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 Hexxe

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Hexxe
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BeitragThema: Hexxe   Mo März 05, 2012 5:58 pm



Name: Hexxe
Bevorzugte Genres:
- Romance
- History
- (Dark) Fantasy
- Real Life
- Mystery
-> Am besten ein Gesunder Mix aus all dem^^
Vorlieben: Liebesdramen, was, wo man so richtig schluchzen kann und ich spiele meistens sehr intelligente Frauen aus der gehobenen Gesellschaft, also meist Adlige, Individuen, Führungspersönlichkeiten, Dramaqueens...
Abneigungen: Metztel-, Gewalt- und Folter-RPGs
Ich spiele am liebsten m/w: w
Beispielpost:

@Hexxe schrieb:
Nadira ließ sich die Schritte zeigen und tanzte begeistert mit. Sie konnte sich nicht erinnern, schonmal so viel Spaß gehabt zu haben. Und sie machte sich auch bald keine Gedanken mehr darum, ob das Johann störte, oder ob sonst irgendjemand sich daran stören könnte, dass sie heute so viel Spaß hier hatte. Sonst war niemand da und konnte das nicht verstehen und Johann hatte schließlich auch kein Problem, sie aus seinen Gedanken zu verbannen. Nach dem Tanz trat eine junge Jigeunerin auf und sang eine schöne, melancholische Ballade, der Nadira ganz ergriffen lauschte. Die Ballade erzählte die Geschichte eines Mädchens, das sich in einen Jugendfreund verliebt hatte. Sie hatte Angst, ihm das zu sagen, doch schließlich wollte sie sich trauen. Er ließ sie aber nicht zu Wort kommen, sondern erzählte ihr bei dem Treffen ganz begeistert von einem anderen Mädchen und, dass er dieses heiraten würde. Da traute sie sich wieder nicht und tat so, als freute sie sich mit ihm. Und weil er es ganz offensichtlich so gern wollte, dass sie sich in einen seiner besten Freunde verliebte, nahm sie dessen Heiratsantrag an. Eine große Doppelhochzeit wurde gefeiert, aber tief in ihr war das Mädchen unglücklich. Bald schon fand sie heraus, dass das andere Mädchen ihren Freund betrog. Das ertrug sie kaum und machen ihrem Freund gegenüber Andeutungen, der diese jedoch nicht verstand. Erst nach Jahren fand er das heraus und verstieß seine Frau. Nun interessierte er sich wieder mehr für das Mädchen, das aber nicht daraufeingehen wollte, weil sie ihren Mann nicht betrügen wollte. Sie liebte ihn nicht, aber sie wollte ihn auch nicht bloß stellen. Ihr Mann aber wurde eifersüchtig und warf ihr vor, sich heimlich mit ihrem Freund zu treffen, Dabei wurde er so wahnsinnig, dass er seinen besten Freund umbrachte und das Mädchen verstieß.
"Sie brachte den toten Körper behutsam fort aus dem Dorf, dorthin zurück zu dem Rosenbusch am See. Dort hob sie ein Bett aus und bettete ihn hinein, dort neben dem Rosenstrauch am See. Sie selbst legte sich zu ihm in das Ehebett, geschaffen aus einer Liebe, die den Tod übersteht. Und als die Sonne die beiden liebkoste und die Vögel ihr Morgenlied anstimmten, da war es Nacht geworden für sie und zwei Sterne blinkten auf am heller werdenden Himmel."
Nadira wischte sich rasch die Tränen weg, so sehr hatte das Lied sie berührt.
So lang eher selten, aber meine Standartlänge liegt bei min. 350-400 Zeichen.Wenn mir absolut nix einfällt.
bevorzugte Perspektive: 3. Person (Sie), teils auktorial


Spielerprofil nicht mehr aktuell, siehe Update weiter unten.

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Zuletzt von Hexxe am Do Dez 05, 2013 10:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Hexxe
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BeitragThema: Re: Hexxe   Sa Okt 06, 2012 2:02 am


IDEEN FÜR EIN RPG

Genre: Real Life, Historisches, Romanze
Charaktere (männlich/weiblich): Gesucht wird jemand, der den Herren spielt XD
Romantik (ja/nein): Oh JAAAA!
ungefähre Handlung: Ich hab mal wieder Stolz und Vorurteil gesehen und würde dazu gern ein RPG machen. Mi8ch fasziniert Mary, die irgendwie immer und überall übergangn oder belächelt wird. Die Handlung würde also nach Jane's und Lizzy's Hochzeit spielen und Mary lernt irgendwie (vll. eher in einer Bibliothek oder so, sie scheint keine große Ballgängerin zu sein) einen jungen Mann kennen, der sich später als der Sohn einer vermögenden Familie herausstellt, an die Mr. Collins das Erbe verkauft hat und die die Bennets nun rausschmeißen wollen.
Sonstiges: Ich würde Mary spielen. Den Film braucht man nicht ubedingt gesehen haben (Buch braucht man nicht, kenn ich auch nicht XD), aber ich merke hier mal an, dass das zur Jahrhundertwende 18./19. Jahrhundert spielt. Andere Fragen kann ich beantworten.

Diese RPG-Idee ist nicht mehr aktuell, auch wenn sie nicht ausgespielt wurde


Zuletzt von Hexxe am Sa Nov 30, 2013 12:25 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hexxe   Di Apr 16, 2013 11:15 pm


IDEEN FÜR EIN RPG

Genre: Fantasy
Charaktere (männlich/weiblich): ich werde einen weiblichen Chara spielen, also kann es schon kein m/m sein
Romantik (ja/nein): selbstverständlich^^
ungefähre Handlung:
Ich lese gerade "Engelsmorgen" von Lauren Kate. Es geht darin um Engel, bzw. um gefallene Engel, die sich in zwei gegnerische Lager aufspalten: Engel (gemeinhin als "gut") bezeichnet) und Dämonen. Und dann gibt es noch kleinere Gruppierungen, die einfach nur Ärger und Stunk machen wollen^^
Meine Idee ist nun, dass ein Engel und ein Dämon gemeinsam nach etwas suchen müssen, was diese nervigen Gruppierungen nicht in die Finger bekommen sollen und zwar sollen die das während des18-tägigen Waffenstillstands finden (ok?). Da beide sehr hochrangig sind in ihrer Gruppe, hat aber jeder auch noch den Auftrag, den anderen zur eigenen Gruppe zu "bekehren".
Sonstiges: Also, wie gesagt, ich werde eine Sie spielen. Ob ich nun eine Engelin oder eine Dämonin spiele spielt keine soooo große Rolle^^
Aber einen Namensvorschlag hätte ich schon: Verführung



IDEEN FÜR EIN RPG

Genre: Fantasy
Charaktere (männlich/weiblich): ja, es gibt Charaktere und meine ist mal wieder weiblich
Romantik (ja/nein): vielleicht
ungefähre Handlung: Ich hab keinen blassen schimmer, mir spukt nur irgendetwas mit Nixen oder so im Kopf herum^^
Sonstiges:  ähmmmm

Diese RPG-Idee ist nicht mehr aktuell, auch wenn sie nicht ausgespielt wurde


Zuletzt von Hexxe am Sa Nov 30, 2013 12:55 am bearbeitet; insgesamt 4-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hexxe   Fr Sep 27, 2013 3:09 pm

!!!UPDATE!!!

Name: Hexxe
Bevorzugte Genres: Eigentlich alle
Vorlieben: Tolle Geschichten, vll. auch mit vielen Kniffen, bei denen ich selbst über der Lösung auch etwas brüten kann und bei denen die Post eine gewisse Länge haben Eure Charaktere haben noch andere Möglichkeiten zu reagieren, als bloß auf die wörtliche rede zu antworten.
Abneigungen: Metztel-, Gewalt- und Folter-RPGs und RPGs, bei denen sich der Tipppartner keine Mühe gibt. Es geht nicht darum, möglichst schnell viel zu schreiben, sondern schöne Posts mit angemessener Länge. Jedem kann mal nichts einfallen, aber da kann man mich per PN kontaktieren und ich kann auch meinen Post noch mal überarbeiten. Ihr merkt vielleicht schon, ich mag keine Posts, die in fünf Minuten und 150 Zeichen mal eben hingeklatscht werden.
Ich spiele am liebsten m/w: w
Beispielpost:

@Hexxe schrieb:
Lamia hörte dem Doctor aufmerksam zu und nickte nachdenklich, als er vermutete, es könnte sich um eine Falle handeln.
„Da hast du Recht, das könnte sein“, antwortete sie und warf dem Zugang zum Transportsystem einen fast schon fragenden Blick zu, als erwarte sie von diesem eine Antwort.
„Andererseits überleg mal, welche Reaktion der Fund der Skelette bei uns ausgelöst hat? Deine Worte waren: ‚Ich schätze zu Fuß gehen ist in diesem Fall wohl gesünder. ‘ Und ich habe dir ohne zu zögern beigepflichtet. Dieses zur Schau stellen sollte Panik verursachen, da sind wir uns einig, oder? Aber Panik hätte man auch an anderen Orten verursachen können, an Orten, an denen die Skelette schneller gefunden worden wären. Und man hätte auch keine ganzen Skelette dafür gebraucht, Ungeziefer in der Mensa hätte schon gereicht, um alles in Aufruhr zu versetzen. Aber die Skelette sind hier und es ist auch nicht nur ein Skelett pro Kapsel, jede Kapsel ist komplett gefüllt. Also ging es auch nicht darum, irgendwie die Chancen zu erhöhen. Das ist auch eine Warnung: Geht nicht hier rein oder das passiert auch mit euch. Oder eine Falle getarnt als eine Warnung, ja. Aber das finden wir später raus. Wenn du willst, dann kannst du ja hier warten, bis ich wieder zurück bin“, schlug sie vor und sah ihn von der Seite an, ehe ein ungemein breites, freches Grinsen ihr Gesicht erhellte. Sie kannte den Doctor seit einer ganzen Weile und vor allem kannte sie ihn gut genug, um zu wissen, dass er ganz sicher nicht zurückbleiben und abwarten würde, während sie was auch immer tun würde. Das wusste sie noch nicht genau, aber spätestens wenn sie dort war, würde ihr schon was einfallen.

„So weit, so gut“, murmelte Lamia, als sie fertig war, atmete tief durch und ging zu der Wand, an der der Zugang zu den Treppen war und berührte mit ihrem Zeigefinger eine kleine, unscheinbare Delle. Die Treppen waren normalerweise nur für Hochschulangehörige, Hausmeister und Reinigungskräfte, sowie für ausgewählte andere Personen benutzbar, da man von den Treppen zu den Wartungsschächten gelangen konnte. Sie war unter anderem im Bereich Bildung tätig, hielt immer wieder als Gastdozentin Vorträge und war eine Förderin der Universität, insbesondere der Bibliothek und ihre Familie hatte eine Stiftung, die die politische Jugend förderte und jedes Semester ein Politikstipendium vergab. Das waren alles Einzelheiten, von denen eigentlich jeder im Imperium wusste, sowas brachte vielleicht auch die alte Familie mit sich. Aber all diese Umstände sorgten dafür, dass Lamia mit der Universität gut vernetzt war und deswegen auch bestimmte Entscheidungen treffen konnte.

„Autorisierung: Lamia Iúlia Lacrima“, erklärte sie ruhig und gedämpft, als die Wand sich scheinbar in Luft aufgelöst hatte und sie hindurchgetreten waren und Lamia auf der anderen Seite ihren Zeigefinger wieder auf eine ähnliche Delle gelegt hatte. Sie spürte ein sanftes Vibrieren und die Delle erwärmte sich ein wenig, was bedeutete, dass die Schnittstelle sie erkannt hatte.
„Das Transportsystem ist defekt und bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Sämtliche im Betrieb befindliche Kapseln steuern den nächsten Ausstieg an und alle leeren Kapseln steuern die nächste Wartungsbucht an. Die Treppen werden offen zugänglich, Wartungsbereiche nur für Personen des Levels RVB zugänglich.“
Sie nahm ihren Zeigefinger weg und hörte, wie sich das System neu einstellte, während sie sich zum Doctor umwandte.
„Das ist jetzt fast wie der Nachtmodus, da sind die Kapseln auch außer Betrieb. Ich musste die drei mit dem brisanten Inhalt aber erst wegschieben, weil sonst hätte das System zwar Gewicht aber keine Körperwärme erkannt und angenommen, dass da vielleicht Bücher drin liegen und die Kapseln zunächst zur Fundstelle umgeleitet, wo sie geleert worden wären. Da sie in der Wartungsbucht sind, sind sie schon nicht mehr in Betrieb und bleiben deswegen, wo sie sind“, erklärte sie beiläufig und zeigte ihm den Weg zum Sekretariat, wo sie bald eine andere Ajale mit Zugang und Praxis im Labor gefunden hatten. Ein junger, schmächtiger Mann, den vor lauter Aufregung, als er aus der Verlesung geholt wurde, um ihnen zu helfen, lauter bunte Funken umtanzten und der sich ausgesprochen eifrig daran machte, die Partikel zu untersuchen.

Lamia freute es immer sehr, wenn sich junge Leute so freuten, helfen zu können. Sie sah ihm an, dass er sich dadurch ausgesprochen wichtig fühlte und das gönnte sie ihm. Es war gut, sich wichtig zu fühlen. Sich selbst immer klein zu halten, hatte keinen Sinn und minderte nur das Selbstbewusstsein. Man sollte sich niemals unter Wert verkaufen und dazu war ein gesundes Selbstbewusstsein unerlässlich.

„Also, das hier sind die Werte der weiß- äh, der perlmutfarbenen Partikel“, erklärte der Mann, als er mit den Untersuchungen fertig war und zeigte ihnen ein Hologramm, das mehrere helle Punkte zeigte.
„Die Partikel senden zu wenigen Punkten und zwar genau hier und das ist“, er machte eine wirkungsvolle Pause, „in den alten Katakomben.“
Lamia runzelte die Stirn und beugte sich näher an das Hologramm.
„Welche Katakomben?“
„Welche?“
Der Student sah ratlos aus.
„Geh mal etwas weiter raus, dann kann ich rausfinden, wo die hinsenden“, antwortete sie seufzend. Sie hatte keine Lust, dem Studenten eine Lehrstunde über die Geschichte dieser Stadt zu halten. Der Mann tat wie ihm geheißen und Lamia schnappte nach Luft.
„Das ist das Senatsgebäude, also die unter der Via delle Sette Chiese. Ja, die Straße heißt nicht mehr so“, fügte sie an den Studenten gewandt hinzu und sah dann kurz zum Doctor.
„Das sind die Domitilla-Katakomben, da können wir ja Ewigkeiten suchen!“
Sie wusste, wie groß die Katakomben waren. Sie hatte sich als kleines Kind einmal – und sie schwor, dass sie nicht mehr wusste, wie sie dorthin gelangt war – in den Katakomben unter Rom verirrt und für gehörig Aufruhr gesorgt, als sie als wütend flackerndes Feuer auf der Suche nach einem Ausgang aus dieser dunklen, kalten, feuchten Hölle plötzlich mitten im Senat war. Ab da wurde die Erinnerung lustiger, denn plötzlich waren alle wie ein wilder Ameisenhaufen umhergewuselt und hatten versucht herauszufinden, was da eben passiert war. Der Belüftungsschacht sah heute noch etwas angekokelt.
„Natürlich, irgendwie müssen die die Spionpartikel ja in den Saal gebracht haben“, murmelte sie in einen nicht vorhandenen Bart.
„Gut und was haben die anderen ergeben?“, hakte sie dann nach, woraufhin der Student bekümmert aussah.
„Nicht viel, die hatten sich an Kleidung festgesetzt, nicht an haut. Das kann nur heißen, dass die Maße, die sie ergeben haben, falsch sind. Die Betroffenen müssen sich dick in Kleidung verpackt haben. Ansonsten haben die Stempel der anderen Partikel nur ergeben, dass sie aus einem Laden in der Tufex-Galaxie stammen. Nicht gerade um die Ecke.“
Lamia schüttelte den Kopf.
„Nein, sogar sehr weit weg. Was will jemand von dort hier? Eventuell von noch weiter weg, wenn wer auch immer die Partikel unterwegs gekauft hat.“

Sie klatschte in die Hände, um alle aus der andächtigen starre zu reißen.
„Dann werde ich die Spionpartikel jetzt in die Luft jagen“, erklärte sie und nahm sich den Tontiegel, der noch immer den feinen Staub beinhaltete.
„Es könnte sein, dass du gleich etwas Chaos im Hinterkopf wahrnimmst und desorientiert bist“, warnte sie den Doctor vor, ehe sie mit beiden Händen in den Staub griff und damit alle Partikel in sich aufnahm. Sie spürte ein heftiges brennen, was sie aber nicht sonderlich störte. Stattdessen beobachtete sie ihre Hände und grinste breit, als silberweise Flammen aus ihren Händen schossen, ein Beweis dafür, dass sie alle restlichen Spionpartikel gleich zeitig verbrannt hatte. Hoffentlich hatte das bei den Lauschern auch einen hübschen Knall gemacht.

Sie bedankte sich bei dem Studenten noch kurz und zog dann den Doctor weiter zu einer der Wartungsbuchten, zu denen sie ihnen Zutritt verschaffte und eine einzelne 2er Kapsel wieder in Betrieb setzte.
„Wir wissen, irgendetwas ist unter dem Senat und ich weiß, wie es da reinkommt. Die Universität ist dort, wo früher die Via Appia Antica war, sagt dir sicher etwas. Und auch hier sind Katakomben unten drunter. Ich will wissen, was hier ist und wenn es mir nicht gefällt, will ich das beenden“, erklärte sie ihm währenddessen. Als die Kapsel aber nicht sofort so funktionierte, wie Lamia das wollte, versetzte sie ihr einen verärgerten Tritt und sofort lief alles wunderbar.
„Na geht doch! Muss ich erst immer böse werden?“, murmelte sie und öffnete das Verdeck. Diesmal erwartete sie keine böse Überraschung und sie bedeutete dem Doctor, sich zu setzen.
„Weißt du, jetzt bin ich vielleicht vernünftig und verantwortungsbewusst, aber als ich noch hier studiert habe, war ich für etwas berühmt“, bemerkte sie beiläufig, während sie sich mit dem System der Kapsel verband und von automatischer auf manuelle Steuerung umschaltete, sonst würden sie sich nicht bewegen können.
„Ich habe immer manuell gesteuert und ich habe die meisten Unfälle im Transportsystem auf meinem Konto. Ich glaube, ich bin auch die einzige, die jemals im Transportsystem einen Unfall gebaut hat. Naja, 214, um genau zu sein, aber damals konnte man den Wartungsbereich noch nicht so gut von den Treppen abgrenzen und was man noch weniger wollte, als dass ich weiterhin mein Unwesen treibe war, dass ich in den Wartungsbereich gelangen könnte. Amüsant, wie sich die Zeiten ändern“, stellte sie fest und schloss dann die Kapsel.

Elysia war schon eine ganze Weile Unterwegs, als sie hinter sich ein leises Geräusch hörte und sofort herumfuhr. Eine sehr kleine Gestalt stand vor ihr. Es könnte ein Mädchen oder eine Frau sein, aber sie war sehr klein und ging ihr nur bis zur Hüfte und war in ein schmuddeliges Hemd gekleidet, das aussah, als hätte jemand versucht aus einem Putzlumpen eine Tunika zu basteln. Die Gestalt hatte einen proportional etwas zu großen Kopf, von dem wilde, hellgraublaue Kraushaare in allen Richtungen abstanden. Das Gesicht wurde von einem Paar faustgroßer, bernsteingelber Augen dominiert, die aber an den Schläfen saßen und somit in entgegengesetzte Richtungen sahen und von ausgesprochen langen, schwarzen Wimpern umrahmt wurden. Darunter befand sich ein winziger Knubbel, der eine Nase darstellen könnte und die Lippen waren bläulich und sehr dünn, eigentlich war der Mund, aus dem stumpfe Zähne hervor lugten, kaum mehr als ein Spalt. Die Lippen waren nicht das einzige, was dünn war, auch die Arme und Beine sahen aus wie zerbrechliche Zweige, die von einem Stückchen weißer, fast durchscheinender Haut überzogen worden waren. Das einzige, was irgendwie gefährlich aussah, waren die schwarzen, glänzenden Fingernägel. Aber sie sahen aus wie … naja, wie Fingernägel und nicht wie Krallen. Und auffällig war auch, dass jede Hand sieben lange, dünne, knochige Finger hatte.

Und diese kleine Gestalt zitterte und bibberte und fast schien es, als würden die Augen sie sehr ängstlich betrachten. Und nach dieser eingehenden Musterung war Elysia zu der Überzeugung gekommen, dass sie kleine Person keine Gefahrdarstellte.
„Ist dir kalt?“, fragte sie sie daher etwas freundlicher und entwickelte sich aus ihrer Palla, sodass sie selbst nur noch in der Tunika dastand und reichte der Gestalt den Stoff. Doch die schüttelte überrascht den Kopf, schien aber sofort ruhiger und etwas zutraulicher zu werden.
„Warum bist du weggegangen?“, fragte sie mit fiepsender Stimme. Elysias Lächeln gefror bei diesen Worten.
„Wir haben dich mitgenommen, damit du in Sicherheit bist und dann bist du weggegangen.“
„Du hast mich entführt?“, fragte Elysia verärgert, doch statt einer Antwort ließ sich die Gestalt nur auf den Boden fallen, versuchte sich zusammenzukugeln und mit Armen und Beinen so gut es ging zu schützen.
„Bitte tu mir nicht weh, ich will dir doch gar nichts tun, wir wollten helfen“, wimmerte die winzige Kugel, was Elysia dazu brachte, verärgert zu schnauben.
„Komm steh auf! Ich wird dir schon nichts tun! Warum sollte ich auch? Du scheinst mir wesentlich verletzlicher als ich es bin, auch wenn ich dir das mit der Entführung übel nehme, aber das können wir lösen, wenn du mir raus hilfst“, bot sie an. Aus dem Knäul aus Haut und Knochen lugte eines der bernsteinfarbenen Augen hervor.
„Du hasst mich nicht? Alle anderen hassen uns immer“, wimmerte die Gestalt und sah sie immer noch unsicher an.
„Nein, ich hasse dich nicht. Wie gesagt, die Entführung nehme ich dir übel, aber ich hasse dich nicht. Du hast hübsche Augen“, fügte sie noch hinzu, woraufhin sich die kleine Gestalt wieder enthedderte und sie erfreut ansah.
„Danke, das hat noch nie jemand gesagt! Und du hast hübsche … ähm … was sind das für weiße Dinger?“
„Funken“, erklärte Elysia nach einem kurzen Blick, was die Gestalt meinte.
„Ich bin Elysia Iúlia Vivax und wer bist du?“, fragte sie dann noch freundlich. Sie würde wohl erst mal die Gestalt beruhigen müssen, damit sie ihr hier raus half.
„Ich weiß wer du bist. Wir wollen deiner Tante gegen Nount helfen. Ich bin Elmrane. Komm mit, ich muss dich Imod vorstellen“, erklärte Elmrane nun aufgeregt und fasste nach Elysias Hand, wobei beide aber zurückzuckten.
„Ich hab vergessen, wie warm du bist“, bemerkte sie.
„Und ich wusste nicht, wie eiskalt du bist“, erwiderte Elysia.
„Pass auf, ich komm mit und auf dem Weg könntest du mir erklären, wer zum Drachen noch eins Nount und Imod sind und weshalb ihr mich entführt habt, was hier vorgeht und warum in Callycias Namen wir an diesem grässlichen Ort sind!“
So lang (13490 Zeichen) eher selten, aber meine Standartlänge liegt bei 3000-4000 Zeichen
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Zuletzt von Hexxe am Do Dez 05, 2013 10:45 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Hexxe   Fr Sep 27, 2013 3:35 pm

Huhu, es wird dich vielleicht überraschen das ich mich melde, aber wenn du mit einem Post am Tag leben kannst wäre ich dabei.

Ich hätte eine Idee im Bereich SciFi, aber nicht so Alien zeugs. Eher so Endzeitmäßig. Kennst du zufällig das Buch "Breathe, gefangen unter Glas"?

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BeitragThema: Re: Hexxe   Sa Nov 30, 2013 12:53 am


IDEEN FÜR EIN RPG

Genre: Fantasy und je nachdem evtl Historisch oder auch Sci-Fi
Charaktere (männlich/weiblich): ja, es gibt Charaktere und meine ist mal wieder weiblich
Romantik (ja/nein): Bietet sich schon an
ungefähre Handlung: Dein Charakter wäre jemand, der kreativ sein muss, also vll. ein Künster, aber auch ein Erfinder oder so geht, jemand der auf Ideen angewiesen ist, ob männlich oder weiblich bleibt dir überlassen. Mein Charakter wäre eine Muse, die dein Charakter versehentlich heraufbeschwört und die fortan bei den Ideen und Einfällen helfen will. Da können sich schon einige Konflikte ergeben. Ganz davon abgesehen kann es, wenn wir das z. B. ins Mittelalter verlegen, so sein, dass der Vatikan natürlich was gegen Musen hat, die ja nicht zur "richtigen" Religion gehören. Genauso kann man auch in der Gegenwart eine Organisation haben, die die Existenz des "Übernatürlichen" geheim halten will und deswegen Musen etc. einsammelt oder in einem Zukunftsszenario eine Organisation z. B. der Regierung oder des Militärs, die strikt überwachen wollen, welche Kunst betrieben wird, es ist also eine Menge möglich.
Sonstiges:  Mein Titelvorschlag wäre ja "Der Kuss der Muse" XD
Diese RPG-Idee kann auch als Mehrspieler-RPG ausprobiert werden, wenn Interesse besteht. Außerdem bin ich auch gerne bereit bei mehreren Interessenten mehrere 2er mit der selben Idee zu machen, da ich es sehr interessant finde, wie unterschiedlich die Geschichte sich entwickelt.

AKTUELL SEHR INTERESSANT

Im Moment steht mir der Sinn nach RPGs in diesen Bereichen (ich habe keine konkrete Idee, aber wenn jemand sich ebenfalls dafür begeistern kann, wird uns schon was einfallen):

High Fantasy
Großes Fantasy-Epos (mit vielen Charas, aber egal ob High Fantasy, Dark Fantasy, Urban Fantasy oder Contemporary Fantasy, Low Fantasy wäre durchaus auch eine Möglichkeit)
Familiengeschichte (Die Geschichte einer Familie, die sich über mehrere Generationen erstreckt, hier ist es auch möglich, mal größere Zeitsprünge zu machen Wink)
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