seinen Namen nannte, lachte er herzlich.
"Junge, du hast keine Ahnung, wie die Welt funktioniert", stellte er fest.
"Wenn du unauffällig bleiben willst, dann musst du dir schon einen richtigen Namen überlegen und besser, du nimmst nur einen Namen, das weißt dich als titellosen Bastard aus. Als solcher reist es sich unsichtbar, nicht als Raven Greenseer. Das klingt, als hättest du zu lange den Geschichten deiner Amme gelauscht", meinte er. Er fragte sich, wie der Junge bisher hatte unentdeckt bleiben können. Gut, zwischen Winterfell und dem Norden ist nur die Mauer. Sein Bastardbruder wird ihn durchgeschmuggelt haben und die Wildlinge interessieren sich für solche Sachen nicht. Ja, anders kann es kaum gehen. Zu lustig, wenn Lords meinen, das Volk zu kennen. Dabei wissen sie nie wie die Welt außerhalb der Mauern läuft.
"Wenn du drauf bestehst, nenne ich so, aber wenn du enttarnt wirst, kassiere ich das Kopfgeld für dich ein, damit das klar ist. Oder du bist schlau und nennst dich Tom oder so. Dann bleibst du lange genug unentdeckt. Nur eine Frage bleibt es zu klären: Was ist mein Verdienst? Ich bin Söldner, ich arbeite für nie für nichts. Ich muss ja wissen, ab wann sich eine Auslieferung deinerseits sich für mich lohnt. Allein kommst du auf jeden Fall keine zwei Dörfer weit. Stimmt die Summe, bring ich dich zu Verbündeten, bieten die Feinde mehr, dann bringe ich dich zu ihnen. Mir ist das gleich, solange das Geld stimmt", stellte er fest.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Jan 10, 2016 10:15 pm

"Wie wäre es einfach damit, ein Lord ohne Burg ist kein Lord. Du hast mir den Titel verpasst, nicht ich.", stellte der junge Wolf dann fest und er sah zu seinem Begleiter hinab, und er lies sich zu einem gespielten Grinsen hinreißen.
"Ich rede von irgendeiner Burg, und du willst mir die größte Burg des Nordens verschaffen. Warum nicht gleich den eisernen Thron?", fragte er sarkastisch.
Er bemühte sich weiterhin wenigstens den Verdacht bezüglich seiner Herkunft von Winterfell wegzulenken.
Denn es hatte durchaus seine Gründe das er noch verdeckt reiste.
Er würde sich als Stark outen, aber wenn dann vor den richtigen Menschen, vor den richtigen Verbündeten.
Was sein Begleiter dann sagte lies den Jungen lediglich die Schultern zucken.
Er hatte vermutlich mehr gesehen als sein Begleiter glauben mochte, doch sah er es nicht wirklich ein mit ihm zu diskutieren.
Er sollte ihn lediglich südlich der Mauer bringen, seinetwegen auch direkt nach Winterfell.
"Dann eben Tom.", meinte Bran dann.
Die nächste Frage lies den Jungen grinsen.
"Du hast dich an mich rangehangen. Du kannst ja die Starks Fragen was sie für mich ausgeben wollen.", schlug er dann vor.
Er könnte ihm durchaus ein Angebot machen, doch dafür war es noch zu früh.
Zumal er noch nicht wusste wer genau noch hinter den Starks stand, und wer nicht.
Solange er das nicht sicher wusste, band er den Söldner nicht durch das nötige Geld an sich.
"Ich komme von hinter der Mauer, hier ist Geld eher Mangelware.", stellte der junge Wolf dann fest.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Jan 11, 2016 10:17 am

Tyr runzelte die Stirn.
"Es ist in halb Westeros bekannt, dass sich die Starkkinder Schattenwölfe halten. Jeder, der dich südlich der Mauer mit ihm sieht, weiß, wer du bist. Und ich habe dich schonmal gesehen, als ich vor ein paar Jahren mal auf Winterfell war. Du konntest gerade mal laufen und bist gewachsen, aber eine Ähnlichkeit gibt es, wenn man es weiß. Und als Starkjunge haben dich viele gesehen. Kurze Haare hin oder her, dein Gesicht ist das Gleiche", meinte er.
"Ich kann ja den nächsten, der die Starkkinder sucht, ja einfach fragen, ob er dich erkennt. Wenn du Recht hast und ich mich irre, hast du ja nichts zu befürchten. Ich glaube, die Boltons und die Lannisters lassen nach Ihnen suchen. Beides wohlhabende Häuser", fügte er hinzu.
"Ich habe gerade keinen Auftrag und wenn man hier draußen einen kleinen Starkjungen findet, wär man dumm, ihn ziehen zu lassen. Und wenn du mir nichts bieten kannst, gehen wir halt geradewegs nach Winterfell und klären die Identitätskrise. Ich kann nur gewinnen. Selbst wenn du kein Stark bist, haben die Boltons eigentlich für einen Söldner immer Arbeit", stellte Tyr fest.
"Und versuche besser nicht abzuhauen, sonst müssen dein Pferd und dein Fiffi dran glauben", stellte er gleich klar.

Im nächsten Post mach ich nen Sprung ^^

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Jan 11, 2016 12:08 pm

Bran hörte dem Fremden zu und er seufzte leise, 'Ja, weil Arya, Sansa und Robb ihre Wölfe überall herum geführt haben.', dachte der junge Wolf während sein Blick sich verdüsterte.
Er selbst hatte Summer meistens außen vor gelassen, Maester Luwin hatte ihn dazu angehalten Summer nicht mit in die Halle zu den Audienzen zu nehmen.
Nur einmal hatte er Summer dabei gehabt, als Robb zu den Fahnen gerufen hatte.
Als der Fremde meinte er sollte nicht versuchen abzuhauen da sonst sein Wolf dran glauben würde, knurrte dieser wütend.
Doch Bran schaffte es mit nur einem Blick den Wolf wieder zur Ordnung zu rufen.
Der junge Wolf seufzte resignierend, sein Blick weiter nach vorn gerichtet.
"Dann nach Winterfell.", meinte er und bei dem Gedanken wurde ihm schon irgendwie seltsam.
Nach einer Weile des Schweigens sah er hinunter zu seinem Begleiter.
"Wer bist du eigendlich?", fragte er schließlich.

// okay ^^

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Jan 12, 2016 9:32 am

Tyr sah zu dem jungen Lord. Stimmt, das Vorstellen hatte er versäumt.
"Ich bin der Söldner Tyr und tätig in Essos und ganz Westeros", meinte er. Manchmql gab es Aufträge, aus Westeros in Essos und umgekehrt und es gab nicht viele Söldner, die solche Dienste anboten. Die meiste spezialisierten sich auf ein Gebiet. Manche sogar auf Regionen, wie den Norden. Das waren meist welche, die sich immer noch einen Funken Ehre hatten und sich mit ihrem Haus verbunden fühlten. Tyr würde für die richtige Summe sogar sein eigenes Haus auslöschen, was für ihn durch ein gewisses Vertrauen der Familie sogar erleichtert werden würde. Aber bisher zeigte niemand Interesse für das Haus Goodbrother. Dieses war halt relativ unbedeutend. Wenn, dann käme ein solcher Auftrag vermutlich maximal von den Greyjoys.

Sie waren noch knapp zwei Tage unterwegs, als sie den Hafen erreichten.
"Schick deinen Wolf weg. Mit dem lässt uns keiner an Bord", wies er den Jungen an und ohne eine Reaktion abzuwarten ging er zu dem nächstbesten Fuhrmann, der ihn nach ein paar Worten an einen anderen Kapitän verwies. Ein paar Münzen später hatten sie zwei Plätze auf dem Schiff. Das Geld würde er mit dem Jungen Vielfach wieder reinholen, da war er sich sicher und wo drehte er sich um, um den Jungen zu holen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Di Jan 12, 2016 11:19 am

Der junge Wolf hörte dem Söldner zu und er wirkte für einen Augenblick ganz neidisch.
Wäre er kein Lord würde er wohl ebenfalls nach Essos reisen. Er wollte die Pyramiden von Mereen mit eigenen Augen sehen, oder durch das große Grasmeer reiten.
Doch das waren Träume eines kleinen Jungen.
Er hatte eine Aufgabe zu erfüllen.
So waren sie noch zwei Tage unterwegs, bis sie den Hafen erreichten.
Tyrs Worte liesen Summer das Fell zu Berge stehen, doch Bran nickte nur.
Er streichelte dem Schattenwolf durch das Fell während er ihm leise zuflüsterte, "Wir sehen uns auf der anderen Seite der Mauer."
Bran wusste das Summer einen Weg finden würde, vielleicht würde er sogar bei Ghost vorbei schauen.
Dank seiner Fähigkeit wusste Bran das die Beiden sich hin und wieder trafen.
Aber wieso auch nicht. Summer und Ghost waren Brüder.
Bran lies sich auf das Schiff helfen, die Kapuze seines Mantels hatte er tief ins Gesicht gezogen.
An Deck lies er sich auf eins der Fässer setzen, und er schaute hinaus aufs Meer.
Über ihnen kreisten Vögel umher und Bran schlüpfte hin und wieder in eins der Tiere, was ihm inzwischen so leicht fiel wie früher das Klettern.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Jan 17, 2016 9:34 am

Tyr beachtete den Jungen nicht weiter. Auf dem Schiff konnte dieser ja schlecht abhauen. Er hatte ihn einfach auf einem Fass abgesetzt und war dann auf dem kleinen Schiff eine Runde gegangen, um sich von dem Zustand des Schiffes zu überzeugen. Gut war er nicht, aber doch gut genug, um nicht gleich unterzugehen. Er sprach auch mit einigen Matrosen, um den neusten Klatsch und Tratsch aus dem Norden zu hören. Da dies kein Schiff für lange Reisen war, bewegten sie sich wohl nur hier in der Gegend.
"Hab was gehört, was dich interessieren könnte. Das ältere Stark-Mäechen ist wieder auf Winterfell. Sie wurde mit dem ehemaligen Snow der Boltons verheiratet, der wohl nun ebenfalls zum Bolton ernannt wurde. Kannst dich also für ein paar Minuten auf ein Wiedersehen freuen. Es sei denn, wir werden vorher von Lord Baelish in Empfang genommen. Der ist nun Herrscher über die Erie. Im Norden scheinen die Ländereien ihre Besitzer so oft zu wechseln, wie ein Söldner seinen Herren", stellte er amüsiert fest. Für einen Söldner war so etwas eine sehr freudige Botschaft, denn bei solchen Zeiten gab es oft sehr gutbezahlte Aufträge.
"Das wird ein lohnender Aufenthalt im Norden", meinte er gut gelaunt.
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hab mir überlegt, ob Baelish die wirklich in Empfang nehmen sollte xD Ansonsten liefert Tyr den wirklich in Winterfell ab, wenn Brandon nicht mit einer überzeugenden Bezahlung rausrückt xD

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Jan 17, 2016 2:09 pm

Ein Aufenthalt auf der Erie... why not. Klingt Lustig. Jetzt stell ich mir Bran in den Himmelszellen vor. Jeder zittert vor Angst, nur Bran liegt da völlig gechillt drinnen. Aber fährt das Schiff dann nicht einen riesen Umweg. ^^*
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Bran wusste nicht wie lange er auf dem Fass hockte, als er wieder angesprochen wurde.
Er hörte das es sein Begleiter war, und er kehrte in seinen Körper zurück, er sah Tyr jedoch aus schneeweißen Augen heraus an.
Die Augen des junge Wolfs wurden wieder normal, und als er sah das ein paar Seeleute in ihre Richtung sahen bemühte sich der junge Lord um einen desinteressierten Blick.
"Was interessiert mich dieses Starkmädchen?", fragte er dann, und das so laut das die Leute es hören konnten.
Doch heimlich freute er sich darauf Sansa wieder zu sehen, und ihr neue Hoffnung zu geben.
Rasch überlegte er als Tyr diesen Baelish erwähnte, Baelish hatte seine Mutter oft erwähnt, damals noch als Meister der Münze.
Doch er war sich sehr sicher das er diesem Baelish noch nie begegnet war. Also wäre es wohl zu seinem Vorteil wenn sie bei diesem landen würden.
Denn ob es auch für ihn ein lohnender Aufenthalt war, das wusste er noch nicht.
Ihm wären ein paar Lords aus dem Norden lieber gewesen,  denen er sich gezeigt hätte.
Doch dann eben so.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Jan 18, 2016 6:02 am

Ach, ein Matrose schickt nen Raben los und Baelish schickt paar Reiter los, um Bran zu empfangen xD
____________
Tyr sah stirnrunzelnd zu Brandon, dessen Augen schneeweiß waren. Manche Kinder taten das immer liebend gern, um Leute zu erschrecken.
"Schläge auf den Hinterkopf rücken die Augen wieder zurecht", entgegnete er unbeeindruckt.
"Du musst dir schon was besseres einfallen lassen, um mich zu erschrecken. Würdest du dich in ein Tier verwandeln, könnte mich das vielleicht beeindrucken, aber Augen verdrehen? Eu bist echt ein seltsames Kind", stellte er fest und sah wieder aufs Meer. Morgen um die Zeit würden sie ankommen.
"Gib dich nicht unbeeindruckt. Mir machst du nichts vor. Du würdest dir nie einen Decknamen zulegen, wärst du nicht bekannt wie ein bunter Hund und hättest dir auch nicht die Haare abgeschnitten und hättest den Wildling gespielt. Du bist wie ein Feigling abgehauen, als die anderen angerückt sind. Ich denke, damit hast du nicht unbedingt Pluspunkte gesammelt. Jeder anstäneige Mann wäre bis zu letzt geblieben und wären nicht abgehauen wie die Ratten auf dem sinkenden Schiff", meinte er.
"Vermutlich rotieren deine Eltern und dein Bruder vor Scham im Grab. Du musst eine ziemliche Enttäuschung für sie sein", stellte er höchst amüsiert fest.
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dann lass ich sie im nächsten Post aufgabeln xD

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Jan 18, 2016 4:55 pm

Nur was will Baelish von Bran? ^^' Und welcher Matrose hat den Verraten? Der wird Wolfsfutter. XD XD XD
_____________

Bran sah Tyr nun wieder aus tiefblauen Augen heraus an und im Blick des Jungen lag nun etwas ungläubiges.
"Hast du etwa noch nie einen Warg gesehen?", fragte er dann mit einem leicht spöttischem Unterton.
Das diese Matrosen hier nicht wussten was das war wunderte ihn nicht. Doch das Tyr das nicht kannte, wo er doch angeblich öfters hinter der Mauer unterwegs war.
Denn unter Wildlingen waren Warge das normalste der Welt.
Was er dann sagte traf den jungen Wolf wie einen Messerstich.
Er sah hinaus auf das Wasser während er gegen seine aufkommenden Emotionen kämpfen musste.
'Robb hat alle guten Soldaten mitgenommen und Winterfell schutzlos zurück gelassen! Ich habe ihn gebeten nicht zu gehen! Und ich habe ihn um ein paar Männer gebeten.',
Bran schlug mit seiner zur Faust geballten Hand auf seinen tauben Oberschenkel.
Theon hatte Robb dazu gedrängt, warscheinlich hatte er damals schon geplant sie zu hintergehen.
'Wie Robb! Wie hätte ich Winterfell beschützen sollen!?', Bran musste plötzlich gegen alles ankämpfen was er seit seiner Flucht erfolgreich zurück gedrängt hatte.
Mit einem funkelndem Blick sah Bran zu Tyr auf.
"Ich gelte offiziell als Tod wenn du es genau wissen willst. Mein Bruder und meine Mutter glaubten mich für Tot als sie gestorben sind. Sie haben alle Männer mitgenommen, für irgendeinen Krieg, und mich und meinen Bruder zurück gelassen weil wir auf das Haus aufpassen sollten. Dann wurden wir von einem feindlichen Clan angegriffen, und um meinen Bruder zu schützen sind wir geflohen.", berichtete der junge Wolf dann und er musste sich zusammen reißen um nicht die Beherrschung zu verlieren.
"Das wars, mehr musst du nicht wissen.", meinte er dann ruhig aber sehr bestimmt.
Brans Hände hatten sich wieder gelöst, und er blickte wieder hinaus aufs Meer.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa Jan 23, 2016 2:58 pm

Tyr zuckte die Schultern.
"Wenn ich Aufträge haben, schlüpfen sie nicht in andere. Soll ich welche töten, warte ich nicht, bis sie Soweit sind, in mich zu schlüpfen", erwiderte Tyr unbeeindruckt.
"Sieht aber nicht sehr vorteilhaft aus. Bei Frauen punktest du damit vermutlich weniger", stellte er fest.
"Na und? Erwartest du Mitleid? Ich bin durchaus zufrieden: Ich weiß nun sicher, was ich Als Verhandlungsbasis zu bieten habe - und das ich Recht hatte", entgegnete er gut gelaunt. der amtierende, offiziell tote Lord Stark könnte sogar einige Golddrachen einbringen. Er war wirklich zufrieden. Er wusste ein oder zwei Lords, die gut zahlen würden. Er würde wohl einen Raben fortschicken. Der Junge würde Geld bringen. Ob er ihn dem Tod auslieferte, interessierte ihn nicht.
Er dachte eine Weile nach. Die Lannisters? Oder vielleicht Baelish? Der hatte zumindest öfter Aufträge für ihn. Die Lannisters könnten ihm mehr zahlen. Andererseits war Baelish näher. Da war die Gefahr, den Jungen zu verlieren, geringer...

Grund genug? XD

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa Jan 23, 2016 5:19 pm

Wolltest du die nicht aufsammeln lassen? ^^ Aber amtierender Lord? ^^° //

Brandon lachte belustigt, "Und das entscheidest du?", fragte er mit leicht spöttischem Unterton.
Dann aber zog er eine Braue nach oben, "Du hast ja Vertrauen in meine Fähigkeiten, ich fühle mich geehrt.", meinte er dann.
Es gab wenige Warge die andere Menschen kontrollieren konnten, er gehörte selbst zu diesen wenigen. Doch er befand es für sicherer diese Fähigkeit für sich zu behalten.
Tyrs nächstes Kommentar lies den Jungen lediglich die Schultern zucken.
"Südländerinnen vielleicht nicht. Aber hinter der Mauer gilt es als Ehre mit dieser Fähikgeit geboren zu werden.",
verriet er dann ungerührt.
Das Tyr sich wenig beeindruckt gab wunderte Bran nicht, er hatte ihn inzwischen ein wenig einschätzen gelernt, in den letzten Tagen.
"Nein, ich brauche kein Mitleid.", antwortete er dann und er seufzte lautlos.
Sollte er sein Glück ruhig versuchen, die Lords würden ihm schon erzählen wer er war wenn er ihn vorstellte.
Zumindest hoffte er das, denn er hatte wenig Lust gleich einem Lannister ausgeliefert zu werden. Obwohl er sich auch bei denen zu verteidigen wüsste.
Bran sah wieder auf das offene Meer hinaus, ihm war nicht wohl bei der ganzen Sache, aber gut.
Dann rollte er die ganze Sache eben vom Süden her auf.
Vielleicht gab es ja noch lebende Starkmänner die nur darauf warteten das die Starkarmee sich wieder zusammen tat.
Er hatte geplant durch den Süden zu reisen, doch noch nicht jetzt.
Erst hatte er den Norden absuchen wollen, und erst dann den Süden...

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Sa Jan 30, 2016 10:47 am

"Entscheiden? Ich töte sie einfach, bevor sie loslegen. Eine Wurfaxt oder ein Dolch in den Rücken ist ein recht effektives Argument. Wenn ich weiß, wer ein Warg ist, renne ich sicher nicht mit einem Schwert frontal zu. Ich töte sie aus dem Hinterhalt, bevor sie wissen, dass ich da bin", erwiderte er ungerührt. Er hatte keine Probleme damit, feige aus dem Hintergrund anzugreifen. Ehre und Ruhm machten nicht reich, tote Leute schon und da ist egal, wie die drauf gehen. Er könnte ein ganzes Heer vergiften und würde sein Geld bekommen.
Bei seinen nächsten Worten lachte er schallend.
"Dafür macht das dein Krüppeldasein wieder zunichte. Hinter der Mauer ist dein Name nichts wert und Warge sind doch genug verbreitet, dass es völlig egal ist, ob du lebst oder nicht. Und lange überlebst du allein nicht", meinte er. Ohne seinen Wolf konnte er sich nicht verteidigen und ohne Pferd nicht vorwärtskommen.

So fuhren sie fast vier Tage durch die eisigen, dunklen Gewässer, vorbei an der kilometerhohen Mauer und immer weiter südlich. Sie legten schließlich Auf der Höhe von Schnellwasser an, nachdem Tyr ein paar Silberhirsch springen ließ. Er hoffte, der Junge war die Investition wert.
"Wir gehen dort vorn in das Gasthaus für die Nacht, bestimmte er und führte das Pony mit Bran einfach zum Gasthof. Dort band er es an und warf sich den Jungen kurzerhand über die Schulter. Lord Baelish, der nun Lord von diesen Ländereien war. Würde eine Eskorte hierher schicken, die sie dann zur Erie bringen würden.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Jan 31, 2016 1:11 am

Bran sah zu seinem Begleiter, und beinahe wäre ihm ein Lächeln entwichen. Auch wenn sein Vater ihn dafür vermutlich Ohrfeigen würde, er bevorzugte das Töten aus dem Hinterhalt ebenso.
"Bevor du mich aufgesammelt hast kam ich ziemlich gut zurecht.", erinnerte er seinen Begleiter dann und er verdrehte seine Augen.
"Und meine Name ist weder vor noch hinter der Mauer nichts wert.", meinte er ungerührt.
Die Zeit der ehrbaren Starks war vorbei, seine Familie war tot.
Und das nur weil sie an die Ehre geglaubt hatten.
Er hingegen hatte seine Ehre schon lange gebrochen.
Er dachte an den Mann der Nachtwache, der ihn vor ihren Entführern gerettet hatte, um ihn selbst umzubringen.
Er hatte sich damals selbst entführen lassen, nur um dann in Hodor zu schlüpfen und dem Kerl der es auf ihn abgesehen hatte den Hals umzudrehen.
Ein kurzes Funkeln tauchte in den Augen des jungen Wolfels auf, er würde es wohl ganz klar wieder tun.
Was hatte Ehre seiner Familie gebracht? Nichts.

Die vier Tage verliefen recht schweigsam, zumindest für ihn. Er lauschte hin und wieder den Gesprächen der Matrosen, oder er lies sich von Tyr auf den neuesten Stand bringen.
Denn dieser erfuhr mehr da er sich überall auf dem Schiff herum trieb.
Bran jedoch saß auf dem Fass, da scheinbar auch die Matrosen der Meinung waren das er dort gut aufgehoben war.

Am zweiten Tag stiegen neue Leute hinzu, doch was diese berichteten lies dem jungen Wolf das Blut in den Adern gefrieren.
Er hörte immer öfter einen Namen den er seit Ewigkeiten nicht mehr gehört hatte, Rickon Stark.
Bran erinnerte sich. Er hatte Osha und Rickon nach Karholt geschickt, zu den Umbers.
Er hatte sie für treue Vasallen der Starks gehalten. Sollte er sich so getäuscht haben.
Der junge Stark verfiel in nachdenkliches Schweigen, während er Tyrs Sticheleien weitestgehend ignorierte.
So verflogen die restlichen zwei Tage bis das Schiff anlegte und Tyr Bran auf das Pferd half das er hatte mitnehmen dürfen.

So ritt er, sich umsehend, durch das Gebiet, bis Tyr ein Gasthaus ansteuerte.
Wobei Spelunke wohl das treffendere Wort war.
Er lies sich wiederstandslos vom Pferd heben, und er hoffte das Tyr ihn in irgendeiner Ecke absetzen würde.
Die Kapuze hatte der junge Wolf tief ins Gesicht gezogen, denn hier waren ihm eindeutig zu viele Leute.
Und erst jetzt wurde ihm bewusst wie lange er nicht mehr unter Menschen gewesen war.
Bran hoffte das die Leute hier andere Sorgen hatten als sich einen jungen Wildling zu genau anzusehen.

Doch das sein Begleiter ihn über die Schulter geworfen hatte, hatte auch ein was Gutes, denn der Junge hatte sich Tyrs Dolch angeeignet.
Bran fühlte sich hier bedrohter als oben im Norden in der rauen Wildniss.
Den Dolch hatte er an seinen Gürtel gesteckt, als Tyr ihn abgesetzt hatte.
So fühlte er sich doch um einiges Sicherer, hier, umringt von Lannister, Bolton und Greyjoysoldaten, und wer hier noch alles sein Unwesen trieb.

// Ich hab mal editiert, ich will mal etwas Action reinbringen. ^^

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    So Feb 07, 2016 9:37 am

Tyr bemerkte nicht, dass Brandon ihm seinen Dolch entwendete, sonst hätte der wohl eine Ohrfeige kassiert, die sich gewaschen hatte. Keiner vergriff sich an Tyrs Waffen, die seinen Lohn sichern und jede von ihnen hatte ihm bisher gute Dienste geleistet. Wie schon erwähnt - er hatte nichts bemerkt. Stattdessen ging er zur Theke und ließ sich zwei Humpen Bier geben. Endlich richtiges und nicht das gestreckte Gesöff von hinter der der Mauer. Damit ging er zu dem Jungen und stellte ihm den Humpen hin, während er einen behielt.
"Ich hoffe doch, du entpuppst dich jetzt mal ansatzweise als Mann und heulst mir jetzt nicht die Ohren voll, dass du noch keinen Alkohol trinken darfst. Nach so einer Schiffsfahrt gibt es nichts Besseres", stellte er fest und trank genießend ein paar Schlucke. Das tat echt gut! Der Junge war schmächtig. Ein Humpen würde ihn zumindest angetrunken machen, das erleichterte alles, wenn die Soldaten von Lord Baelish kamen. Er war da schon trinkfester. Es brauchte schon ein paar Humpen, bis er betrunken wurde. Er schätzte, dass die Soldaten in etwa einer Stunde hier eintreffen würden. Das würde ihm einige Silberhirsche, vielleicht sogar Golddrachen einbringen. Den jungen Lord Stark, ehemaliger Herrscher über Winterfell.
Er sah sich um. Keiner der anderen schien den Jungen zu erkennen - umso besser. Er hatte nicht so große Lust, hier zu kämpfen, er wollte nur sein Bier genießen, bis man ihn und seinen Goldesel abholt.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Feb 15, 2016 5:01 pm

Der junge Lord Stark zog sich in die hintere Ecke des Tisches zurück. Die Kapuze hatte er tief in sein Gesicht gezogen. Er hoffte nur das ihn hier wirklich niemand erkannte.
Mit wachsamen Blick beobachtete er wie Tyr zum Thresen ging, während er Summer in der Nähe spürte. Er hatte ja gewusst das sein Freund den Weg schon finden würde.
Offenbar war er kürzer bei Ghost gewesen als gedacht.
Besser für ihn, denn so hatte er seinen Schutz, auch wenn Summer inzwischen Klug genug war sich nicht vor seinem Herren zu zeigen um diesen nicht als Stark zu enttarnen.
Bran erwartete eigendlich das Tyr ihm nichts mitbrachte, doch stattdessen brachte er zwei große Humpen Bier mit.
Er war zwar ein Grünseher, aber hinter das Geheimniss warum Erwachsene liebend gern Bier tranken, das würde ihm wohl auch noch in 100 jahren und 1000 Zeitreisen und Visionen verborgen bleiben.
Nicht das er all zu scharf darauf war wieder dorthin zurück zu kehren, von Brynden von einer Vision zur Nächsten getrieben zu werden.
Vielleicht würde er nach Essos segeln, in den Schattenländern von Ashaii sollte es angeblich Menschen geben die ihm helfen konnten.
Doch zuerst hatte er hier eine Aufgabe zu erfüllen, und dann hielt ihn nichts mehr auf diesem verfluchten Kontinent.
Der Junge sah auf, als Typ ihm den Krug hinstellte.
"Was kümmern mich die Gesetze?", fragte er dann schulterzuckend.
Er legte seine Hände um den Humpen, er hatte einmal ein Glas Dornischen probieren dürfen, damals als sein Vater König Robert empfangen hatte.
Doch er hatte damals nichts viel damit anfangen können. Es war ihm zu bitter gewesen.
Dennoch hob er den Humpen an, und er trank etwas davon.
Er verzog das Gesicht, und wieder schüttelte er sich leicht.
"Auch wenn ich mich frage was ihr an dem Zeug so toll findet.", gab er dann zu, bevor er noch einen Schluck trank.
So verstrichen ein paar Minuten, als ein paar angetrunkene Ritter die Kneipe stürmten, sie trugen ein Lannisterbanner, doch Bran hatte mitbekommen das man Bannern nicht wirklich trauen konnte.
Überall lagen zerfetzte Banner herum, und hatte man ein Lannsiterbanner bei sich wurde man meistens verschont.
Ein Starkbanner sollte man hingegen ignorieren, und wenn man angezweifelt wurde pisste man besten noch darauf.
Es dauerte nicht lange bis es zu einer Prügelei kam und irgendwann zog alles und jeder in der Traverne sein Schwert.
Bran hoffte das er in dieser Bekleidung zu uninteresannt war, und bald schon war auf Tyr umringt von 5 Rittern und Soldaten.
Und auch er selbst wurde gepackt und auf den Boden geschleudert- doch Bran war schnell, und er nahm den Dolch, und er wehrte sich, bis er dem Typ der ihn bedrohte die Kehle aufschlitzte.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi Feb 24, 2016 8:27 pm

Tyr lachte.
"Seltsamerweise sagen das alle Kinder und trotztdem trinken alle Männer Bier", stellte er belustigt fest. Er war ja auch nicht gerade mit Bier großgezogen worden. Er hatte es eklig gefunden, doch wie so vieles, was man hasst, lernt man es irgendwann lieben. Das war beim Bier so, beim Töten und beim Sex auch. Kaum einer ist schon als kleines Kind begeistert von nackten Frauen. Das alles startet in einem Alter, dass sich Hass in Liebe wandelt und anders herum. Schon seltsam...
Er war aber nicht hier, um zu philosophieren, sondern um sein Bier zu genießen und darauf zu warten, dass seine Belohnung hereinspazierte. Es kamen Soldaten herein, doch trugen sie das falsche Wappen, weshalb er nicht zu ihnen ging. Offenbar war es nur eine Patrouille und so widmete er sich seinem Bier - bis dann binnen Minuten jeder gegen jeden kämpfte. Er hatte irgendwie den Auslöser verpasst.
Keiner achtete mehr auf den Wirt, der die Einrichtung beklagte und so zog schließlich auch Tyr sein Schwert, als der erste auf ihn losging. es folgte ein weiterer und noch einer und nocheiner, bis er letztlich von fünf Rittern umzingelt war und sich Stück für Stück wieder frei kämpfte. Er wusste, warum er Lannistersoldaten hasste. Die waren einfach unausstehlich.
Erbemerkte, dass auch einer aufden Jungen los ging, als diese kleine Ratte seinen Dolch zog. Da gab man schonmal ein Bier aus und schon wird man zum Dank bestohlen! Nun, dann soll er es wenigstens auch anwenden und er widmete sich inzwischen den anderen Soldaten, ließ den Jungen aber nicht aus den Augen, jederzeit bereit einzugreifen, sollte dieser ernsthaft in Gefahr sein.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mo Feb 29, 2016 7:06 pm

Der junge Wolf hatte es geschafft die blutende Lannisterleiche von seinem Körper zu bekommen. Er lag zwischen der Bank und der Wand, und seine nutzlosen Beine konnte er ebenfalls nicht verwenden um aufzustehen, oder den Körper wegzuschieben.
Da wurde die Leiche angehoben, und er erwartete schon Tyr zu sehen, doch es war ein anderer Soldat mit Lannisterbanner.
Der Kerl griff ihn, und gerade als Bran mit dem Dolch nach dem Kerl stechen wollte, schlug der Soldat seinen Arm gegen die Wand.
Der Dolch glitt dem Jungen aus den Fingern, und ein Knacken verriet das seine Hand nicht ganz unversehrt geblieben war.
Der Junge wurde hochgehoben, und aus dem Wirtshaus gebracht, er sah noch das Tyr noch immer von Soldaten umringt war.
Na immerhin konnte Tyr seinen Dolch wieder einsammeln.
Bran wurde auf ein Pferd gesetzt, und ein Soldat setzte sich hinter ihn und sie ritten los.
Der junge Wolf wusste nicht wie lange sie ritten, die Wälder waren an ihnen vorbei geflogen, und mit ihnen einige Häuser.
Irgendwann mitten in der Nacht hielten sie an, und während Bran an einen Baum angekettet wurde, lauschte er den Gesprächen der Soldaten.
Und was er zu hören bekam gefiel ihm so überhaupt nicht.
Er erfuhr alle grausamen Details der "roten Hochzeit", mit denen einige Soldaten prahlten, und er erfuhr das sein Halbbruder tot war, und Sansa von Ramsay gefangen gehalten und gequält wurde.
Der Junge erfuhr so alles was er wissen musste.
Seinen Kopf hatte er gesenkt, und er täuschte vor zu schlafen.
Doch er lauschte, und er grübelte fieberhaft nach einem Plan.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi März 02, 2016 4:48 pm

Tyr war unterdessen wieder von neuen Soldaten umringt. Hier musste ein Nest sein. Er bemerkte, wie sie den Jungen mitnahmen. Er tötete die zurückgebliebenen Soldaten und trat nach draußen. Die Kerle waren weg und es war zu dunkel, um etwas zu erkennen. Ein ziemlich beschissener Tag. Neben ihm wieherte ein Pony - das Pony des Jungen.
"Das kannst du vergessen", meinte er nur. Er würde ganz sicher nicht auf einem Pony reiten. Sein Ruf war wertvoller, als der Junge.
Er trat wieder in das Wirtshaus zurück und wischte das Schwert an eine der Leichen ab, bevor er über diese stieg und sich an die Theke setzte.
"Ein Bier", orderte er. Er würde sicher nicht durch halb Westeros einem Rotzbengel hinterherlaufen, der ihn bestahl. Zumal er, wenn es wirklich Lannisters waren, potentielle und gut zahlende Auftraggeber vergraulen würde. Das war der Bengel nicht wert. Sollten sie ihn behalten und tun, was sie wollten. Er würde noch ein paar Aufträge in Westeros erledigen und dann nach Essos reisen. Dort ein schönes Leben mit Frauen im Arm, Wein in der Hand und ab und an paar Tote, während sich die weißen Wanderer und die Menschen in Westerros gegenseitig die Köpfe einschlugen. Also trank er sein Bier und würde dann irgendwo ein Zimmer nehmen.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Mi März 02, 2016 7:10 pm

Bran erlebte noch weitere finstere Tage, in den Fängen der Lannistersoldaten. Er erfuhr weitere grausige Details, erfuhr was aus Sansa geworden war, erfuhr was aus Rickon geworden, war, und auch das sein Bruder Jon angeblich tot sein sollte.
Doch es gab auch ein Gutes, denn am siebten Tag kam es zu einem Kampf, den die Lannistersoldaten haushoch verloren. Ein Mann in rotem Umhang nahm sich des Jungen an.
Er stellte sich Bran als Thoros von Myr vor, einem roten Priester aus Ashaii.
Und dieser Mann bewerkstelligte etwas, was Bran für unmöglich gehalten hatte- er schaffte es seine Beine zu heilen.
Die Nacht war schmerzhaft gewesen für den jungen Wolf, und Summer, sein Schattenwolf, hatte ihm beigestanden.
Doch als die ersten Sonnenstrahlen auf Westeros fielen, war Bran wieder in der Lage seine Beine zu bewegen.
Die ersten Schritte waren etwas wackelig gewesen, doch mit steter Übung hatte er das Laufen von neuem gelernt, und nicht blos das.
Die Mitglieder der Bruderschaft hatten dem jungen Wolf geholfen wieder das Reiten neu zu lernen, und den Schwertkampf.
Und auch Bran hatte sich verändert- er hatte das Versteckspiel aufgegeben, und er zeigte sich nun offen als Lord Stark von Winterfell.
Er hatte einen Plan gefasst, und dieser sah vor das er eine Armee zusammen stellte, denn überall im Land tummelten sich noch Starksoldaten- die sich nach dem Ende des Krieges der fünf Könige verstreut hatten.
Viele lieferten sich Schwertkämpfe, und Bran mischte sich ein.
Er trat für Angeklagte bei einem Schietsspruch durch Kampf ein, und gewann kampf um Kampf- und das Vertrauen der ehemaligen Kämpfer für Robb und Eddard.
Thoros war zufrieden mit seinem Schützling, denn er war der Auffassung das der Norden des Starks gehörte.
Doch Sansa wurde festgehalten, und Rickon ebenso.
Und Bran plante noch mehr.
Denn er erfuhr wie Schwach die Lannisters waren.
Doch er erfuhr auch noch mehr- nämlich das die weisen Wanderer die Mauer erreicht hatten.
Und natürlich war seine Heimat am bedrohtesten.
Ihm war klar das er den Norden beschützen musste, wenn er ihn zurück erobern wollte.
Doch wie?
Bran grübelte, bis ihm plötzlich etwas einfiel.
Hatte dieser Söldner Tyr ihm nicht von Drachen erzählt? Und wusste dieser nicht wo sie zu finden waren?
Bran fasste seinen Entschluss.
Ein Pfiff, und ein kleiner schwarzer Rabe den er Snowflake getauft hatte kam zu ihm.
"Der ist für den Söldner Tyr. Finde ihn.", flüsterte er dem kleinen Vogel ins Ohr, und er gab ihm den Zettel.
Treff mich in drei Tagen am Weiswasserhafen, hatte der junge Wolf darauf geschrieben.
Dann sattelte er sein Pferd, ein Soldat der sich zu seinem Berater hochgearbeitet hatte bekam den Befehl.
In drei Tagen erreichte er Weiswasserhafen locker, wenn er in schnellem Tempo ritt.
Er hoffte das Tyr kam.
In seiner Tasche hatte er einen Sack voller Golddrachen, er hoffte das die ausreichten um Tyr auf seine Seite zu ziehen.
Seinen Wildlingsumhang hatte er inzwischen gegen die typische Kleidung der Familie Stark getauscht, selbst sein Umhang wurde von seiner Schattenwolfbrosche zusammen gehalten.
So erreichte er nach drei Tagen Weiswasserhafen, und er hielt Ausschau nach dem Söldner.

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BeitragThema: Re: "When the white Winds blow" || Arawn ~ Raven    Do März 03, 2016 8:16 pm

Tyr hatte den Knirps schon wieder so ziemlich vergessen. Es vergingen einige Wochen und Monate, bis dann mal Gerüchte aufkamen, dass Lord Stark zu den Waffen rief. Offenbar hatte der kleine Lord langsam mal verstanden, was es bedeutet, Lord zu sein. Hatte sich ja auch lange genug Zeit gelassen. Wenn er wie sein Vater war, gab es aber nur wenig Anlass, ihm seine Dienste anzubieten. Stark hielt nicht viel von Söldnern. Seine Ehre hatte ihn am Ende den Kopf gekostet. Deshalb war er auch auf dem Weg nach Casterlystein, wo der neue Lord Lannister saß. Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis dieser Jaime das wurde. Der Gnom ist stiften gegangen und soll sich mit den Targaryen verbündet haben - manche behaupten sogar, er wäre ein Bastard und zur Hälfte Targaryen, aber das bezweifelte Tyr. Cercei war Mutter Regentin, die konnte den Platz auch nicht einnehmen. Der Sohn war König. Ein Cousin, Vetter oder irgendsowas hatte dann Casterlystein geführt, war aber beizeiten bei einer Schlacht gefallen. Nunja, irgendwann wurde dann der einhändige Lord. Er hatte ziemlich lange gebraucht, um da durchzustehen, aber bei guten Auftragsgebern machte er sich die Mühe.
Nunja, so ritt er den Königsweg entlang und Pfiff ein Lied. Die letzte Nacht hatte er mal eine richtig gute Hure gehabt, das Wetter war gut und ihn trennte nur noch ein Auftrag von Essos. War doch ganz gut.
Und dann kam ein Rabe. Er war etwas überrascht, den Schattenwolf als Siegel zu sehen, aber egal. Der kleine Lord hatte endlich mal Eier bewiesen und vielleicht nun sogar Geld. Es könnte sich lohnen. Er hoffte zumindest, dass dieser den Preis eines Söldners kannte - seinen Preis.
Drei Tage. Hatte der Knirps mal bedacht, dass Westeros groß war? Das hieß wohl, sich beeilen. Auftraggeber ließ man nicht warten und so gab er seinem Pferd die Sporen und schaffte es tatsächlich rechtzeitig dorthin.

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