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 Spätsommer

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Arawn
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BeitragThema: Spätsommer   So Nov 24, 2013 9:58 pm


Abraham ging die Straße entlang und sah auf seine Taschenuhr. Fast dreiviertel sechs... Er war heutein der Uni gewesen und hatte noch anschließend einen Studente geholfen. Rosanne und seine Kinder warteten sicher schon auf ihn, denn eigentlich wollte er schon seit fast zwei Stunden da sein.
Tatsächlich kamen ihm die Kinder entgegengerannt, als er gerade durch die Zauntür kam.
"Hallo, ihr Beiden meinte er und sah zu ihnen.
"Was habt ihr denn gemacht.
"Wir haben Himmel und Hölle gespielt. Spielst du mit, Papa?", fragten die Beiden und zogen an seinem Arm, als er ein belustigtes Lachen.
"Lasst euren Vater erst einmal richtig ankommen", meinte Rosanne.
"Du bist spät", stellte sie fest.
"Tut mir Leid", meinte er und gab ihnen sanften Kuss.
"Ich komme gleich, ihr zwei. Ich schaffe nur meine Sachen hinein und trink etwas", meinte er und die Zwei gingen zurück zum Spielfeld.
So verbrachte er den Abend mit Himmel und Hölle, dann aßen sie zu Abend und schließlich las er noch eine Gutenachtgeschichte vor.
Er war wirklich glücklich. Er hatte eine tolle Familie, eine gut laufende Praxis und noch eine Stelle als Dozent - was wollte er mehr? Das sich das in naher Zukunft ändern würde, ahnte er nicht, aber das Schicksal war besiegelt, als Rosanne begann, zu Schlafwandeln, was Abraham langsam Sorgen machte, denn sie war nun nahezu jede Nacht verschwunden und tauchte blass und völlig verwirrt wieder auf oder er fand sie. Auch festbinden brachte nichts.
So auch diese Nacht und er begann sie wieder zu suchen. Nach knapp drei Stunden fand er sie. Ihre Nachthemd war verrutscht, sie hatte die Augen offen und sang in vollster entzückung ein ihm völlig unbekanntes Lied und sie wollte einfach nicht mit ihm gehen. Es war kalt und wie immer war sie blass. Er beschloss Jack zu schreiben, was er am nächsten Tag in der Praxis in die Tat umsetzte.

Lieber Jack,

ich schreibe dir, weil ich deinen Rat brauche. Rosanne verhält sich seit fast einem Monat seltsam und ich weiß nicht, warum. Sie begann zu Schlafwandeln und immer, wenn sie zurückkommt oder ich sie finde, ist sie totenbleich und seit kurzem singt sie dabei auch ein Lied, was mir völlig unbekannt ist. Sie sagt nur, sie hätte es gehört. Am Tag ist sie manchmal abwesend und scheint etwas zu lauschen, manchmal so intensiv, dass sie auch schon das Essen völlig auf dem Herd vergaß. Sie hat öfter Schwindelattacken. Als ich sie einmal mit ihrem Einverständis hypnotisierte, sprach sie seltsame Dinge. Sie sprach von ewigem Leben und von wollüstigsten Dingen. Ich befürchtete, sie könne einen anderen haben, aber diese könnte ihr nie so schaden. Dennoch habe ich sie beobachtet, doch nichts entdeckt. Körperlich fehlt ihr nichts, außer dass sie Anämie leidet, was den Schwindel erklären würde, doch hatte sie so etwas noch nie gehabt. Kannst du dir darauf einen Reim machen?
Ich hoffe auf eine baldige Antwort, denn ihr Zustand verschlimmert sich zusehends.

Abraham


Am Abend brachte er den Brief zur Post.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Nov 25, 2013 2:42 am

"... und somit wiederlege ich die bislang geläufige Theorie, die besagt das Anomalien des Gehirns auf einen genetischen Defekt zurück zu führen sind.",
mit diesen Worten beendete der junge Arzt und Wissenschaftler Jack Seward seinen Vortrag vor dem Ärztekongress in London.
Er stand auf dem Posium und Fachärzte aus aller herren Länder saßen auf Bänken die denen von Hörsälen nachempfunden waren.
Auch Vertreter der Presse, insbesondere Wissenschaftsmagazinen, saßen im Raum, und sie stellten dem jungen Arzt ihre Fragen, welche er alle sorgfältig beantwortete und mit Beispielen untermauerte.
Zu manchen Dingen hatte er sogar Abbildungen, Laborergebnisse und Berichte, die er alle in seiner sorgsam gegliederten Mappe verwahrt hatte.
Er war sich seiner sache mehr als sicher, weshalb er vor ein paar Wochen einen Artikel an die "Since" geschickt hatte, und nun zum Ärztekongress eingeladen wurde um seine Forschungsergebnisse zu präsentieren.
Nun wartete Jack zugegeben ziemlich aufgeregt auf die Entscheidung der Ärztekammer.
Und obwohl er so aufgeregt war, wie er es das letzte Mal vor seiner Abschlussprüfung war, wirkte er nach außen hin stoisch ruhig.
Jack besaß Doktortitel als Psychologe, Neurochirurg, und auch Allgemeinmedizin. Zudem konnte er ein Juradiplom vorweisen, welches ihm zusätzlich Möglichkeiten bot.
Und die hatte er zahlreich.
Bereits nachdem er das Studium frisch absolviert hatte, hatte er die Leitung eines Sanatoriums, einer Heilanstalt für Geisteskranke übernommen, besser gesagt er hatte es aufgebaut und eröffnet.
Es lief sehr gut, den Jack war für seine Gründlichkeit bekannt. Er war das was man einen revolotionär nannte, er steckte seine Patienten nicht einfach in Zellen und fertig- nein er brachte sie unter, versorgte sie, und hin und wieder lernte er von ihnen.
Diese neuen Erkenntnisse schrieb er sorgfältig auf, ging ihnen nach und suchte und fand so Lösungen wie er seinen Patienten helfen konnte.
Nach zwei Stunden war der Kongress vorrüber, und seine Erkenntnisse waren Einstimmig anerkannt worden.
Dies brachte ihm einen kleinen Zuschuss ein, den er sofort in ein neues Forschungsprojekt investierte.
Auch Privat lief es bestens für Jack, er war mit der ehrgeizigen Wissenschaftlerin Ramona Frances liiert, und in Kürze erwarteten sie ihr zweites Kind.
Doch dieser Umstand hinderte Ramona nicht daran weiterhin ihrer Arbeit nachzugehen.
Sie arbeitete eng mit Jack und seinem Team zusammen, doch ihre Beziehung machten sie nicht öffentlich.
Jack kam am späten Abend nach Hause, wo Ramona schon auf ihn wartete. Sie hatte den Tisch gedeckt und den Brief auf Jacks Platz gelegt.
Als Jack herein kam, begrüßte er seine Frau und er küsste sie, und streichelte sanft ihren Bauch, und er spürte leichte Bewegungen, was ihn lächeln lies.
Dann jedoch fiel sein Blick auf den Brief, wie oft hatten sie dem Postboten schon erklärt das Briefe an Jack ins Sanatorium gehörten und nicht hier hin?
Seis drum, er öffnete ihn und las ihn durch, und auch Ramona sah Jack über die Schulter.
"Ich würde sagen Diagnose Fremdgehen.", stellte sie mit gerunzelter Stirn fest, doch Jack war schon weiter unten und er schüttelte seinen Kopf.
"Das war auch mein erster Gedanke, aber lies hier. Außer das sie Anämie leidet, Schwindelataken, offenbar Haluzinationen. Habt ihr nicht vor ein paar Monaten den Baktus Exudenus entdeckt?", fragte er Ramona ernst, und diese nickte.
"Ja, den hat ein Hafenarbeiter eingeschleppt.", meinte sie und sie sah auf den Absender- Amsterdam!
"Schick ihnen eine Phiole. Abraham soll Rosanne Blut abnehmen und es uns schicken.", meinte sie.
Natürlich machte sie sich Sorgen um ihre beste Freundin, aber sie war rational und sie war eben eine Wissenschaftlerin.
Auch Jack las die Zeilen, er tippte auf dieses Virus was gerade umging. Die Frau eines anderen Arztes hatte ebenfalls seltsame Dinge von ewigem Leben und so gesprochen. Der Arzt hatte doch tatsächlich vermutet das ein vampir dafür verantwortlich sei.
Pah! Vampire! Das Jack nicht lachte. Und soetwas durfte sich Wissenschaftler nennen?
Vampire gab es nur im Märchen.
Ein Schmunzeln huschte über Jacks Lippen, bestimmt hätte sein italienischer Kollege ihm geraten Knoblauch aufzuhängen.
Jack verfasste seine Antwort denn er nahm Abrahams Zeilen durchaus ernst auch wenn er zugegeben nur Vermutungen anstellen konnte, ferndiagnose war eben recht schwierig.
Jack brachte den Brief zur Post, und er hoffte Abraham helfen zu können, besser gesagt seiner Frau Rosanne.

"Lieber Abraham,

wir, Ramona und ich, vermuten das Rosanne mit einem gefährlichen Bakterium in Berührung gekommen ist. Ramona und ihr Team haben vor ein paar Monaten das Virus Exudenus entdeckt, ein agressiver Virus welcher sich von Blutzellen ernärt.
Dies könnte die Anämie erklären, die du beschreibst. Zudem bildet es Ausscheidungen die eine halluzinogene Wirkung auf den Wirt ausüben können welches ihn zuweilen sehr unruhig und umtriebig werden lässt, welches eine Erklärung für ihren labilen psychischen Zustand sein könnten.
Das Virus tritt vermehrt in den Südstaaten auf, jedoch fürchte ich das Hafenarbeiter das ansteckende Virus einschleppen. Zumindest hier in London war es so gewesen.
Ich rate zu jeweils 350 mg Anodriptillin, Früh und Abends, aber ob du meinem Rat folgst sei dir überlassen, da ich mir im klaren bin das eine Ferndiagnose ein recht schwieriges Unterfangen ist. Jedoch, die Umstände das auch in Amsterdam Schiffe ein und Aus fahren, und auch deine Stadt ihre waren aus den Südstaaten bezieht, lässt mich zu dieser Vermutung kommen.

Ich hoffe Rosanne geht es bald besser.

Jack"

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Nov 25, 2013 7:47 am

Abraham war froh, als bereits zwei Tage später ein Brief ankam. Er las ihn sorgfältig und er war Jack dankbar, dass dieser immerhin eine Vermutung hatte, denn damit hatte er erstmal einen Ansatzpunkt. Zumal die Symptome sehr zutreffend waren. Als die Kinder im Bett waren, nahm er Rosanne Blut ab. Er wollte nicht, dass die Kinder beunruhigt waren. Er brachte das Blut sicher verpackt zur Post und gab es als Eilsendung durch, was zwar mehr als doppelt so teuer war, aber was solls.
Dann ging er wieder zu Rosanne und gab ihr das Mittel. Er hatte ihr von der Vermutung Jacks erzählt und sie bekam selbst mit, dass es ihr nicht gut geht, weshalb sie das widerspruchslos nahm. Ees half nicht wirklich, aber manchmal brauchte ein Medikament einfach Zeit, um zu wirken.
Er hoffte sehr, dass sie Rosanne helfen konnten.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Nov 25, 2013 12:56 pm

Die Eilsendung war bereits einen Tag später bei Jack angekommen und er lies sein Team die Probe untersuchen.
Ramona persöhnlich befasste sich damit doch was sie sah lies sie die Stirn runzeln.
"Eigendlich müsste es ihr blendent gehen.", meinte sie während sie ihren Tee trank.
Sie zeigte Jack die Probe und auch dieser konnte nichts entdecken.
"Ich würde sie ja untersuchen, aber Halluzinationen und Anämie? Gut Blutverlust kann zu Rauschähnlichen Zuständen führen.", meinte Jack und Ramona hörte ihm zu.
"Aber das Blut ist bestens, die Gerinnungswerte normal wenn ich bedenke das es fast einen Rag alt ist.", meinte sie.
"Zudem habe ich verschiedene Tests gemacht, alle negativ.", meinte sie und Jack setzte sich.
"Vielleicht... nein, Rosanne hat die Symptome bereits seit einem Monat. ", meinte Jack aber mehr zu sich.
"Außerdem müsste langsam hohes Fieber hinzu kommen.", meinte Ramona. Sie war keine Ärztin aber wissen was welches Virus welche Krankheiten auslöste, das musste auch sie.
So grübelte Ramona während sie über ihren Bauch strich. Irgendetwas übersah sie doch- und Jack ging es nicht anders.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Nov 25, 2013 7:24 pm

Vielleicht die Fledermaus am Fenster? *rofl*
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Abraham war langsam verzweifelt, denn er wusste nicht mehr, was er tun sollte. Rosanne benahm sich immer seltsamer. Er hatte sie erneut hypnotisiert und sie sprach noch immer von ewigem Leben und ähnlichem. Und immer wieder sprach sie von Blut. Sie war nun jede Nacht weg. Er hatte versucht, ihr zu folgen, doch irgendwie verlor er sie aus den Augen. Nein, nicht wirklich: Sie war einfach weg. Er zweifelte langsam selbst an seinem Verstand. Phantasierte vielleicht er? Er hatte schon lange nicht mehr ruhig geschlafen...
Dennoch schrieb er Jack erneut.

Lieber Jack,

ich habe nach nunmehr zwei Wochen aufgehört, ihr Anodriptillin zu geben. Es hatte keinerlei Wirkung. Auch so scheint nichts zu wirken. Ich habe alles an Büchern gewälzt, was ich finden konnte, aber ohne Erfolg. Ich habe alles, was Linderung versprach, ausprobiert, aber nichts. Sie wird zunehmend schwächer und manchmal war die Anämie so stark ausgeprägt, dass ich nun schon Transfusionen durchführen musste. Ich kann aber keine Verletzungen - weder inner- noch äußerlich feststellen.
Sie spricht immer von Blut, wenn sie schläft. Mittlerweile schlafwandelt sie jede Nacht. Kaum dass sie schläft, steht sie auf und kommt erst kurz vor Sonnenaufgang zurück. Ich habe sie mehrfach verfolgt, aber sie verschwindet plötzlich. Ich verberge mich nicht, ich gehe direkt hinter ihr her und trotzdem verschwindet sie. Langsam beginne ich an meinem eigenen Verstand zu zweifeln.
Vielleicht werde ich mit ihr nach London kommen, waenn sich ihr Zustand nicht bald bessert, nur befürchte ich, dass die Reise zu sehr anstrengen könnte, denn sie ist erschreckend schwach geworden.
Ich werde mich in zwei Wochen wieder melden.

Abraham

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Nov 25, 2013 11:56 pm

Es war ein relativ normaler Arbeitstag für jack, und doch ging ihm der Fall seines besten Freundes aus Amsterdam nicht aus dem Kopf.
Denn eine innere Stimmte sagte ihm das er gehörig auf dem Holzweg war.
Auch Ramona befasste sich intensiv mit dem Thema, und auch sie suchte in Büchern nach Bakterien oder Viren die vielleicht nur kurzzeitig nachweisbar waren.
Sie las gerade einen Artikel, als Jack auch schon mit dem Brief in der Hand zu ihr kam.
"Und?", fragte sie, doch Jack schüttelte seinen Kopf.
"Nichts. Ihr geht es genau so schlecht wie vorher.", meinte er und er seufzte leise.
"Ich glaube ich werde mich ein paar tage in Amsterdam einquartieren, dann kann ich mir Rosanne vor Ort ansehen.", meinte Jack und Ramona nickte zustimmend.
"Ich komme mit- keine Wiederrede. Wenn sie wieder unter dieser plötzlichen Anämie leidet kann ich sofort Blut abnehmen und es überprüfen. Ich brauche nur ein paar Dinge.", meinte sie und sie notierte eifrig ein paar Sachen die sie benötigte.
"Leg das zu dem Brief, ich packe derweil meine Sachen.", stellte sie klar und Jack runzelte seine Stirn.
"Und was wenn es in Amsterdam plötzlich losgeht?", fragte er, erntete jedoch nur ein kesses Grinsen. "Ich habe doch medizinisches Fachpersonal quasi rund um die Uhr bei mir. Was wünscht sich eine Schwangere mehr?", fragte sie, ehe sie verschwand.
Also setzte Jack den Brief auf.

"Lieber Abraham,

was du mir schreibst gefällt mir gar nicht.
Deshalb fasse ich mich auch kurz.

Reservier ein Doppelzimmer in einem Gasthaus in deiner Nähe. Ramona und ich werden noch heute Abend aufbrechen. Wenn uns die See keinen Strich durch die Rechnung macht sind wir morgen früh in Amsterdam.

Jack
"

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Abraham könnte die Zwei auch bei sich einquartieren. ^^

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Di Nov 26, 2013 12:22 am

Speedfähre xD Dann braucht erstmal Jack ärztliche Hilfe xD
_____________
Abraham erhielt den Brief erst am nächsten Morgen und erklärte Rosanne, dass Jack und Ramona zu Besuch kamen. Es war zum Glück Samstag, da musste er nicht zur Uni und Patienten standen auch keine auf dem Plan so dass er geradezu zum Hafen fuhr und kurz, nachdem er ankam, fuhr auch schon das Schiff ein.
Hallo. Schön, dass ihr kommt", meinte er und nahm den Beiden ungefragt das Gepäck ab und ging mit Ihnen zur Kutsche.
"Ich habe den Brief erst vor knapp einer Stunde erhalten, daher konnte ich nicht mehr bei einem Gasthaus vorbeischauen, aber ich denke, wir bekommen euch bei uns unter", meinter er zu den Beiden, während der Kutscher das Gepäck festband und Abraham stieg nach den Beiden in die Kutsche.
"Ich wollte euch nicht wirklich herhetzen, gerade nicht dich, Ramona, wenn du hochschwanger bist", gab er zu.
"Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass ihr da seid. Ich hoffe, ihr habt dieReise gut überstanden", sagte er und meinte damit vor allem Jacks Seekrankheit.
Sie fuhren knapp eine dreiviertel Stunde und Rosanne und die Kinder erwarteten. Die Kinder strahlten über das ganze Gesicht, da Onkel Jack und Tante Ramona kamen und auch Rosanne lächelte leicht, doch war sie blass, Augenringe waren deutlich zu sehen, ihr Gesicht war eingefallen und man sah, dass sie abgenommen hat.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Di Nov 26, 2013 12:53 am

Ramona hatte ihre Tasche gepackt, und auch Jack hatte gepackt nachdem er im Sanatorium mitgeteilt hatte das er einem Kollegen helfen musste.
Gelogen war es ja nicht einmal.
Die Reise verlief ohne weitere Zwischenfälle, Jack verbrachte die Fahrt unter Deck, indem er las- er hatte seine Inger- Baldrian Mischung dabei, die ihm half Seewege zu überstehen- warum er da nicht zu Studienzeiten darauf gekommen war, war ihm bis heute ein Rätsel, aber seis drumm.
So erreichten sie Amsterdam, und Jack half Ramona über die Planke, als sie auch schon Abraham warten sahen.
Ein Lächeln huschte über Ramonas Gesicht, und auch Jack lächelte leicht, verdrehte jedoch bei Abrahams Kommentar leicht seine Augen.
"Sag nichts, Ramona ist genau so ein Sturkopf wie du.", meinte er, meinte es jedoch sehr belustigt.
Aber es Stimmte, wenn die Brünette sich einmal etwas in den Kopf gesetzt hatte.
Ramona grinste bei Abrahams Bemerkung, "Ich habe 24 Stunden rundum Betreuung durch medizinisches Personal. Wenn die wehen einsetzen bin ich also in besten Händen.", meinte sie, und warf ihr Haar nach hinten.
Hier in Amsterdam war es doch etwas wärmer als in London- und Sonniger.
Dann zeigte er blos seine Fläschchen und steckte es ein, als sie auch schon losfuhren.
Sie fuhren durch Amsterdam und Ramona sah sich um, sie war nur einmal hier gewesen, und das war schon ewig her.
Als sie bei Rosanne ankamen, durchfuhr ein Schreck Ramona ebenso wie Jack.
Okay, Jack hatte sich schon ausgemahlt das Rosanne schlecht aussehen musste- aber das es so um sie stand.
Jack fühlte sich unwillkürlich an sein Dasein als Drogenjunkie erinnert- er hatte bestimmt auch so ein Elendsbild abgegeben.
"Hallo Rosanne, hallo ihr Beiden.", begrüßte er die Beiden van Helsing Kinder und er ging vor ihnen in die Hocke.
"Hallo ihr zwei.", grüßte auch Ramona, aber sie verzichtete darauf sich hinzuhocken- sie war zugegeben froh wenn sie einmal aufrecht stand.
Auf die Frage wie es ihr ging verzichteten sowohl Jack als auch Ramona.
Dann wandte Ramona sich an Abraham, "Hast du alles versorgen können? warscheinlich nicht, oder?", fragte Ramona und sie sah ihren Gegenüber aufmerksam an.
"Ein Microskop hast du nicht zufällig? Und ein paar Plättchen, und diverse Lösungen.", meinte sie zu ihm.
Sie wollte Rosanne helfen, weshalb sie auch diesen eher sachlich rationalen Ton anschlug.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Di Nov 26, 2013 9:34 am

Er hörte Jacks Kommentar über Ramonas Sturheit und lachte.
"Gut, dagegen kommst du nicht an", stimmte er fest.
Er sah, dass den Beiden nun klar wurde, wie ernst es ist.
Die beiden Kinder erzählten Jack sofort, was sie die letzten Tage so erlebt hatten und Daniel verkündte stolz, dass er schon lesen und schreiben konnte und Mary erklärte sofort, dass sie ihren Namen auch schon schreiben kann, was Abraham lächeln ließ. Für die Beiden war es was ganz Besonderes, Wenn sie mal Onkel Jack und Tante Ramona sahen.
Abraham schüttelte leicht den Kopf.
Nicht hier, aber in der Praxis. Ich hole es dann", meinte er.
"Braucht ihr noch etwas?", fragte er, als Mary zu Ramona kam und sie musterte.
"Tante Ramona, du bist ganz dick geworden. Du darfst nicht so viel naschen", erklärte sie mit Abrahams Tonfall, was ihn belustigt lachen ließ.
"Da hörst du es, Ramona", meinte er schmunzelnd.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Di Nov 26, 2013 11:27 pm

Ramona hörte das, und sie verdrehte in Abrahams Richtung ihre Augen. "Das lose Mundwerk hat sie eindeutig von dir- und das ist kein Kompliment.", stellte Ramona fest, aber sie kam nicht umhin zu grinsen. Sie mochte die kleine Mary, und sie fand es schade das sie sich so selten sahen.
Ramona ging nun doch in die Hocke, wenn es auch bei ihr recht schwerfällig aussah- bzw es für die Hochschwangere auch sehr schwerfällig war. Sie streckte sich nach Mary aus und kitzelte die Kleine.
Jack grinste und er hörte den Beiden zu. "Da wart ihr ja richtig fleisig.", lobte er die Zwei.
"Wollt ihr mir zeigen was ihr schon alles Lesen und schreiben könnt?", fragte er dann- und er konnte es zugegeben kaum erwarten bis Ramona ihr Kind bekam. Aber das sprach er so nicht aus- denn Jack wusste das Ramona selbst schon mehr als ungeduldig war- natürlich wollte sie endlich ihr Kind im Arm halten, aber sie wollte auch endlich wieder ihre normale Bewegungsfreiheit zurück.
Ramona lies sie Kleine los und sah dann zu Jack, der ihr beim Aufstehen half indem er sie stützte und etwas hoch zog.
Ramona stützte mit einer Hand ihren Rücken, während sie zu den anderen sah. Ihr wäre es ja nicht ganz unrecht wenn sie langsam weiter gehen würden, aber das sagte sie natürlich nicht vor ihren Gastgebern.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Di Nov 26, 2013 11:38 pm

"Kommt erstmal rein", meinte er dann und nahm einfach wieder das Gepäck der Beiden.
"Wir haben etwas improvisiert, da es doch überraschend war", gab er zu.
"Ramona, du bekommst Marys Bett und Jack, du das Sofa - ich hoffe, das ist euch Recht", meinte er und stellte das Gepäck erst einmal neben dem Sofa ab.
"Ihr könnt erstmal in Ruhe ankommen, sofern es die Kinder zulassen. Ich helfe Rosanne derweilen mit dem Essen", meinte er. Er half Rosanne gern und gerade jetzt ließ er sie ungern allein am Herd herumhandieren, sollte sie über diesem einen Schwächeanfall bekommen, konnte er schnell eingreifen.
Die Kinder präsentierten inzwischen stolz ihr Können und etwa eine Stunde später kam das Essen auf den Tisch: Kartoffelauflauf. Die Kinder aßen ihn gerne und bisher ist selbst bei Besuch noch immer etws übrig geblieben.
"Lasst es euch schmecken", wünschte er den anderen.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Fr Nov 29, 2013 1:13 pm

O.o fünf Tage Spätsommer und noch immer Seite eins? Was läuft denn hier verkehrt? O.o XD
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Ramona sah zu Abraham und sie lächelte. "Das musst du Mary fragen.", meinte sie grinsend und sie strich über ihren runden Bauch. Das Kind strampelte, weshalb Ramona sich etwas zurück lehnte.
Jack entging das nicht, er nickte Abraham kurz zu ehe er sich neben Ramona setzte und seine Hand auf ihren Bauch legte.
Er war glücklich und das Kind offenbar energiegeladen.
Denn auch nach einer Stunde strampelte es noch immer heftig.
So kam er allein zu Abraham und Rosanne.
"Ramona ruht sich noch etwas aus. Unser ist Kind ist sehr... energiegeladen.", entschuldigte er sich bei seinen Freunden für Ramonas fehlen und flüsterte leise.
Er sah zu Rosanne und er hoffte wirklich ihr helfen zu können.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Fr Nov 29, 2013 4:51 pm

Abraham nickte leicht und lächelte.
"Das ist kein Problem. Wir heben ihr etwas auf", meinte er und kurz darauf aßen sie . Es schmeckte wie immer gut. Egal wie es Rosanne ging, sie konnte immer gut kochen. Dabei war sie anfangs schon mit Rührei überfordert gewesen.
"Wie läuft es eigentlich im Sanatorium?", fragte er Jack.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Sa Nov 30, 2013 4:32 pm

Heute wäre Spätherbst ein Jahr alt geworden... ^^
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Ramona legte sich etwas hin und drehte sich auf die Seite. Gedankenversunken strich sie über ihren Bauch und ihr Kind schien des Strampelns nicht müde zu werden.
Sie schloss ihre Augen während sie über Rosanne nachdachte.

Jack aß derweil mit seinen Freunden und kurz sah er zu Rosanne, er hoffte wirklich ihr helfen zu können. "Danke, später hat sie sicher Hunger.", gab er zu und schob den Teller etwas von sich als er fertig war.
Bei Abrahams Frage trat ein Leuchten in seine Augen- er hatte sich die ganze Zeot zurück gehalten.
"Im Sana könnte es nicht besser laufen. Ich konnte letzten Monat sogar fünf neue Mitabeiter einstellen.", berichtete er.
"Und meine Forschungen wurden jetzt ganz offiziell vom Ärztekongress anerkannt.", berichtete er zugegeben ziemlich stolz.
Dann sah er Abraham an, "Und was macht die Praxis?", fragte er ihn nun.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Sa Nov 30, 2013 7:06 pm

Abraham lächelte leicht, als er sah, wie begeistert Jack war, als er endlich erzählen konnte, was ihm offenbar schon die ganze Zeit auf der Zunge gebrannt hatte.
"Sie läuft gut. Es weden zunehmend mehr und wenn es so weiter geht, werde ich wohl auch noch jemanden einstellen. Ich bin ja auch hin und wieder an der Uni und nun die letzten Wochen etwas Kürzer getreten, um Rosanne hier zu unterstützen - da sammelt sich so einiges an", gab Abraham ehrlich zu. Kürzer tgreten war noch untertrieben. Manchmal musste er einen ganzen Tag schließen, weshalb eine Vertretung nicht schlecht wäre.
"Was genau hat der Kongress denn anerkannt?", fragte er.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Dez 02, 2013 11:45 pm

Jack sah Abraham an, ¨Du weit doch noch was uns in Neurologie beigebracht wurde, das Krankheiten des Hirns meistens auf Gendefekte hinweisen und somit irreparabel sind. Mir ist es gelungen die These großteils zu wiederlegen. Klar, es gibt Gendefekte die das Hirn beeinflussen, aber man kann nicht von einem auf alle schließen.¨, meinte Jack- und so berichtete er noch lang und breit was er entdeckt hatt, und das voller Enthusiasmus.
Sein Besteck hatte er weggelegt und seine Augen leuchteten regelrecht.
Entlich hatte er einen Beweis dafür gefunden für das was er die ganze Zeit schon vermutet hatte.
Ja Jack war Wissenschaftler durch und durch.
Irgendwann kam Ramona hinzu und sie sah zu dem freien Platz.
¨Darf ich?¨, fragte sie und sie strich über ihren Bauch.
Ihr Kind hatte sich beruhigt und war offenbar eingeschlafen.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Di Dez 03, 2013 12:20 pm

Abraham hörte Jack interessiert zu und lächelte leicht, bei Jacks Begeisterung. Er hatte selbst eine ähnliche Theorie gehabt - er selbst beschäftigte sich eher mit den körperlichen Aspekten des Gehirns -, aber keine Gelegenheit gehabt, dass nachzuprüfen, geschweige denn zu beweisen. Was er hatte beweisen können, war, dass es mit gezieltem Training möglich war, das Gehirn umzustruktrieren und hatte so gelähmten dabei helfen können, sich wieder zu bewegen oder ähnliches, solange die Ursache im Hirn lag. Nun versuchte er, herauszufinden, ob man so auch bei gesunden Menschen so bestimmte Bereiche gezielt erweitern und so Funktionen kombinieren und neue entwickeln kann. Es wird nie das ganze Hirn benutzt, aber vielleicht war das durch Training von Kindesbeinen an - denn da war das Hirn am formbarsten - und auch die Kinder zwei solcher Menschen dann eine größere Basis hatten und darauf aufbauen konnten. Vielleicht kann man e ines Tages bewusst auf das Unterbewusstsein zugreifen? Leider war das nur Theorie, denn es scheiterte an moralischen Gründen.
Als Ramona kam, sah er auf.
"Natürlich. Soll ich das Essen noch einmal kurz warm machen. Ich befürchte, es ist schon kalt", gab er zu.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Do Dez 05, 2013 8:31 pm

Jack lächelte leicht, und er verlor sich noch etwas in seinen Theorien, bis ihn Ramona zurück in die Wirklichkeit holte.
Ramona hatte sich hingesetzt und sie musterte Rosanne kurz sehr besorgt.
Sie strich über ihren Bauch, und sie hoffte wirklich das die Wehen nicht hier einsetzten. Rosanne sah aus als würde jedes bisschen Aufregung ihr Todesurteil bedeuten.
Kurz lächelte sie Abraham an, "Ja gerne, und kein Problem, ich war schließlich diejenige die sich Zeit gelassen hat.", gab sie leise zu.
Es roch köstlich hier und sie war sehr froh das ihr von dem Geruch nicht mehr übel wurde.
Die ersten drei Monate waren die Hölle gewesen.
So wartete sie daraf das Abraham das essen fertig hatte.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Do Dez 05, 2013 9:22 pm

Vanni: *Essen in Microwelle pack**Feuerlöscher hol, als alles in Flammen aufgeht*Goldrand übersehen...
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Abraham nahm die Auflaufform und schob den Auflauf nochmal ein paar Minuten in den Ofen, ehe er ihn wieder herausnahm und damit zu Ramona ging.
"Hier, bitte", meinte er, stellte die Auflaufform hin und reichte ihr den Teller.
"Lass es dir schmecken", sagte er.
"Ich gehe dann kurz in die Praxis. Wenn noch etwas gebraucht wird, sagt es gleich", meinte er dann freundlich. Zu der Praxis musste er etwas über eine halbe Stunde laufen und da wollte er nicht zig Mal hin und her laufen. Nicht, weil es zu weit wäre und ihn das laufen störte, sondern einfach, weil er Rosanne so ungern allein ließ, auch webb sie bei ihren Freunden gut aufgehoben war.
"Wie geht es bei deinen Forschungen voran?", fragte er dann Ramona nach einer Weile interessiert.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Dez 09, 2013 9:06 pm

Ramona: Was heirate ich da...? *seufz*
phdb: Bis dahin hast du doch noch geschätzte 45 Jahre Zeit...
Ramona: Soll mich das aufheitern...?
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Ramona sah zu dem Auflauf und er roch wirklich köstlich.
Das war das einzig Gute im letzten Stadium der Schwangerschaft, sie konnte wieder Essen riechen ohne das ihr davon übel wude.
"Danke, ich würde ja sagen ihr auch, aber das erübrigt sich wohl.", meinte sie und sie fing langsam an zu essen.
Als sie gefragt wurde was sie brauchte, dachte Ramona kurz nach, "Plättchen, eine Pipette, sämtliche chemische Lösungen die du hast, und natürlich ein Microskop.", zählte sie auf was sie brauchte.
Und sie hoffte sehr das er auch alles hatte.
Sie aß, und sie sehr froh das ihr Kind schlief und sie normal essen konnte. Sobald ihr Kind trat, und innere Organe traf war es das in der Regel mit Essen.
Sie hoffte es dauerte nicht mehr all zu lange, und es kam auf die Welt...
Erneut riss Abraham sie aus ihre Gedanken und sie sah ihn an.
"Wirklich gut, im Moment arbeite ich an einem Wirkstoff gegen Hepatitis. Wir haben zwar ein Mittel aber die Neben wirkungen sind noch zu hoch. Aber wenn wir ein Mittel gegen die Nebenwirkungen hinzugeben, verliert das gesammte Mittel an Wirkungslosigkeit.", erklärte sie und sie schmunzelte.
"Aber ich warte auf meine Lieferung aus Südafrika, wenn meine Theorie Praxistauglich ist, dürfte ich das Problem bald behoben haben. Eier der Trivica Hemanolis, ein tropischer Baumkäfer.", erklärte sie Abraham rasch.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mo Dez 09, 2013 10:19 pm

Abraham hörte ihrer Aufzählung zu und ging sein Inventar gedanklich durch.
"Das kann ich herbringen", meinte er ehrlich. Er würde ansonsten vermutlich all seine Kollegen abklappern, wenn es Rosanne half. Diese hatte sich entschuldigt und etwas zurückgezogen, um sich auszuruhen. Das tat sie immer öfter und vor allem bei gutem Wetter. Sie war sehr lichtempfindlich und ging nie mehr ohne Sonnenhut hinaus, wenn sie denn mal hinaus ging.
"Das klingt interessant. Später musst du mir das mal genauer erklären", erklärte er ehrlich interessiert, denn es war wirklich eine schwerwiegende Krankheit, die nicht wenige dahinraffte.
Sie unterhielten sich noch kurz, bevor er sich erhob.
"Ich gehe zur Praxis. Ich bin in einer Stunde zurück, wenn nicht gerade ein Patient vor der Tür steht. Habt bitte ein Auge auf die Kinder. Rosanne schläft vermutlich. Die Kinder spielen im Garten. Ihr seht sie von hier aus durchs Fenster", meinte er, bevor er zur Praxis ging. Wie immer, wenn man es gerade nicht brauchen konnte, kam ein Patient und so half er dem Mann. Es war van Haagen, ein älterer Mann, etwas fünfundsechzig, herzkrank und mit einem Bandscheibenvorfall. Er versuchte, die Bandscheibe zurückzudrücken. Es half nie dauerhaft, aber eine Operation war zu riskant. Er gab ihm noch eine Spritze, neue Pillen und packte dann alles zusammen - auch, was sie brauchten, sollten bei Ramona die Wehen einsetzen. Sicher, im Normalfall erstreckten sich die Wehen über einige Stunden, aber immer, wenn man sich darauf verließ, trat der Normalfall nicht ein.
So kam er knapp zwei Stunden zurück."Ich habe die Sachen", meinte er.
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kannst das Themenfeld größer machen Wink

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mi Dez 11, 2013 6:59 am

"Sehr gerne.", meinte Ramona und sie sah Abraham kurz nach als dieser verschwand.
Jack gesellte sich zu den Beiden in den Garten während Ramona hin und wieder nach Roseanne sah.
Sie sah elendig aus und sie hoffte wirklich das sie ihr helfen konnten.
Nach zwei Stunden- Pünktlichkeit war noch nie wirklich Goldlöckchens Stärke gewesen- kam Abraham zurück.
Ramona beäugte das mitgebrachte Inventar und sie runzelte ihre Stirn.
Sie war nicht dumm und lange genug mit einem Arzt zusammen um zu wissen was für was benutzt wurde.
"Keine Sorge, ich hatte nicht vor hier mein Kind zu gebären. Das kann ich dem Kleinen nicht antun.", stellte sie fest, doch sie wusste das Abraham wusste das sie es nicht böse meinte.
Aber dies war wahrlich der letzte Ort wo sie gebären wollte... ihr Kind bei einer Horde van Helsings!
Das Kleine erlitt doch den Schock seines Lebens.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mi Dez 11, 2013 11:32 am

"Wenn das Kind nach euch kommt, ist es überpünktlich", entgegnete er schmunzelnd.
"Und es könnte es schlimmer treffen. Auf dem Schiff mit einem seekranken Vater, dem es dann elendiger geht als dir und dem Kind wird von dem Geschaukel gleich auch schlecht - dann könnt ihr doch gar nicht mehr kommen, weil es nie wieder ein Schiff betritt", stellte er belustigt fest.
"Aber tut mir Leid, dass es gedauert hat. Es stand einer meiner Patienten vor der Tür. Kann kaum laufen und sein Herz ist seit Jahren schwach - den konnte ich unmöglich wegschicken. Ansonsten wäre ich relativ pünktlich gekommen", meinte. Ganz pünktlich schaffte er irgendwie nie. Wer zur eigenen Hochzeit zu spät kam, kam auch bei allem anderen unpünktlich.
Abraham sah aus dem Fenster zu Jack.
"Die Beiden lieben ihn", stellte er fest.
"Wie geht es Rosanne?", fragte er Ramona.
"Sie hatte wieder eine lange Nachtwanderung, da ist sie immer am Tag sehr erschöpft", gab er zu.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mi Dez 11, 2013 4:30 pm

Ramona lachte leise, "Hey, das Kleine hat zwei Wissenschaftler als Eltern und ich habe einen strengen Arbeitgeber. 15
Minuten vor der Zeit auftauchen ist bei ihm schon unpünltlich.", meinte sie und sie sah kurz aus dem Fenster.
Sie sollten viel öfters mal raus kommen aus London.
Sie hörte Abraham zu, "Ach was deine Patienten gehen vor.", meinte sie und als er meinte sein Patient konnte kaum laufen lächelte sie nur.
"Er hat mein ehrliches Mitgefühl.", meinte sie da es ihr im Moment nicht viel anders ging.
Bei Abrahams Kommentar über Jack lachte sie, "Ja, offensichtlich. Ein paar Stunden ohne Sanatorium und er wird mal wieder zum Mensch.", meinte sie und sie sah zu Rosanne.
"Das klingt nach einer langen Nacht. Gibt es Ort die sie bevorzugt wenn sie schlafwandelt?", fragte sie dann und sie sah an sich hinab als sie eine leichte Bewegung spürte.
"Und wenn das Kind nach uns kommt wartet es brav ab, bis wir den Fall gelöst und Rosannen helfen konnten.", meinte sie amysiert.

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BeitragThema: Re: Spätsommer   Mi Dez 11, 2013 5:32 pm

"Ihr solltet öfter vorbei kommen, dann gerät er nicht in Versuchung, wieder zum Sana zu gehen", meinte er lächelnd.
Auf Ramonas Vermutung nickte er.
"Ja, es war wirklich eine lange Nacht. Mondscheinspaziergänge von um zehn bis hapb vier. Wie immer habe ich sie wieder aus den Augen verloren. Vielleicht nehme ich Jack heute Nacht mit. Dich will ich ungern bei Nacht und Nebel durch Amsterdam jagen", gab er zu.
Müsste er nicht auf die Kinder und Rosanne aufpassen, würde er vermutlich tagelang Schlaf nachholen. Mehr als drei Stunden waren für ihn schon seit Wochen nicht mehr drin.
"Es ist nur verwunderlich, dass sie nie am Tag schlafwandelt", meinte er.

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