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 alea iacta est -Imprium Romanum

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Arawn
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BeitragThema: alea iacta est -Imprium Romanum   Mi Dez 31, 2014 4:01 pm

Viktor war mit den letzten Vorbereitungen der Festspiele beschäftigt. Aeneas Tullius Caesar hatte vor seinen 50. Geburtstag und dafür waren drei Tage für Festspiele angesetzt.
In wenigen Stunden würde es im Colloseum beginnen. Erst Tierkämpfe, dann Wagenrennen und zum Schluss Gladiatorenkämpfe. Er persönlich hatte die Gladiatoren ausgewählt und nur die besten genommen, was einiges mehr gekostet hatte, als wenn er auch Anfänger genommen hätte. Caesar wollte nur das Beste und es war ratsam, ihn nicht zu enttäuschen. Dieser war Choleriker durch und durch und war mit Entlassungen und Verbannungen schnell zur Hand.
So verging die Zeit und etwa drei Stunden später war er zu Hause, zog sich seine gute Toga an und wartete dann auf seine Frau und deren Schwestern.

Fynn saß inzwischen über seiner Mahlzeit: Hirsebrei. Es war nicht wirklich appetitlich, aber wenn es das fünf bis sechsmal die Woche gab, gewöhnte man sich daran, vor allem nach dreizehn Jahren. Den Gedanken, dass seine letzte Mahlzeit Hirsebrei sein könnte, hatte er schon lange verdrängt und es gab weitaus Schlimmeres: nichts zu Essen zum Beispiel.
Sie waren gestern erst hier angekommen. Vorher waren sie in Venezia gewesen.
Ein dumpfer Schlag erklang, das Startzeichen. Die, die gegen die Tiere kämpften verschwanden in dem Durchgang in die Arena. Er hatte noch genug Zeit um zu essen. Doch irgendwann erklang der Zweite und dann der dritte Schlag und er erhob sich, bevor er zum Durchgang lief. Die Waffen bekam er schließlich erst dort.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Mi Dez 31, 2014 5:30 pm

Rosea hatte den Morgen damit zugebracht für ihren Sohn Linus seine Toga für besondere Anlässe zu reparieren. Sie wusste um die Bedeutsamkeit des heutigen Tages.
Heimlich hoffte sie für ihren Mann eine kleine Beförderung herausschlagen zu können.
Irgendwann war diese fertig und sie lies Linus holen damit sie ihn ankleiden konnte.
Inzwischen bürstete Rosea ihr Haar, und sie tauchte diese in klares Wasser in dem ihre Sklavinnen frische Apfelscheiben gelegt hatten.
Rosea wusste das ihrem Mann dieser Duft gefiel.
Dann legte sie ihre Tunika an, weis mit einer dunkelblauen Stola darüber.
Zum Schluss legte sie ihre schönste Kette an- jene die sie zu ihrer Hochzeit bekommen hatte.
Rosea sah hinaus und sie lächelte leicht. Auch wenn sie sich fragte wie ihre Schwestern auftauchen würdeen.
Daeneria würde in ihrem Pristerinnengewand erscheinen, und Romina...?

Daeneria saß bereits im Wagen zum Kolloseum. Natürlich standen die Festspiele heute ganz weit oben auf der Tagesordnung. Die "alte" Vestalin freute sich schon ihre Schwestern wieder zu sehen, es schien Ewigkeiten her zu sein seit sie diese zum letzten Mal gesehen hatte.
Rosea würde warscheinlich wieder die schöne von allen sein, ein wenig Sorge bereitete ihr allerdings Romina. Es würde sie nicht wundern wenn diese plötzlich als Gladiatorin mitten in der Arena stehen würde.
Einmal hatte Romina die glorreiche Idee gehabt dem Fleischer ein Huhn zu stehlen damit sie als Strafe an den Arenakämpfen teilnehmen musste.
Halsstarriges Ding!
Und dennoch liebte Daeneria ihre kleine Schwester.

Es war eine halbe Stunde bis der Wagen kam- laut der Sonnenuhr die im Hof stand. Romina packte rasch ihr Schwert weg, um sich nun doch schnell umzuziehen.
Also sprintete sie auf ihr Zimmer und warf ihre Kleidung beiseite, wusch sich schnell, ehe sie ihre gute Tunika anzog.
Sie entschied sich für Grün mit einer beigefarbenen Stola.
Romina liebte diese Farbe und sie würde auf jeden Fall ein Hingucker werden, denn Grün fiel bei dem ganzen Weis sicher auf.
Auch wenn ihr Bewusst war das Rosea wieder die schönste aller Frauen hier sein würde.
Natürlich, sie war schließlich die Frau eines der ranghöhsten Senatoren.
Romina legte schnell eine Kette um ehe sie auf den letzten Drücker hinunter stieg.
Doch hinter der scheinbar sorglosen Fasade steckte eine Frau die ihr Leben durchaus ernst nahm.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Mi Dez 31, 2014 5:52 pm

Viktor sah zu seinem Sohn, als dieser angerannt kam. Er war schon immer ein Wirbelwind.
"Linus, in deiner guten Toga wird nicht gerannt", ermahnte er seinen Sohn, der schuldbewusst auf seine Füße sah, aber Victor wusste, dass sich dessen Reue nicht lange währte.
"Das ist heute ein wichtiger Tag, also benimm dich anständig", trichterte er seinem Sohn ein.
"Ja, Vater", erwiderte der Junge. Da kam auch schon Rosea und Viktor lächelte.
"Wunderschön wie immer", sagte er und bot ihr seinen Arm an.
"Die Kutsche wartet bereits", verriet er.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 1:08 am

Rosea hatte Linus in seine gute Toga geholfen ehe sie mit ihm hinaus ging. Als er durch den Gang flitzte, schmunzelte die Schwarzhaarige etwas, als auch schon ihr Gatte um die Ecke kam.
Gerade als sie ihren Jüngsten ermahnen wollte tat Victor es für sie und Rosea schüttelte ihren Kopf.
Der Kleine kam hoffentlich nicht nach ihr, denn als kleines Mädchen war sie ebenfalls ein Wildfang gewesen.
Sie sah zu ihrem Mann und sie lächelte leicht, ansonsten allerdings zeigte sie keine Regung.
Sie wusste ebenfalls welch wichtiger Tag war.
Sie hoffte es funktionierte alles so wie sie es sich vorstellte.
"Vielen Dank, ich gebe es gern zurück.", erwiederte sie und sie strich ihre Haare zurück, und strich diese dabei scheinbar zufällig in Victors Richtung.
Sie hoffte das er den Duft wahr nahm...
Dankbar nahm sie seinen dargebotenen Arm an, "Dann lassen wir sie nicht länger warten.", meinte sie lächelnd.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 9:13 am

Victor ließ Linus vorneweg zur Kutsche laufen und folgte mit Rosea. Ihm entging nicht, dass seine Gattin ihre Haare nicht nur zufällig in seine Richtung zurückstrich.
"Du hast wieder Äpfel schneiden lassen", stellte er fest.
"Ich liebe den Duft", fügte er hinzu und als sie bei der Kutsche waren, hielt Plinius - diesen Namen hatten sie dem Sklaven vor neun Jahren gegeben - die Kutschtür auf.
"Ich wünsche einen erfolgreichen Tag", sagte er und Viktor nickte leicht. Plinius war ein guter Sklave, dem er zum 40. Lebensjahr die Freiheit versprach, wenn dieser sie sich verdient. Nun war dieser 31 und einer der besten Sklaven seines Hauses.
So fuhren sie zum Coloseum und sie nahmen in der Loge neben dem Caesar Platz.
Als Veranstalter stand ih dieser zu. Ob es ein Segen oder ein Fluch war, würde sichh zeigen. Neben dem Caesaren saß dessen Sohn, den er seinen Schwiegereltern als Gatte für Romina vorschlagen würde, wenn der heutige Tag vorbei war und sie die Einladung angenommen hatten. Sicher, eine Schönheit war er nicht - etwas untersetzt und sein Gesicht wirkte etwas plump -, aber er war einflussreich, verwitwet und die Trauerzeit bald vorbei. Romina war schon viel zu lange unverheiratet und er hoffte, dass dies kein Hindernis sein würde, doch er hatte ein gutes Verhältnis zum Caesar und würde ein gutes Wort für sie einlegen.
Seine Schwägerinnen saßen hinter ihnen, während seine Schwiegereltern und Eltern Plätze auf der Tribüne hatten.
Er wartete noch kurz bevor erst er und danach der Caesar eine Eröfnungsrede hielt.
Die Spiele verliefen reibungslos und zu Viktors Erleichterung fand der Caesar sie gut und erheiternd.
Schließlich waren dime Gladiatoren an der Reihe.

Fynn nahm die Waffe - ein Schwert - entgegen, nachdem er seine "Rüstung" - Arm- und Beinschienen - angelegt hatte und betrat die Arena. Sie kämften diesmal auf Leben und Tod.
Er sah zu seinem Gegner - ähnlich gebaut, dunkle Haut, schwarze Haare und kampferfahren.
Der Kampf begann und Fynn schlug sich gut. Er kassierte zwar ein paar Schrammen ein, doch er siegte am Ende und tötete ihn am Ende auf Wunsch der Zuschauer. Der nächste wurde begnadigt, zwei starben, der letzte hatte mehr Glück. Er war klarer Sieger und wollte gehen, als der Caesar einen Kampf gegen einen Römer verlangte. Dies war stets unfair, da die Römer bessere Waffen und Rüstungen hatten. Zudem war sein Gegner der Leibwächter Tiberius.

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Zuletzt von Arawn am Do Jan 01, 2015 11:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 11:48 am

Rosea beobachtete lächelnd wie ihr kleiner Wildfang zur Kutsche flitzte. Der Kleine war ein aufgewecktes Kind das sehr zu Unfug neigte. Doch der Kleine beherrschte ein herzerweichendes Lächeln das dafür sorgte das niemand ihm lange böse sein konnte.
Nicht einmal Victor oder sie.
Die schwarzhaarige Schönheit sah lächelnd hoch zu ihrem Mann als dieser sie ansprach.
"Tivia brauchte eine sinnvolle Beschäftigung.", antwortete sie, denn Tivia neigte sehr zur Faulheit und zu Flausen die sie in ihrem Kopf hatte.
Rosea stieg in die Kutsche ein und sie sah durch die Gassen und Straßen.
Viele Menschen waren heute auf den Beinen um die Spiele zu sehen.
Auch die prunkvolle Sänfte des Caesaren war in der Ferne zu erkennen, was Rosea lächeln lies.
Sie hatte vor ein paar Nächten zufällig erwähnt das es doch ein kluger Zug wäre eine von ihnen an die Caesaren zu binden.
Sie hatte getan als hätte sie zu viel Wein getrunken, da es eine illustre Gesellschaft gewesen war.
Doch das war ganz und gar nicht der Fall gewesen. Natürlich hatte der Vorschlag für Belustigung gesorgt, aber Victor hatte dazu nichts weiter gesagt.
Rosea stieg aus als sie das Kolosseum erreicht hatten und sie begrüßte kurz ihre Schwestern, ehe sie auf den ihnen zugewiesenen Plätzen Platz nahmen.
Dann begannen auch schon die Spiele.
Rosea war angespannt, doch der Caesar schien sich zu amüsieren.
So verfolgte die junge Valeria die Spiele und sie hob den Blick als dieser Fynn die Arena betrat. Er war über die Stadtgrenzen hinweg bekannt, und Rosea musste zugeben das er nicht ganz schlecht aussah- natürlich kein Vergleich zu Victor- aber wäre er kein Gladiator, sondern ein Adliger, so würde sie diesen für Romina durchaus akzeptieren.
Sie sah wie Fynn kämpfte und fast bedauerte sie es das seine Kampfzeit vorüber war.
Da schien es sich der Caesa scheinbar anders zu überlegen- denn er bestimmte einen seiner Leute um gegen Fynn zu kämpfen.
Rosea hörte das Schluchzen einiger Mädchen die scheinbar einen Narren an Fynn gefunden hatten.
Rosea zuckte nur mit den Schultern.
"Valar Morghulis- Valar Doheris.", "Alle Menschen müssen sterben- alle Menschen müssen dienen.", ein altes Sprichwort- in dem so viel Wahres steckte.
So sah sie dem Spiel eher gelassen zu.

Romina verfolgte die Spiele begeistert und sie wertete das Geschehen aus.
Der eine kämpfte wie eine Mädchen, ein anderer wie ein lahmer Gaul.
Sie bewunderte Fynn auch wenn sie eher enttäuscht von seinen Gegnern war.
Aber auch sie lebte nach dem Satz "Valar Morghulis."
Auch wenn sie es ein wenig schade fand das Fynn geopfert werden sollte.
Allerhöchstens Daeneria könnte etwas tun, als Vestalin war ihr das Möglich.
Doch Romina übte sich in den Lehren der Stoa, weshalb sie scheinbar gleichgültig hinab sah.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 1:52 pm

Fynn sah zu dem Leibwächter. Das war nicht geplant. Er war schon erschöpft - als Gladiator ging es nicht nur um den Sieg, sondern auch um Show, denn nur so konnte man Fans gewinnen, die einem das Leben retten -, während Tiberius ausgeruht war. Ein ziem lich ungleicher Kampf.
Er hielt das Schwert gesenkt, bis das Startsignal ertönte. Da entbrannte auch schon der Kampf und Fynn sah diesmal von unnötiger Show ab, denn er brauchte nun alle Kraft.
Es war ein unerbittlicher Kampf und es folgte Schlag auf Schlag, als plötzlich sein Schwert zerbrach. Aber es gab keine neue Waffe für ihn. Also begann er, den Rest des Schwertes wie einen Dolch zu benutzen. Es war alles andere als einfach, denn oft prallte sein Angriff einfach an Tiberius' Rüstung ab. Dennoch traf er ihn hin und wieder, aber auch er wurde getroffen.
Irgendwann war er zu langsam und kassierte einen Hieb quer über den Rücken und zog sein Schild hoch, um ihn so abzublocken und von sich wegzustoßen, wobei auch sein Schild kaputt ging, also warf er es weg und setzte auf Schnelligkeit und Wendigkeit. Tiberius warf sein Schwert ebenfalls weg, war aber noch immer im Vorteil.
Fynn stieß vor, doch da zog Tiberius sein Schwert hoch und durchbohrte seine Schulter. Das Problem war: wenn er jetzt aufgab, war es zu zeitig. Die Leute wollten etwas geboten bekommen und er spürte, dass das Publikum mehr wollte. Endete er jetzt, würden sie ihn töten lassen. Nichts ist wichtiger, als den richtigen Zeitpunkt abzupassen.
Als Tiberius das Schwert zurückzog, wich er dem nächsten Hieb aus und griff flink mit der anderen Hand nach der fallengelassenen Klinge und sprang zurück. Sein anderer Arm war nutzlos geworden und er hoffte, dass das Publikum bald genug Blut gesehen hatte, denn er wurde zunehmend schwächer.
Dann erwischte Tiberius erst sein Bein und versetzte ihm einen tiefen Schnitt und es war sein Glück, dass er sich zur Seite fallen ließ, denn so traf der nach seinem Herz gerichtete Stoß ihn in den Arm, was neben einer tiefen Fleischwunde zudem seinen Knochen brach.
"Ich geb auf", meinte er, denn er war an seinen Grenzen angekommen und nun lag es in den Händen des Publikums.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 2:23 pm

Romina sah dem Kampf zu und sie befand das sich dieser Fynn nicht schlecht schlug. Nur fand sie diese Showeinlagen etwas nervig- kein richtiger Kämpfer würde sowas machen!
"Das ist sowas von übertrieben- siehst du diese Armbewegungen? Die sind sowas von unnütz und absolut sinnfrei.", stellte sie fest und Daeneria sah ihre Schwester scharf an.
"Bist du endlich mal still, oder willst du im Kloster landen?", fragte die Vestalin und Romina verdrehte ihre Augen,
während sie weiter zusah.
Sie verfolgte den Kampf und ihr entging nicht das Fynn am Ende seiner Kräfte war.
"Tja, selbst Schuld. Hätte er...", begann Romina erneut, als dieses Mal sich sogar Rosea umdrehte und sie aus eiskalten Augen heraus ansah.
'Ich arrangieren dir vielleicht den besten Deal deines Lebens und du dankst es mir so!', dachte sie erbost.
Romina senkte ihren Blick und sie sah zu wie Fynn kämpfte.
Schließlich gab Fynn auf und Romina stand auf um vor an die Brüstung zu gehen.
Dann hörte sie auch schon klar und deutlich wie Fynn aufgab.
"Valar Morghulis, Valar Morghulis, Valar Morghulis.", murmelte Romina leise während sie zusah und abwartete wie das Publikum sich entschied.
Daeneria sah eher u beeindruckt zu. Jeden Tag starben Gladiatoren in den Arenen. Da bildete dieser Fynn eben keine Ausnahme.
Auch Rosea blieb kühl und unbeeindruckt - Valar Morghulis!

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 4:01 pm

Fynn sah schwer atmend zu den Rängen und er hoffte, dass das Publikum ihn Leben ließ. Er hatte sicher nicht das beste Leben, aber er hing dennoch dran. Würde das Publikum gegen ihn entscheiden, dann würde er den Tod wie ein Gladiator nehmen.
Es war lange ruhig, bis sie ihn leben ließen und er atmete erleichtert auf. Tiberius steckte das Schwert ab und verließ die Arena. Zwei Sklaven kamen und halfen ihm aus der Arena. Er wurde sofort zum Arzt der Schule gebracht. Dieser untersuchte ihn und vernähte die Wunden. Sein Arm wurde gerichtet, aber ihm fiel auf, dass der Schmerz nicht so stark war, wie sonst. Es war nicht so, dass er Schmerzen haben wollte, aber wenn etwas mit seinem Arm nicht stimmte, dann war er als Gladiator wertlos und würde bestenfalls wieder auf dem Sklavenmarkt landen. Aber ein verkrüppelter Gladiator brachte nicht viel Geld und entweder er landete im Tigerkäfig oder im Bergwerk. Die Hoffnung, dass es dem Arzt nicht aufgefallen war, wurde zerschlagen, als der Arzt seinem Besitzer sagte, dass sein Arm vermutlich dauerhaft geschädigt worden war. Wenn dem so war, dann konnte er sich von seinem Gladiatorendasein verabschieden und die Alternativen waren nicht verlockend...

Nach dem Kampf war das heutige Turnier beendet und den Rest des Tages würden überall Festgelage stattfinden.
Viktor hatte seine Schwiegereltern für das Abendessen eingeladen, um mit ihnen zu reden.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 4:28 pm

Romina sah zu wie Fynn auf die Knie ging um das Urteil zu empfangen und sie erhaschte einen Blick auf sein Gesicht und in seine Augen.
Sie wusste nicht was es war aber etwas faszinierte sie.
"Was geschieht jetzt mit ihm?", fragte sie und Rosea sah sie an.
"Was mit allen Krüppeln passiert. Tierkampf.", antwortete die Schwarzhaarige und sie sah zu ihrer jüngsten Schwester.
Romina sah hinunter und sie sah zu wie Fynn von zwei Männern hinaus geführt wurde.
"Ich will ihn sehen.", forderte sie und Rosea runzelte ihre Stirn ehe sie ihren Kopf schüttelte.
"Was willst du da unten? ", fragte sie und sie lächelte belustigt.
Romina sah Rosea an. "Ich will runter.", beharrte Romina und Rosea stand auf.
"Sei still jetzt und setz dich.", befahl Rosea aber Romina verschränkte bloß ihre Arme.
"Nein!", beharrte der jüngste Sprössling der Familie Victorius.
Rosea sah sie kaltherzig an.
"Romina, du vergisst unseren Leitsatz.", stellte sie fest aber Romina schüttelte ihren Kopf.
"Valar Morghulis.", wiederholte Romina und sie grinste ihre Schwester an.
Rosea sah zu Victor, "Wollen wir Romina einen Besuch im Lazarett ermöglichen?", fragte diese dann ihren Mann ehe sie Romina einen vernichtenden Blick zuwarf.
Wenn die Kleine ihr ihren Plan zunichte machte würde sie etwas erleben. Egal wie sehr Rosea ihre jüngste Schwester liebte.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 5:02 pm

Viktor sah zu Romina, die sich gerade wie ein kleines Kind benahm und das begann Aufsehen zu erregen, was ihm missfiel.
"Lass sie gehen, doch dann wirst du den Heimweg allein antreten", meinte er und gab einem der Soldaten einen Wink.
"Begleite sie ins Lazarett", befahl er ihm.
Er wollte nicht noch mehr Aufsehen erregen.
"So können wir mit euren Eltern in Ruhe reden", meinte er dann leise zu ihr.

Dass Tiberius zu ihnen sah, bemerkte keiner, aber er beobachtete Romina aus den Augenwinkeln. Sie war ihm schon früher aufgefallen und er gab zu, dass sie ihm gefiel. Zudem war er unverheiratet. Er kam aus einfachen verhältnissen und hatte sich hochgearbeitet, doch deshalb auch keine Zeit für eine Frau gehabt, doch nun war das anders.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 5:31 pm

Romina sah zu Victor, und ihr war zwar bewusst das ihm ihre Einlage nicht sonderlich gefallen hatte, aber das kümmerte sie wenig. Victor erlaubte ihr ins Lazarett zu gehen und das zählte.
Sie senkte ihren Blick und sie sah auf ihre Füße.
"Natürlich mein Herr.", antwortete sie reumütig und sie ging zum Ausgang.
Dann hob sie ihren Kopf und sie schritt zur Treppe.
Als Victor seinen Hauptmann aufforderte sie zu begleiten wartete sie kurz.
Damit das sie allein zurück ging konnte sie leben.
Hauptsache sie konnte Fynn vor seinem Tod noch einmal sehen.
Valar Morghulis!

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 5:57 pm

Fynn sah zu seinem Besitzer, als dieser zu ihm kam. Sein Blick verriet nichts Gutes.
"In zwei Wochen gehst du in die Mine. Es ist alles geklärt", meinte er nur und ging wieder und Fynn sah auf seinem Arm. Er hatte schon so viele Verletzungen gehabt, wieso geschah jetzt so was? Keiner überlebte länger als zehn Monate in den Minen. Es war ein zehnmonatiges Sterben - man wurde schwächer und erstickte langam aber sicher. Da waren ihm die Löwen lieber, aber er konnte nicht wählen.
Plötzlich hörte er fremde Schritte und sah zum Durchgang.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 6:08 pm

Romina lief erhobenen Hauptes durch die Gänge und sie sah weder nach links oder rechts. Das Tiberius hinter ihr lief ignorierte sie gekonnt. Schließlich kam sie bei Fynn an und sie sah dessen Besitzer, der alles andere als zufrieden schien.
Dann sah sie zu Fynn, und dieser schien ebenso wenig erfreut.
Romina drehte sich um und sie signalisierte ihrem Leibwächter das er warten sollte.
Dann trat sie ein und sie blieb unter dem Durchgang stehen.
Ihre rehbraunen Augen ruhten auf Fynn der irgendetwas ausstrahlte was sie interessant fand.
"Was ist mit deinem Arm?", fragte sie dann denn sie hatte gesehen wie er zugerichtet wurde.
Aber Ärzte waren nicht umsonst als Halbgötter bekannt.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 6:31 pm

Fynn sah zu der Frau und war überrascht. Ab und an wurden Prostituierte hierher gebracht, um die Gladiatoren bei Laune zu halten, aber eine solche schien sie nicht zu sein.
"Ich spüre ihn kaum", erklärte er.
"Ich stehe nicht mehr zur Verfügung, ich werde in den Minen arbeiten. Besser, Ihr redet mit meinem Herren, dieser wird Euch zu den anderen Gladiatorenbringen", meinte er.
Hin und wieder suchten reiche Frauen Zerstreuung bei einem Gladiatoren, doch für solche Dienst stand er nicht mehr zur Verfügung.

Viktor fuhr inzwischen mit siner Familie zurück, gefolgt von seinen Schwiegereltern.
"Ich freue mich, dass ihr meine Einladung angenommen hat", meinte er zu ihnen, als sie aus der Kutsche gestiegen waren und Linus freute sich scheinbar, seine Großeltern zu sehen, hielt sich aber zurück, da sein Vater ihn im Auge hatte.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Do Jan 01, 2015 11:28 pm

"Das ist ein gutes Zeichen, nicht wahr?", fragte die junge Viktoria und ihre rehbraunen Augen ruhten auf Fynn.
Was er dann jedoch sagte ließ sie schlucken, sie kannte die Mienen und sie wusste wer dort hin kam lebte nicht mehr all zu lange.
Sie hörte seine Worte und sie schüttelte ihren Kopf.
"Nein, so eine bin ich nicht.", antwortete sie ihm rasch während sie nervös mit ihrem Haar spielte.
Romina fragte sich was mit ihr los war.
Er war nur ein Sklave, sie eine hoch angesehene Patrizierin.
Verdammt, was machte sie hier eigentlich? Und dafür hatte sie ärger mit ihrem Schwager riskiert?
Wie dumm war sie eigentlich?
'Valar Morghulis!', dachte sie.
'Valar Morghulis.', Romina sah zu Fynn und dann wieder auf den Boden.
Sie wollte ihm helfen auch wenn sie sich das nicht eingestehen wollte.
"Tut mir Leid dich gestört zu haben. Valar Doheris.", sagte sie dann und sie wandte sich ab, aber einfach gehen konnte sie nicht.
Romina grübelte nach, ehe es aus ihr heraus platzte.
"Tiberius, ich möchte einen neuen Sklaven.", verkündete sie dann, fast als hätte ihr Unterbewusstsein für sie die Entscheidung getroffen.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 12:08 am

Fynn sah sie kurz ungläubig an und schüttelte den Kopf.
"Mit dem Arm bin ich so viel wert, wie ein lahmes Pferd", entgegnete er ihr dann. Wie konnte man nur so naiv sein. Aber gut, sie kennt die Arena nur von den Tribünen aus.
"Ich hoffe, mein Kampf hat Euch unterhalten. Es war immerhin mein letzter", fügte er hinzu. Da tötete er sein halbes Leben Menschen zur Belustigung, nur damit ein aufgeblasener Römer ihn zum Krüppel machte und er dann zum Sterben in die Minen geschickt wurde.
Nun, vielleicht starb er ja vorher an Wundbrand, das geschah hier oft.

Tiberius sah Romina kurz überrascht an.
"Dann empfehle ich euch den Sklavenhändler Ricerus. Er führt gute Ware. Doch das ist vermutlich Sache Ihres Vaters. Ich begleite euch zu euren Eltern die Straßen Roms sind jetzt besonders gefährlich", erklärte er.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 12:28 am

Die junge Patrizierin sah ihn an und sie hörte ihm zu und sie lächelte leicht.
"Es war sehr lehrreich, wenn ich auch nicht ganz verstehe was die unnötigen Bewegungen sollen, kein Mensch kämpft so wenn es zu einem richtigen Kampf kommt.", stellte sie dann fest.
Sie sah auf den Arm des Mannes und sie befand das sein Tod in den Mienen vollkommen Sinnlos war.
Die junge Victoria fasste einen Plan.

Romina schüttelte ihren Kopf. "Das ist nicht nötig. Ich habe meine Wahl getroffen. Ich will ihn.", meinte sie und sie zeigte auf Fynn.
"Morgen ist mein Geburtstag, da steht es mir ja wohl zu mir meinen Sklaven selbst auszuwählen.", erklärte sie Tiberius, worauf sie wieder viel Wert darauf legte naiv zu wirken.
Sie hatte lange schon begriffen das es klüger war sich als Frau naiv zu geben und nicht zu viel von seinem Wissen und seinem Verstand preis zu geben.
Sie verglich sich mit einer Mime die ihre Rolle perfekt beherrschte und spielte.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 8:51 am

Fynn lachte freudlos.
"Die Leute wollen unterhalten werden. Ob man leben darf oder sterben muss, hängt davon ab, ob man sie unterhalten hat. Das Leben des Römers hängt nicht davon ab", erklärte er, was schon ziemlich auswendig gelernt klang, aber letztlich war das auch das Erste, was man hier lernte.
"Ihr solltet gehen, wenn ihr nichts von mir wollt. Dies ist letztlich das Reich der Gladiatoren und die Frauen sind das einzige Vergnügen hier. Ihr wollt doch keine falschen Hoffnungen wecken oder eine missliche Situation provozieren. Von Seiten der Gladiatoren könntet ihr keine Hilfe erwarten und die Aufseher feiern den heutigen Erfolg. Und euer Freund hat keine Chance gegen 50 Gladiatoren. Hier gelten andere Regeln", warnte er sie. Die Gladiatoren hielten hier alle - er eingeschlossen - nicht viel von Mitleid. Wenn über sie hergefallen würde, gäbe es maximal eine Schlägerei, wer als erster darf. Dass er nichts dergleichen versuchte, verdankte sie seinen Verletzungen. Die Menschen hatten kein Mitleid mit ihnen, warum sollte es andersrum anders sein?

Tiberius sah Romina an und schüttelte den Kopf.
"Er wäre eine Fehlinvestition. Er kann nichts außer kämpfen und selbst das kann er nicht mehr. Vermutlich wurde er bereits verkauft", meinte er.
"Sprecht mit eurem Vater und sucht einen fähigen Sklaven beim Sklavenmarkt heraus. Die verstehen mehr von Hausarbeiten", fügte er ruhig hinzu.
"Zudem ist dies die Entscheidung eures Vaters. Es steht mir nicht zu, eine solche Entscheidung zu treffen", erklärte er.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 9:35 am

Romina sah Fynn an und ihre Augen musterten den Mann. Was er dann jedoch sagte faszinierte sie kein bisschen mehr. Sie hatte gedacht er sei irgendwie anders, in der Arena hatte er zumindest so auf sie gewirkt, wenn man diesen ganzen Firlefanz mal geflissentlich ignorierte.
Dann aber wandte sie sich um, sie hatte ihn gerade da raus holen wollen, doch er schien dem Tod regelrecht entgegen rennen zu wollen.
Sollte er doch in den Mienen krepieren! Valar Morghulis!
Romina sah zu Tiberius, "Du hast recht, lass uns gehen.", befahl sie ihm dann.
Die junge Frau verließ die Unterkunft des Verletzten und sie schüttelte ihren Kopf.
Sie fragte sich was sie sich von dem Treffen versprochen hatte.
Egal was es war, es war eine Enttäuschung gewesen.
'Valar Morghulis, Valar Doheris.', dachte sie und sagte sie immer wieder vor sich auf.
Romina stieg die Treppen wieder nach oben.
"Bring mich nach Hause.", verlangte sie von Tiberius.
Romina hatte keinerlei Interesse sich noch zu Rosea und ihrem Mann zu setzen, lieber würde sie die Zeit in der Bibliothek verbringen und lesen und lernen- und ihre Enttäuschung verarbeiten.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 10:59 am

Fynn sah ihr kurz nach. Er wusste ja nicht, dass sie ihn hatte rausholen wollen. Er war nie auf so einen Gedanken gekommen. Er hatte seinen Wert als Gladiator verloren und als Sklave taugte er auch nicht viel. Für ihn war sein Schicksal besiegelt.

Tiberius nickte und war froh, dass Romina offenbar zur Vernunft gekommen ist.
"Natürlich", sagte er zu ihr und er lief neben ihr her mit scheinbar ernstem Gesicht, auch wenn er die Zeit zugegeben genoss. Er würde Rominas Vater um die Hand seiner Tochter bitten. Es war nichts, was er jetzt erst beschlossen hatte, doch er hatte die letzten Wochen einfach keine Gelegenheit gehabt, doch nun war er geradewegs zu ihren Elter unterwegs.

Viktor hatte seine Schwiegereltern ins Speisezimmer begleitet. Dort war der Tisch reichlich gedeckt und er deutete auf die Liegen.
"Wir müssen mit euch reden", sagte er bestimmt.
"Es geht um Romina", fügte er hinzu.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 6:26 pm

Romina lief neben Tibius her und sie verließ das Kolosseum. Zielsicher steuerte die Straßen zu ihrem Familienanwesen an. Sie hatte ihren Kopf gehoben, und sie marschierte geradewegs darauf zu.
Weder sah sie junge Frau nach links oder rechts.
Dieser Fynn war so ein Vollidiot- so wie alle Männer!
An einer Brücke vor dem Anwesen blieb Romina kurz stehen und sie sah in den Fluss der durch die Stadt floss.
Sie musste ihn endlich vergessen.
"Valar Morghulis.", murmelte sie leise.
Dann wandte sie sich um.
"Du kannst zu Rosea und den Anderen gehen.", wies die junge Römerin den Wachmann an.
"Die paar Schritte schaffe ich auch allein.", meinte sie und sie wandte sich zu den Stufen um hinauf zu steigen.

Rosea indes war ihrer Familie gefolgt und als Victor meinte er müsse mit ihnen sprechen wurde die sonst so rationale Frau aufgeregt wie ein kleines Mädchen.
Sollte Ihr Plan etwa tatsächlich aufgehen?
Sie ließ sich neben Victor nieder und sie sah in die Runde, aber wie immer verriet ihr Blick nicht was in ihr vorging.
Die alte Victoria sah ihren Schwiegersohn an und sie wirkte beunruhigt.
"Ich weiß Romina ist nicht die Einfachste Person, aber sie ist ein gutes Kind.", verteidigte sie ihre jüngste.
"Nur manchmal ist sie etwas ungestüm.", gab sie dann zu da sie befürchtete das es um das Verhalten ihrer Tochter vorhin im Kolosseum ging.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 7:17 pm

"Ich soll auf euch Acht geben. Zudem habe ich etwas mit eurem Vater besprechen. Ich werde hier warten", entgegnete Tiberius ernst. Heute oder nie würde er fragen und es war ihm wirklich wichtig. Er war kein Mann, der große Gefühle zeigte, aber er liebte Romina, da war er sicher und er hatte gute Vorraussetzungen für die Ehe: ein gutes, gesichtertes Einkommen, ein eigenes Anwesen und er konnte sie schützen. Zudem war er nicht zu alt, um Kinder zu zeugen. Und er genoss Ansehen. Also war er ein geeigneter Ehemann.

Viktor schüttelte leicht den Kopf.
"Es geht nicht darum. Romina sollte schon längst verheiratet sein. Ich spiele schon seit dem Tod der Frau des Caesarensohns mit dem Gedanken, ihn mit Romina zu verloben und diie Trauerzeit endet bald. Es würde unseren Einfluss festigen und Romina wäre gut versorgt. Ich habe ein gutes Verhältnis mit Caesar und mit einer guten Mitgift würde er vielleicht zustimmen", erklärte er.

Julius verzog das Gesicht bei der Predigt seines Vaters. Musste er so laut sein? Sein Schädel brummte vom Wein. Dennoch ging er zu Illja, dem er helfen sollte. Nunja, er konnte ihm ja sagen, wo noch Mist lag. Die Heugabeln waren zu groß für ihn - wie immer, wenn er verkatert war.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Fr Jan 02, 2015 11:43 pm

Illia war schon bei Zeiten wach geworden und er hatte sich angezogen und an seine Arbeit gemacht. Die Kuh hatte ihr Kalb geboren und der junge Römer hatte geholfen sie zu entbinden.
Es war einer der Augenblicke die Illia besonders an seiner Arbeit liebte.
Gerade hatte er die Ställe ausgemistet, als er sich auch schon um das Neugeborene kümmern musste.
Da erschien auch Iulius und Illia musterte ihn.
Er ahnte schon das er die Nacht wieder außerhalb verbracht hatte.
Illia hob eine Hand zum Gruß und er hob das Kalb hoch um es Iulius in die Arme zu legen.
"Salve.", grüßte er dann ehe er die Leiter empor kletterte.
Denn dafür war Iulius offiziell zu klein.

Romina hörte Tiberius zu und sie schmunzelte, "Ich bin in unserem Haus. Was soll mir hier schon passieren?", fragte sie aber sie ließ den Hauptmann gewähren.
Hätte sie eine Ahnung was er vor hatte würde sie wohl nicht so freundlich zu ihm sein.
Romina ging hinein und sie steuerte die Küche an um etwas zu trinken.

Inzwischen lauschte Luna Viktoria ihrem Schwiegersohn und sie runzelte ihre Stirn.
Ihr Mann war gerade in eine andere Unterhaltung verwickelt aber sie hatte die Erlaubnis in seinem Namen zu sprechen.
Sie dachte über Victors Vorschlag nach.
"Der Sohn des Caesar?", fragte sie und sie wurde nachdenklich.
"Ein politisch raffinierter Schachzug ohne Zweifel, aber ich befürchte das es Romina schafft alles zu ruinieren. Es ist nicht irgendjemand den du da vorschlägst.", gab Luna zu bedenken.
Ginge es nach ihr würde das Bündnis sofort geschlossen, aber sie fürchtete das Romina alles ruinieren könnte.
Rosea hörte zu und sie nickte leicht.
"Natürlich müssen wir Romina vorher instruieren. Sie muss in wenigen Tagen ihr Wesen um 180 Grad verändern. Sie muss lernen sich zu beherrschen.", meinte sie und sie sah Victor an.
"Aber ich denke ein paar Tage bei uns und Romina wird nicht wieder zu erkennen sein.",
meinte die schwarzhaarige Valeria überzeugt.

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BeitragThema: Re: alea iacta est -Imprium Romanum   Sa Jan 03, 2015 8:48 am

Iulius sah auf das Kalb in seinen Armen. Es war neu und vermutlich das Kalb von... von... von der Kuh. Es war sinnlos, den Kühen Namen zu geben. Die verstanden den eh nicht.
Zudem war das Kalb schwer und er legte es ab.
"Du mästest die Kühe. Die Kälber werden auch immer schwerer", stelle er fest.
"Hast du dem auch einen Namen gegeben?", fragte er Ilja und sah nach oben.

Tiberius nickte nur leicht, blieb aber regungslos stehen. Er musste Stungen, wenn nicht den ganzen Tag bewegungslos auf der Stelle stehen. Caesars Sohn wollte einmal wissen, wie lang er regungslos stehen konnte. Nach dreizehnn Stunden kam Caesar zurück und Tiberius war selten so froh über einen angebotenen Stuhl.

Victor schüttelte leicht den Kopf.
"Sie würde auch alles andere ruinieren. Romina kkann nicht ewig ein Kind sein. Zudem sagte sie selbst, dass sie einen einflussreichen Mann will", meinte er.
"Meine Gattin hat Recht. Schickt sie zu uns. Rosea wird ihr alles beibringen. In zwei Wochen ist die Trauerzeit zu Ende und die Brautschau beginnt. Bis dahin muss sie soweit sein", erklärte er.

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